Dieser Thread trägt das Thema "allein sein und bleiben?" und beinhaltet im Eingangsbeitrag eben auch folgende Fragestellung
Zitat:Es geht mir gut, ich habe viel mehr, als man zum Leben braucht. Doch die fehlende "Liebe" macht mich schon traurig.
Ich frage mich manchmal, ob das ein Hirngespinst ist, ob ich mich zur Ordnung rufen sollte und mein Leben genießen?
Vielleicht gebt Ihr mir Eure Gedanken dazu?
Und daraus folgte meine Fragestellung, warum es denn nötig ist, darauf eine Antwort zu finden? Warum ist es nötig, ein Fazit zu haben? Die Traurigkeit über die fehlende Liebe, wenn man an sich eben allein aber eigentlich glücklich und zufrieden ist, kann ich verstehen.
Und mag es für den einen oder anderen eben blumig oder kleinmädchenreden sein, aber das ist es eben, was ich fühle.. ich gebe gerne...
ich bin eine starke, selbstbewusste, dynamische Frau, die voll im Leben steht. Ich genieße mein Leben. Aber was ich eben schön finde, ist es, Liebe zu geben und zu spüren.. Der Gedanke, dass mich jemand in den Arm nimmt, dem ich das wertvollste in der Welt bin, das finde ich schön. Oder dass jemand zuhause aist, der mir das wertvollste ist, das macht mir ein warmes Gefühl im Herzen...ein Gefühl von Glück, Freude,Sehnsucht, Vermissen.
Dass ich mit jemanden zusammen Erinnerungen schaffe, für meine Ewigkeit, das macht mir ein schönes Gefühl.Zusammen schweigen kann.. den ich morgens beim aufwachen neben mir sehe.. dessen Atem ich nachts leise neben mir höre.. es sind eben genau diese kleinen Dinge.
Diese kleinen Dinge, die mir nichts anderes geben kann.
Und die gibt mir kein Sport, kein Hobby, kein Freund, kein xyz. Die gibt mir nur die Liebe...
Das heißt eben nicht, dass ich nicht alleine Erinnerungen sammeln kann, nach Hause fahren kann und es ist eben keiner da...
Natürlich habe ich glückliche Beziehungen geführt, nur weil sie zuende sind, heißt es nicht, dass sie nicht lange glücklich waren. Sie sind eben nicht für die Ewigkeit gewesen. Ich hab auch schlechte Beziehungen geführt, die mir das nicht gegeben haben..
Was hier als Kleinmädchenreden abgetan wurde, ist einfach nur Dankbarkeit Dankbarkeit, weil es eben nicht selbstverständlich ist.
Meine Kindheit ist auch vorbei, sie war wunderschön und weckt immer noch dieses shcöne Gefühl von Liebe, Geborgenheit, Glück und Ubekümmertheit in mir. Immer abrufbar. Dafür bin ich dankbar, weil es nicht selbstverständlich ist.
Nur weiß ich, was ich mir wünsche, irgendwann wieder spüren zu können, habe aber auch keine Zweifel, dass ich es wieder werde. Und bis dahin ist mein Leben doch auch schön.