×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

209

Angst um den Frieden bei Scheidung

S

Sonnenschein_n
Gast

Hallo zusammen,

nun mein 4. Thema in diesem Forum was ich veröffentlichen darf und freue mich über den Austausch.

Mittlerweile bin ich, wie einige von euch im 1. Beitrag schon geschrieben haben, sehr erleichtert, dass er die Trennung durch gezogen hat. Ich bin sehr an mir gewachsen. Habe mich reflektiert, meine Fehler eingestanden, aber auch seine Sachen die meinen Selbstwert haben sehr sinken lassen, reflektiert und weiß was ich von einer nächsten Partnerschaft erwarte und auch selbst nicht mehr machen werde (meine Fehler) Lachendes GesichtDas zum Einstieg.

Ich habe vor kurzem erfahren, dass er eine neue Freundin hat. Es hat mich doch mehr getroffen als ich gedacht hatte, weil ich ihm wirklich von Herzen alles Liebe wünsche und so habe ich es ihm auch gesagt „Ich wünsche euch von Herzem alles Gute“. Allerdings, kommt jetzt der nächste Schritt die Scheidung und da sagt er schon sehr nicht so nette Sachen zu mir. Auch sowas wie „Wundert mich nicht, dass du keinen neuen Partner hast.“
Und auch „bei deiner Figur. “ Ja also ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich das im letzten Beitrag mit rein geschrieben habe, aber als wir nach der Trennung nochmal intim wurde meinte er zu mir „wenn ich dich mit deinem Gewicht so treffen würde, würde ich einfach weiter gehen aber für Sex reichts ja“. Im Nachhinein war das so erniedrigend.

Ich möchte aber das die Scheidung auch friedlich verläuft, aber nicht des Friedenswillen zu allem ja sagen. Zum Beispiel sagte er das ich auch auf etwas verzichten kann was mir zusteht, weil sonst würde ich „mein wahres“ Gesicht zeigen und ihn nur ausbeuten. Dazu muss man sagen, wir haben uns untereinander auf einen Zugewinn des Hauses geeinigt und ich bin ihm sehr viele Tausende (!) Euro entgegengekommen. Aber ich soll jetzt NOCH mehr entgegenkommen.
Ich habe Angst den Frieden zu schaden, aber ich brauche das Geld auch und finde das von seiner Seite aus schon sehr frech.
Wie seht ihr das ?

Danke euch !

x 4 #1


aequum
Zitat von Sonnenschein_n:
Dazu muss man sagen, wir haben uns untereinander auf einen Zugewinn des Hauses geeinigt und ich bin ihm sehr viele Tausende (!) Euro entgegengekommen. Aber ich soll jetzt NOCH mehr entgegenkommen.
Ich habe Angst den Frieden zu schaden, aber ich brauche das Geld auch und finde das von seiner Seite aus schon sehr frech.
Wie seht ihr das ?

Ich kann nicht verstehen, warum es beim Thema Geld immer von einer Seite her erwartet wird, dass der jeweils andere Partner auf etwas verzichten soll, bzw. muss. Ja, ich empfinde es ebenfalls als eine absolute Frechheit!
Du hast bereits auf einige Tausend EUR verzichtet. Das war bereits sehr Dumm von Dir weil auch Du Dein Leben absichern musst. Deshalb ein klares NEIN! Verzichte auf keinen Fall auf etwas was Dir rechtlich zusteht, nur um ihn bei Laune zu halten.

x 9 #2


A


Angst um den Frieden bei Scheidung

x 3


Sonnenschein85
Zitat von Sonnenschein_n:
Hallo zusammen, nun mein 4. Thema in diesem Forum was ich veröffentlichen darf und freue mich über den Austausch. Mittlerweile bin ich, wie einige ...

