Zitat von 6rama9:Und wenn er es nicht tut? Dann stürzt sich die Ehefrau vielleicht vor den Zug, weil sie sich auch noch unwissend bei der Scheidung über den Tisch hat ziehen lassen und hinterher erst die Wahrheit erfärt.
Egal was er macht: Doomsday-Szenarien kann man für jede Veriante aufführen. Ich persönlich finde, dass ein Level-Set für alle Beteiligten die beste und fairste Methode ist. Warum sollte einer der 4 unwissend bleiben und die möglichen Nachteile diere Unwissenheit auf sich nehmen müssen? Das entspricht nicht meinem Gerechtigkeitssinn.
Das sehe ich ähnlich. Hier wird viele Seiten lang diskutiert und man kann den Eindruck haben, hier geht es
manchen eher darum um die Deutungshoheit zu behalten oder zu bekommen.
Selbstverständlich ist jeder verantwortlich für das was er tut und auch was er nicht tut und hätte tun müssen.
Das steht doch außer Frage.
Hier gehen die Meinungen auseinander für was jemand verantwortlich ist und wenn ja, wofür und in welchem
Umfang er verantwortlich gemacht werden kann. Ob, wie in diesem Fall, der TE die noch unwissende Ehefrau,
sie ist Teil des Vierecks, über die Affäre seiner Frau mit ihrem Mann informiert oder nicht, ist ausschließlich
seine Entscheidung. Seine Verantwortung besteht für die Richtigkeit einer sachlichen Information. Der Lover
seiner Frau hatte Zeit genug selbst die Affäre seiner Frau zu beichten bevor es andere tun können. Er hat
es nicht getan, weil er offenbar zu feige dazu war und sich vor der Verantwortung drücken wollte.
Ich finde es richtig, dass die Unwissenden im Dreieck- oder Viereck, falls die Betrüger dazu zu freige
sind, nach einigen Tagen sachgerecht, richtig, ohne Rachegedanken, informiert werden. Nur dann
wird jeder der Beteiligten in die Lage versetzt selbst zu entscheiden ob, und wenn ja, wie es mit der Ehe/Beziehung weiter geht.
Wie jeder User hier entscheiden würde, ist letztlich nicht mehr relevant, da der TE diese Entscheidung
bereits getroffen hatte.