Hallo!
Ich bin zwar noch nie irgendeine Affäre gewesen, noch bin ich wissentlich mal betrogen worden, doch möchte ich hiezu auch gerne was sagen, und zwar:
Zitat von StarfishMü:Klar, ist man niemandes Eigentum. Trotzdem, mein Herz, meine Gefühle gehören diesem einen Menschen.... umgekehrt kann man nur hoffen, dass es genauso ist.
Stimmt, man ist nicht das Eigentum von irgendjemanden und stimmt, wenn man das eigene Herz an jemanden verschenkt, möchte man, dass es erstens ihm gehört und zweitens, dass derjenige Mensch das Gleiche tut und sein Herz zurück schenkt.
Was jedoch, wenn man sein Herz verschenkt hat und umgekehrt ist es
nicht oder nicht mehr so? Darf dann ein Dritter sein Herz trotzdem nicht an jenen verschenken, der bereits ein Herz geschenkt bekommen hat? Wo steht das Gesetz, wem man sein Herz schenken darf und wem nicht?
Zitat von minna:trotzdem, wenn mein partner mich betrügt,
bin ich ihm böse....nicht der frau(ausser sie kennt mich):)
denn er ist in mit mir zusammen und verrät mich...
nicht sie....
Tolle Einstellung und ich hoffe, sollte mir mal so was passieren, dass ich dann genau gleich denken kann. Einschränkend jedoch das mit der Klammer (….. ausser sie kennt mich ….), da wüsst ich im Moment nicht, wie ich reagieren würde …...
Zitat von Bernd:ich bin bei minna, der oder die dritte hätte keine chance, wenn die beziehung intakt wäre.
euer partner ist euch fremdgegangen, nicht der dritte!
Das meine ich auch. In eine intakte Beziehung kann kein Mensch eindringen, sowas kann nur passieren, wenn die/der Partner es zulassen/zulässt.
Zitat von fragenueberfragen:vorab - mein Mann ist mir auch fremdgegangen.
Auf die Idee, die Schuld der Dame zu schieben, kam ich noch nie.
Egal wie sie war und was sie vorhatte.
Ich kannte sie nicht, sie war nicht mein Ansprechspartner. Ich kann auch nicht wissen, was sie da von ihm aufgetischt bekommen hat. Betrüger sind bekanntlich gut im Lügen!
Und selbst wenn sie eines Tages ihn ganz haben wollte, so war das ihr gutes recht. Sie war in ihn verliebt und wollte ihn ganz. Warum sollte ich sie verdammen, wo doch MEINE Partnerschaft in Schieflage geraten ist? Und diese hatte ich nicht mit ihr.
In Dreiecksbeziehungen leiden alle! Man kann sehr leicht alles auf die Geliebte abschieben, aber sie leidet genauso. Viel zu leicht ist die Annahme, dass sie gleich aussteigen kann. Wenn die Schmetterlinge sich breit gemacht haben, ist es nicht mehr einfach.
Aber die Ehefrau kann ebenso aussteigen, warum wird das anders bewertet? Nur weil Trauschein verbindet?
tja, fragenueberfragen
Liebe fragenueberfragen, dafür bewundere ich dich. Da kann und möchte ich gar nichts mehr hinzufügen, denn all das, was du geschrieben hast, spricht für sich.
Ich wünsche dir das aller Beste.