Also ich finde sein Verhalten unmöglich. Und nein um des Friedenswillen würde ich auch nicht zu allem Ja und Amen sagen. Und es ist ja nett das du ihm alles Gute wünschst aber auch das musst du nicht, vor allem wenn er dich so respektlos behandelt.
Sei froh das du ihn los bist und schau auf dich. Nimm keine Rücksicht. Lass dich gut beraten wegen der Scheidung.

Ich würde davon abgesehen auch nur noch das nötigste mit ihm sprechen und sobald er wieder so respektlos und persönlich wird würde ich das Gespräch direkt abbrechen mit dem Hinweis das du so nicht mit ihm weiter sprichst.

x 8 #3


QueenA
Zitat von Sonnenschein_n:
Ich möchte aber das die Scheidung auch friedlich verläuft, aber nicht des Friedenswillen zu allem ja sagen. Zum Beispiel sagte er das ich auch auf etwas verzichten kann was mir zusteht, weil sonst würde ich „mein wahres“ Gesicht zeigen und ihn nur ausbeuten. Dazu muss man sagen, wir haben uns untereinander auf einen Zugewinn des Hauses geeinigt und ich bin ihm sehr viele Tausende (!) Euro entgegengekommen. Aber ich soll jetzt NOCH mehr entgegenkommen.
Ich habe Angst den Frieden zu schaden, aber ich brauche das Geld auch und finde das von seiner Seite aus schon sehr frech.
Wie seht ihr das ?

Hallo @Sonnenschein_n

Ich kann dich sehr gut verstehen. Der Wunsch nach Frieden ist total nachvollziehbar, aber Frieden bedeutet nicht, dass du dich selbst und deine berechtigten Ansprüche aufgeben musst. Wenn du ihm bereits beim Zugewinn stark entgegengekommen bist, hast du deinen Teil zur Fairness und zum Entgegenkommen schon geleistet.
Dass er dir jetzt mit Vorwürfen oder Schuldgefühlen Druck macht („wahres Gesicht“, „ausbeuten“), ist aus meiner Sicht kein fairer Umgang. Du darfst für dich einstehen, ohne deshalb der „Störenfried“ zu sein.
Vielleicht hilft es, klar und ruhig zu sagen, dass du eine friedliche Lösung willst, aber nicht auf Kosten deiner finanziellen Sicherheit. Grenzen zu setzen ist kein Angriff, sondern Selbstschutz.

Alles Gute! 🍀

x 6 #4


B
@Sonnenschein_n Schade, dass du nicht in einem Thema bleibst, dadurch geht der gesamte Kontext verloren. Wenn du in jedem Thema nur zwei oder drei eigene Beiträge schreibst, verselbständigen sich die Fäden und du hast Traffic bei wenig Nutzen.
Zitat von Sonnenschein_n:
Zum Beispiel sagte er das ich auch auf etwas verzichten kann was mir zusteht, weil sonst würde ich „mein wahres“ Gesicht zeigen und ihn nur ausbeuten.

Na, ist doch schön, wenn du dein wahres Ich -was auch immer das sein soll- zeigst. Du bist doch sicher eine hübsche 34-Jährige, die voll im Leben steht. Zeig ihm das. Ist doch toll!
Zitat von Sonnenschein_n:
Ich möchte aber das die Scheidung auch friedlich verläuft, aber nicht des Friedenswillen zu allem ja sagen.

Hm, was meinst du mit friedlich, was versteht er unter Frieden? Du konfliktscheu und reichlich angeschlagen, er mit Oberwasser und übergriffig, ist das der Frieden, der dir vorschwebt?
Zitat von Sonnenschein_n:
Dazu muss man sagen, wir haben uns untereinander auf einen Zugewinn des Hauses geeinigt

Da ist er, der Frieden. Ihr habt euch geeinigt, das Fass neu aufzumachen, bedeutet Unfrieden. Seinerseits. Was brauchst du noch?

x 9 #5


CanisaWuff
Zitat von Sonnenschein_n:
Dazu muss man sagen, wir haben uns untereinander auf einen Zugewinn des Hauses geeinigt und ich bin ihm sehr viele Tausende (!) Euro entgegengekommen. Aber ich soll jetzt NOCH mehr entgegenkommen.

