hallo, lese seit einigen Wochen sehr interessiert die Beiträge und habe festgestellt, dass allein die Tatsache, zu sehen, das man nicht alleine ist, sehr hilfreich sein kann. Würde gerne zum Thema Hoffnung etwas beitragen. Ich hatte bis vor heute genau 6 Wochen, eine Affäre mit einem verheirateten Mann. Das ganze ging insgesamt 2 Jahre, wobei ich mich nach ca 3 Monaten von meinem damaligen Partner getrennt habe. Nach ca einem Jahr kam es, nach unzähligen Versprechungen zu dem Tag, auf den ich lange hingefiebert und hingelitten hatte. Er erzählte seiner Frau von mir und ging erst einmal zu einem Kumpel. Nach einer Woche, in Kurzzusammenfassung, ging er zu ihr zurück, gab an, er könne seinen damals 16 j. Sohn nicht alleine lassen, sie wolle sich verändern, er, der Ehe noch eine Chance geben. Für mich brach eine Welt zusammen,alle alten Ängste traten zu Tage, die vorschnelle Trennung vom Ex und anderes..Ich fuhr zur Kur und der Kontakt brach nur kurz ab. Wieder versprach er, nur mich zu lieben, die Trennung vorzubreiten, 2016 werde unser Jahr. Ich ließ mich wieder darauf ein, liebte ich ich doch, mehr als mich, aus heutiger Sicht. Die Monate vergingen, ich litt, weinte, flehte, diesen Zustand endlich zu beenden. Fristen vergingen, er musste noch finanzielle Dinge regeln, aber dann..im September fingen wir an, mein Haus so zu gestalten, damit ihm ein Einzug möglich ist. Wir renovierten gemeinsam, kaufen Möbel, veränderten Dinge, damit er mit seinem Büro einziehen konnte, er ist selbstständig..Es kam der Tag, der 13.11.16.Er stand vor meiner Tür, mit einem kleinen Koffer. Ich war einfach glücklich. In den nächsten Tagen fuhr er permanent zu seiner Frau, die er unterstützen wollte, besuchte den Sohn, der ihm Vorwürfe machte, mich nicht kennenlernen wollte. Ich tat alles, ums ihm recht zu machen, gab mich auf, hatte ich sicher vorher schon getan...2 Wochen vor Weihnachten ging er wieder zurück, wolle Abstand,, in eine Ferienwohnung ziehen..Seitdem ist er weg, meine Hoffnung auch, irgendwie stellt sich die Erleichterung nicht ein, ich lebe von Tag zu Tag, versuche mein Leben und meine Beteiligung an dieser Geschichte aufzuarbeiten, auch mit professioneller Unterstützung. Niemand ist es wert, nein, niemand und trotzdem will es nicht aufhören, weh zu tun...
