Zitat:Und wie finita es schafft, weiter einfach ihr Ding zu machen und so positiv zu bleiben, das bewundere ich. Und den Blickwinkel auf alles.
Ich glaub, das kommt nicht nur von den Jahren, die ich euch voraus bin.
Ich hatte schon mal eine große Liebe. In Wahrheit eine große Katastrophe aber mit irrsinnigen Gefühlen. Ich dachte auch, ich kann nie mehr wieder so lieben. Das dramatische Ende dann noch garniert mit einem Schicksalsschlag, für den keiner was konnte...ich habs ganz dicke abgekriegt.
Ich lebe noch. Und ich hab mich wieder verliebt. Und die damalige Katastrophe ist immer noch Bestandteil meines Lebens. Allerdings mitterlweile in positiver Form, als Freund, Vater meines Kindes.
So sehe ich mein Leben jetzt halt als Momentaufnahme, man weiss nie, was noch für Wendungen kommen. Ich bleibe offen für alles. Ich traue mir auch zu, nochmal so zu lieben (fürchte zwar die nächste Katastrophe, aber die werd ich dann auch wieder überleben).
Mein Leben ist alles andere als das, was andere solide nennen werden, aber es ist bunt und wenn ich mich umschaue, dann hab ich so vieles, worüber ich dankbar sein kann.
Was nicht heissen soll, dass ich nicht gelitten habe. Seit letztem Jahr November (das war wohl die Zeit, in der er sich mit seiner Frau versöhnt hat), habe ich gelitten. Immer mehr und meine Ausbruchsversuche haben sich gehäuft, bis irgendwann die ultimative Schmerzgrenze, der Point of no return erreicht war. Das Ende war nur noch eine unbeantwortete SMS. Der berühmte Tropfen...
Ich hab zuvor schon gelesen über diese ganze vermalledeite Dreiecksgeschichte und mich Stück für Stück analysiert und herausgearbeitet und das war kein Spass.
Vielleicht bin ich einfach nicht gemacht für eine klassische Beziehung, vielleicht lerne ich es noch. Wer weiss!