Hast Du das schon irgendwie unterschrieben? Bei den Äußerungen wäre bei mir der Ofen aus.
Antwort an ihn...tja, ich brauche mein Geld Ulla P. Ist teuer.
Was willst Du mit dem eigentlichen noch Frieden halten? Der ist unterirdisch unverschämt.

Nur zum Verstehen meines Posts... selbst wenn ich mich erklärt hätte auf etwas zu verzichten, würde ich mich daran nicht mehr gebunden fühlen.

x 10 #6


FrauDrachin
Zitat von Sonnenschein_n:
Zum Beispiel sagte er das ich auch auf etwas verzichten kann was mir zusteht, weil sonst würde ich „mein wahres“ Gesicht zeigen und ihn nur ausbeuten.

Ich würde dir zu folgendem Vorgehen raten:
Nimm die beiden Zitate, und mach sie dir zu eigen. Was will ich damit sagen?

"Du zeigst dann dein wahres Gesicht": Also bis jetzt hat er das Gesicht eines Sonnenscheins gesehen, der grobe Beleidigungen und Erniedrigungen schluckt, den er für Sex ausnutzen kann, der um des lieben Friedens willen auf Tausende Euro verzichtet. Meinst du nicht, es wäre höchste Zeit, dass er "dein wahres Gesicht" sieht? Einen Sonnenschein, der für sich und seine Interessen einsteht, der Selbstwert hat und den auch ausstrahlt, der sich nicht beleidigen und ausnutzen lässt?

"Dann nutzt du ihn nur aus".
Nutzt du ihn denn objektiv aus? Eher nicht, wenn du bereits auf Tausende Euro verzichtet hast. Nutzt er dich aus? Scheinbar schon. Er hat Sex mit dir, obwohl er dich nach eigenen Angaben nicht attraktiv findet, er weiß dass du auf friedlichen Umgang hinarbeitest und nutzt das aus, um dich zu Entgegenkommen zu manipulieren...
Vielleicht könnte dein Satz lauten: "Mein Engegenkommen und mein Wunsch nach Frieden haben Grenzen. Wenn er das Bestehen auf fairen Grenzen als Ausbeuten sieht, dann hat er ein Problem und nicht ich"

Nur als Beispiel. Ich würde dir wirklich raten, diese Sätze, oder andere verletzende Sätze, die er gesagt hat, wirklich zu nehmen, nicht wegzuschieben, wie es ja meistens der Reflex ist, schauen, wo schmerzen sie und warum, wo sind sie wahr aber vielleicht auf eine andere Art, als er meint, wie schauen sie zu Ende gedacht aus, usw.

x 8 #7


T
Zitat von Sonnenschein_n:
wir haben uns untereinander auf einen Zugewinn des Hauses geeinigt und ich bin ihm sehr viele Tausende (!) Euro entgegengekommen

Darf man fragen warum?

x 5 #8


CanisaWuff
Zitat von FrauDrachin:
Ich würde dir wirklich raten, diese Sätze, oder andere verletzende Sätze, die er gesagt hat, wirklich zu nehmen, nicht wegzuschieben

@Sonnenschein_n aufschreiben und neben Dein Bett legen, so dass Dein Blick immer wieder drauf fällt...da brauchst Du keine Woche um mit dem Kerl keinen Frieden mehr zu wollen.

