Zitat von Gast2000:Nur ein kleiner Teil der Menschheit ist auf Monogamie gepolt? In Europa und in der christlichen Welt
ist das nicht so. Offene BZ/Ehen haben in DE, je nach Quelle, einen Anteil von ca. 6 bis 7%.
In einer Umfrage von ElitePartner aus 2018 sagen ca. 97 % der Befragten, für sie sei Treue in einer
Beziehung wichtig.
Richtig ist, jede Beziehungsform hat seine Vor- und Nachteile. Entscheidend ist, dass beide LP die
gewählte Bf gleichermaßen wollen und leben können. Voraussetzung ist jedoch, dass die vereinbarten
oder bestehenden Regeln exakt eingehalten werden. Lügen, hintergehen und nicht loyal zum LP stehen
kommt in allen Bf vor und hat meist die gleichen Auswirkungen.
Klar ist aber auch, wohl unstrittig, dass durch jede weitere Person in einer geöffneten Beziehung/Ehe
es schwieriger werden kann/wird alles unter einen Hut zu bekommen und es zu unerwünschten
Schwangerschaften oder ansteckenden Erkrankungen kommen kann.
Letztlich muß jedes Paar für sich die richtige Beziehungsform finden. Zumindest in unserem Kultur-
kreis ist, also relevant, deine Behauptung zur Monogamie unzutreffend.
Statistiken hin, Statistiken her, vielleicht wurden gerade die befragt, die sich eher für Monogamie entscheiden. Es ist, btw, eh besser, nichts anderes oder gegenteiliges zu sagen, weil man dann ja aneckt.
Wenn Monogamie so weit verbreitet sein sollte, bin ich doch sehr verwundert, dass mittlerweile fast die Hälfte aller geschlossenen Ehen auch irgendwann wieder geschieden werden und bestimmt wird nicht selten ein neuer Partner der Grund sein für eine gescheiterte Partnerschaft. Aber es ist auch letztlich egal, wie viele, wann, warum. Es ist ja jedes Mal ein Individualfall und ich gebe Dir recht, jedes Paar sollte seine Beziehungsform finden und danach leben. Aber auch Nostalgiker werden sich umorientieren müssen, die Ehe und/oder feste Partnerschaft wird, wenn es nicht sogar schon soweit ist, nicht mehr die vorherrschende Beziehungsform sein/werden. Wir werden mehr Singlehaushalte haben und mehr Paare, die sich aber auch nicht immer und nicht mehr so häufig durch Ehe binden werden und die Laufzeiten von Ehen werden nicht mehr pauschal, wie vielleicht früher üblich, bis zum Tode von einem der betreffenden Menschen laufen, sondern deutlich früher auseinander gehen. Da brauchen wir uns alle keinen Illusionen hingeben, Liebe und Zusammensein bis zum Tode wird über kurz oder lang nicht mehr die dominierende Beziehungsform sein. Dafür gibt es einfach zu viele Gründe, warum es heute deutlich leichter ist, aus Partnerschaften rauszugehen und in neue Partnerschaften reinzukommen.
Zitat von Isely:@Schlurfi2020 ist nicht repräsentativ, der kassierte die Hälfte der Frustierten Ehefrauen aus seinem Bundesland
Was? Warst Du dabei und hast mitgezählt?

Das wären aber verdammt viele Frauen gewesen - ui ui ui.
Ne, vergiss das mal, ich habe zwar fast 20 Jahre mit allen möglichen Beziehungsformen hinter mir, was ich sagen kann und darf und mir auch nicht nehmen lasse: Keine Beziehungsform ist (für mich) das absolute Optimum und keine Beziehungsform hält ewig, egal ob Fplus, ONS, Affären, feste Partnerschaften und Ehen. Es geht heutzutage "wilder" zu, schnelllebiger. Das hat seinen Preis, vor allem bei Beziehungen.
Zitat von Isely:Und ja trotzdem wollen mindestens 90% die Exclusivität.
Lässt sich nicht wegdiskutieren...
Die viel interessantere Frage wäre:
LEBEN denn auch diese angeblich 90% mit Exklusivität?

Oder ist das nur eine Platitüde?
