hallo,
magst du deiner Bekannten/ Freundin vielleicht die Texte von Ute Strohbusch ( zb." das urweibliche prinzipg) YT empfehlen.
Ich kenne diesen Horrorweg der Abhängigkeiten in Beziehung zu einem Mann.
In der Regel Kindheitstraumata. Es kann einen Ausweg geben. Schwer ist der Weg, auch mit Unterstützung, allemal!
Ich bin gerade 56 Jahre geworden, habe vor 3 Monaten einen Mann kennengelernt....
Mir war klar, trotz einiger Trennungen in meinem Leben und viel schmerzhaftem Kummer, dass ich mich noch nicht
entscheiden möchte, die Männer für immer loszulassen/ aufzugeben.
Frau kann, ohne Frage, lernen ohne Mann das Leben zu geniessen. Ich kennen nun beide Seiten der Medaillle zugenüge,
so dass ich - für mich- eine klare Entscheidung treffen konnte.
Nach dem letzten schweren Kummer, der im Februar 2020 zu Ende ging, wollte ich eigentlich " wieder mal ins kloster gehen"
Durch die Texte von Ute Strohbusch, die ich über 2 Jahre studiert habe, so wie auch buddhistische Psychologie, Philosophie,
wurde mir sowas von klar, dass alles was ich im Aussen erleben, in mir drinnen bereits angelegt ist.
Heisst konkret: durch meine Kindheit und Vater-Thematik habe ich Beziehungen" gesucht", die meinen äusserst geringen Selbstwert
bestätigt haben.Wie innen,so aussen! Auch heute muss ich noch höllisch aufpassen, und arbeite stetig dran, nicht mehr in die Rolle der bedürftigen Bettlerin zu fallen. Holzauge sei wachsam!
Unzählige Frauen haben Entwertung , auf verschiedenste Art und Weise, bereits in der Kindheit erlebt.
Mir wurde es, ohne dass ich das anstrebte, fast zur Lebensaufgabe, dieses zu überwinden.
Die Texte von Ute Strohbusch sind wohl nur für Frauen/ Männer geeignet die auch bereit und in der Lage sind,
über den Tellerrand hinausschauen zu wollen.
Das soll keine Bewertung sein, nur ein früher Hinweis, um von den Texten nicht enttäuscht zu sein.
Sie geht WEIT über die normale, psychologische Denke hinaus, tief in die Spiritualität hinein.
Als grundsätzlich gläubiger Mensch ist das schon meine Richtung.
Nur noch zur info: seit meinem 27 Lebensjahr habe ich diverse Psychotherapien gemacht.
Das war gut und hilfreich.
Doch wirklich an den Kern der Sache bin ich durch meine, sicherlich fortgeschittenere Reife, sowie auch über o.g.
Texte aus dem Buddhismus , Ute Strohbusch, Ekkart Tolle etc. gekommen.
Passt sicher nicht für jeden, aber mir blieb nichts anderes übrig, denn irgendwann wollte und konnte mir niemand mehr helfen.
Allein sein und bleiben, lautet deine Frage.
Nach all dem Geschilderten darf ich sagen, ich habe nun , weil mein Herz sich danach -immernoch und immer wieder- sehnte, einen Mann Ende Februar (zufällig?) getroffen,
und erhalte eine weitere Chance mich zu entwickeln.
Es ist schön und auch anstrengend, und es bleibt abzuwarten, welchen Weg wir ( dauerhaft?) miteinander gehen werden.....
Grundsätzllich müssen wir uns vielleicht schon entscheiden, welches Paket wir wollen. Eben das Single leben mit den Mögllichkeiten, den Freiheiten, ...etc. Auch die dazugehörende temporäre oder dauerhafte Einsamkeit, die fehlenden Umarmungen, des Mannes der nur Augen für uns hat. Den wir lieben dürfen, dem wir unsere Liebesfähigkeit zeigen
und schenken dürfen, und es im besten Fall, auch von ihm bekommen.
Ich denke meine Geschichte mit diesem Mann gerade nicht zu Ende. Lebe von Tag zu Tag "mit" ihm,( nicht in der selben Wohnung!) Er möchte gerne bald Nägel mit Köpfen machen, aber die Zeit reicht bei Weitem nicht aus,weil wir uns erst kurze Zeit kennen.
Ja, jede von uns darf und muss selber entscheiden, welches Paket sie nochmal für ihr Leben will. Kenne einige Frauen, die damit gänzllich abgeschlossen haben. Das find ich auch total ok, solange sie nicht von Verbitterung geleitet sind, und dann eben ihre Liebe " der Welt schenken" wollen.

lg Senta