Zitat von Blind-Meg: wie lange und grünflich lernst du deine Männer denn kennen, bevor du dich auf sie einlässt?
Das ist eine spannende Frage.
Was bedeutet, einlassen in dem Zusammenhang?
Ich muss was
Grundsätzliches klarstellen, denn es wird hier Vieles missinterpretiert: ich war die meiste Zeit meines Lebens Single (in meiner Interpretation, da ich mit niemandem fix zusammen war) , weil ich mich eben grade
nicht eingelassen habe!
Einige Männer wären prinzipiell geeignet gewesen. Ich habe mich aber grade nicht - wirklich emotional - eingelassen, weil sie gebunden waren!
Ich merke immer wieder, dass unsere Sprache und unsere Definitionen nicht ausreichen, um es ausreichend und verständlich zu erklären.
Sehr häufig habe ich schnell gemerkt, dass der Betreffende hinsichtlich seines Beziehungsstandes lügt. Darauf hin ergaben sich zwei Möglichkeiten: mich abwenden oder den Dingen ihren Lauf lassen und jene Bedürfnisse zu befriedigen - körperlich oder soweit möglich auch emotional - die aufgrund der Situation möglich waren.
Zitat von Blind-Meg: Dass jemand nicht Single ist, müsste man dich merken können, es sei denn, der lebt ein ausgeklügeltes Doppelleben und betreibt richtig Aufwand dafür. Gibt es, ist aber eher selten.
Stimmt. Es war einer dabei, wo ich es sehr schnell merkte. Er log 5 Jahre. Dann konnte ich ihm den Beweis liefern. Was die Situation nicht besser oder schlechter machte.
Zitat von Blind-Meg: Wenn du mehrmals die Erfahrung gemacht hast, dass sich einer als gebunden entpuppte, warum hast du das beim nächsten nicht gründlicher geprüft?
Es war ja meistens schnell klar.
Es gab nichts zu prüfen.
Aber ich hatte die Wahl. Mich komplett abzuwenden oder mitzunehmen, was die „Beziehung/Affäre/Freundschaft+ …“ eben hergab.
Ich werde hier viel zu einseitig gelesen. Was kaum mitbedacht wird: Die meisten „Beziehungsformen“ gingen
ein paar Monate, wo man sich sporadisch sah oder manchmal auch Jahre, aber mit vielen Monaten dazwischen, wo kein Kontakt bestand.