@emma: Ja eben. Darum ists ja immer interessant zu erfahren, was für eine Geschichte dahintersteckt. Vielleicht habe ich Deine überlesen, weil ich meist nur auf Arbeit (oops) nebenher hier reinsehe und wenn dann viel passiert ist, finde ich vielleicht nicht mehr den richtigen Anschluss.
Unter solchen Umständen ist die Situation natürlich anders, grad, wenn man immer noch Kontakt haben muss.
Denke Wut ist normal und gesund. Sie hilft einem, sich loszulösen und Wut ist eine Emotion, für die man schon Selbstwertgefühl braucht. Okay, das ist vielleicht nicht ganz treffend formuliert, aber wer Wut spürt, weiß, dass das Verhalten des anderen nicht okay war und Grenzen überschritten wurden. Diese Emotion hätte man nicht, wenn man sich kleinmacht und sagt "bitte bitte geh nicht...".
Aber irgendwann - nur für seiner selbst Willen - wünsch ich jedem, dass sich auch die Wut auflöst. Weil sie eben dann einen nicht mehr weiterbringt.
Nun hab ich z.B. andere Umstände. Meine Geschichte war pillepalle, weil es ja nix festes war und nur ein Jahr lang lief. Aber meine Wut ist so stark, weil sein Verhalten so abscheulich war. Und mein Ziel ist es nun, dahinzukommen, dass es mich nicht mehr tangiert. Ich empfnide einen TAg wie heute schon als Rückschlag, wenn es 2 Wochen mich viel weniger gejuckt hat.
@corbian:
ich verstehe es das schon!? ich verstehe bisher nur noch nicht so ganz, warum es halt eine bewusste entgültige entscheidung sein muss?
denn was ist, wenn du allein bist und die vorstellung, es zu bleiben, vollkommen okay ist, die vorstellung, jemandem zu begegnen, wo es dann vielleicht doch noch anders ist, aber auch schön ist?
so würde ich mich nämlich beschreiben. also finde ich "allein sein und allein bleiben?" für mich ebenso das passende thema.
schließlich ist nen fragezeichen dahinter und kein ausrufezeichen.

mir käme z.b. online dating überhaupt nicht in den sinn. da habe ich null anreiz zu. aber wenn mir jetzt jemand nettes im alltag begegnet, warum nicht näher kennenlernen?