Zitat von Clementine44:Ich hätte eher auf eine gute Gesprächsbasis zur Noch-Frau geachtet als die andere, unbekannte Ehefrau verständigt. Auch erwachsene Kinder leiden, wenn die Eltern streiten. Eine gute Basis zwischen getrennten Eltern ist wichtig für Kinder. Diese ist nun wohl dahin.
Es schafft sicher ein gutes Gefühl, dem Gegner eines ausgewischt zu haben, verstehe ich zu einem gewissen Grad, nur verschlechtert es das Klima zwischen den Eltern, die sich auf gewissen Familienfeiern (allfällige Hochzeit, Taufen, etc) noch ansehen können sollten. Das Informieren ist daher aus Sicht des TE und Vaters kurzfristig gedacht.
So unterschiedlichen können Sichtweisen sein. Was für eine Gesprächsbasis meinst Du? Seine Frau
hat doch willentlich und jedesmal neu seit ca. 3 Jahren betrogen, hintergangen, belogen, hat ihm Hörner aufgesetzt und die AP haben möglicherweise sich über den TE und seine Naivität lustig gemacht.
Ich sehe in diesem Fall keine Gesprächsbasis, da es außer der Abwicklung der Ehe (die Tochter ist
volljährig und steht auf eigenen Füßen) nichts weiter zu besprechen gibt. Ihr ganzes Verhalten, auch
nach dem Auffliegen der Affäre, spricht doch eine deutliche Sprache.
Die Information der Ehefrau vom Lover (und Nachbar) seiner Frau aus Rache ist sicher nicht gut. Ich halte
es dennoch für richtig, dass alle Beteiligten im Viereck - die Ehefrau ihres Lovers gehört da eindeutig dazu -
auf einen gleichen Wissensstand gebracht werden. Das ist schlicht fair und damit richtig, da nun jeder für
sich entscheiden kann wie er damit umgeht. Der TE hat informiert und ist selbstverständlich für die Richtig-
keit und korrekte Information verantwortlich. Damit endet seine, formal juristisch gesehen, Verantwortung.
Tja, da stellt sich doch die Frage, ob das was Du (negativ) beschreibst nicht falsch adressiert ist. Die
Gedanken und was eine Affäre an Folgen alles auslöst bzw. auslösen kann, hätten sich doch die
Betrüger machen müssen. Außer im eigenen, tatäschlichen Interesse und/oder weil es sich für den
Betrogenen richtig anfühlt, finde ich die Erwartungshaltung und geforderte Rücksichtsnahme, für nicht angemessen.