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es wird immer Befürworter und Gegner geben, wenn es um "Therapien" an sich geht. Generelle
Befürwortung ist FALSCH, wie generelle Ablehnung FALSCH ist. Zudem - es gibt Menschen, die
"Therapie-geeignet/er" erscheinen...und welche, die "Therapie-resistent" sind.
Menschen, die grundsätzliche JEDE Form von Therapie ablehnen, gibt es zuhauf. Und selbst ein MUSS - das gibt es auch in bestimmten prekären Lebenslagen - lässt diese eine Therapie NICHT
"annehmen".
Und ja - @löwin45...
Zitat:Aber, man besteht ja nicht nur aus dem, was man erfahren hat, sondern eben auch aus genetischer Veranlagung (Charakter, Persönlichkeit...)
...das sehe ich in jeder Hinsicht gegeben. Dass dem zu wenig Beachtung geschenkt wird, scheint
der Fall zu sein...gerade in solchen Situationen, wie sie hier im Forum vorgetragen werden.
Ich wurde in eine Reha "getrieben"... widerwillig habe ich ihr zugestimmt. Widerwillig habe ich
"Therapie" gemacht bei einem Therapeuten, der bei mir nicht ankam. Als die "Fronten" geklärt
waren, klappte es doch noch. 8 Reha habe ich gemacht...jeweils MIT "Therapie" - später fand ich
das GUT.
Zu begreifen, worum es "in Therapie" geht, wollen viele Menschen gar nicht wissen. Und das Innerste nach außen zu kehren, wollen/KÖNNEN viele Menschen gar nicht - nicht mal Dritten - der /
dem Therapeut/in gegenüber. Und ja... Männer sind da eher "geneigt", so zu agieren - was ich anfangs ja auch.
Mit der Gießkanne "Therapie" zu empfehlen, halte ich für ungeeignet - sie KANN ein Weg sein,
muss es aber nicht zwangsläufig. Zudem gilt zu bedenken, was im Rahmen einer Therapie alles
aufgedeckt werden kann - das ist eben NICHT immer vorteilhaft/er. ALLES in dieser Hinsicht birgt
Vorteile, aber auch Gefahren.
Und die Haltung des Individuums gilt es zu akzeptieren - egal worum es geht!
Zitat @ 6rama9
Zitat:"Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben". Zack... weg ist der ganze Ballst der letzten Jahre.
....und an dem "zack" ändert auch keine Therapie etwas, wer eine "zack"-Einstellung hat.