Gast700
Gast
Eine Ehe, auch "vor Gott geschlossen", stellt in der heutigen Zeit keine "Sicherheit" mehr dar.
Die äußerlichen, gesellschaftlichen Zwänge, die unsere Großeltern noch zusammen gehalten haben, existieren heute so nicht mehr.
Auch ist es keinesfalls richtig, dass den Kindern bei einer Trennung "der Vater genommen" wird.
Vater bleibt man auch dann, wenn man sich entscheidet, dass der Partner nicht mehr der richtige ist.
Die Frage also mal provokant zurück gefragt: Wer verbietet es einer Frau, einen verheirateten Mann anzubaggern?
Du hast da deine eigenen moralischen Vorstellungen, die nicht jeder teilt.
Es gibt kein "Recht" darauf, einen Menschen zu "behalten".
Was ich auch gut finde.
Statt deine Energie ins Aufregen über solche Frauen zu stecken, die ohnehin machen dürfen, was sie möchten, stecke sie doch besser in deine Ehe und kümmere dich, dass die gut läuft und schön ist.
Ehe und Partnerschaft bedeutet Arbeit.
Mehr denn je, in dieser schnelllebigen Zeit, in der man eben nicht "das Recht" hat, an seinem einmal gewählten Partner auf ewig "gekettet" zu sein, sondern wo Trennungen, Neuanfänge, Patchwork an der Tagesordnung sind.