x 1 #9


H
Ich bin in ähnlicher Situation wie du, nur konnte ich mich mit ihm sofort gar nichts einigen, da er mir freiwillig nicht einen einzigen Euro gönnt. Im Gegenteil lügt er beim Gericht ohne Ende und rechnet sich arm. Die Sprüche mit dem wahren Gesicht usw sitzen tief. Ich wollte auch schon immer nur sein Geld, wobei ich aus dieser Ehe gehe mit meinem Haus, das ich schon vorher hatte und mit einem 15 Jahre alten Auto während er sich ein dickes Bankkonto im 6stelligen Bereich angespart hat und ein neues Auto hat das noch 30000 Euro wert ist. Und trotzdem hab auch ich immer wieder ein schlechtes Gewissen, auf mein Recht zu bestehen.
Eigentlich muss man versuchen von der emotionalen Ebene (geldgeil usw.) auf die geschäftliche Ebene zu kommen. Denn hier wird ein Vertrag aufgelöst, und ja, eine Ehe ist eine Wirtschaftsgemeinschaft. Egal was er jammert, das Gesetz ist dafür da, das ganze fair zu lösen. Wir wollen doch nicht mehr, als uns rein rechtlich zusteht, oder?
Ich für meinen Teil hab ihn komplett blockiert. Wegen dem Sohn hab ich nichts mit ihm zu regeln, der darf jederzeit zu ihm und das können die selbst ausmachen.

x 3 #10


D
Sauerei das ganze, sowas macht man nicht.

Geld ist mir egal, meine erste Ex hat alles bekommen was sie sich gewünscht hat, Haus, Auto ohne ausgleich.

meine zweite hätte um 50 Cent gestritten, die hat genau das bekommen was ihr zugestanden ist und keinen Cent mehr

x 2 #11


S
Zitat von Sonnenschein_n:
Hallo zusammen, nun mein 4. Thema in diesem Forum was ich veröffentlichen darf und freue mich über den Austausch. Mittlerweile bin ich, wie einige ...

Sag ihm das!
"Ich bin dir schon x. Euro entgegen gekommen, aber auf mehr verzichte ich nicht".

Wieso solltest du verzichten? Was bringt dir der Frieden wenn es für dich dann finanziell eng wird, und es ihm dafür besser geht?

x 3 #12


GreenTara
Liebe @Sonnenschein_n, deinem Ex ist dein Wunsch nach friedlicher Trennung natürlich bewusst. - Und er spielt mit diesem Wissen. Einmal hat es ja schon mit dem Entgegenkommen deinerseits geklappt.
Zitat von Sonnenschein_n:
Zum Beispiel sagte er das ich auch auf etwas verzichten kann was mir zusteht, weil sonst würde ich „mein wahres“ Gesicht zeigen und ihn nur ausbeuten.

Dein wirklich wahres Gesicht kann doch guten Gewissens dabei zusehen, wenn du deine Ansprüche annimmst.
Er hat ja schon genug verächtliche Sprüche abgelassen, von seinem Wohlwollen dir gegenüber brauchst du nicht auszugehen. Wohl aber, das er selbst möglichst profitiert.
Lasse ihn wissen, dass du den Frieden nur um einen fairen Preis haben möchtest.
Ich denke, dass deine Arbeit an deinem Selbstwertgefühl ein Nein beinhalten sollte, wenn dich jemand übervorteilen will.
Du brauchst das Geld für deine zukünftige Lebensgestaltung. Diese Wahrheit aus deinem Gesicht wird er nicht ohne weiteres annehmen. Er will keinen Frieden, er will die Kohle.
Aber was ist dieser Frieden wert, wenn ihr dann geschieden seit?

x 4 #13


Payne
Zitat von Sonnenschein_n:
Ich möchte aber das die Scheidung auch friedlich verläuft, aber nicht des Friedenswillen zu allem ja sagen.

Ich kann den Wunsch sehr sehr gut nachvollziehen.
Mir hat dabei sehr geholfen, sämtliche Kommunikation, was die Trennung betraf, über meine Anwältin laufen zu lassen.
Außer das was unsere Tochter betroffen hat. Das haben wir unter uns geklärt.
Für alles andere stand ich schlichtweg nicht zur Verfügung.
Er war nicht einverstanden mit irgendwelchen Beträgen, Berechnung?
Frag meine Anwältin.
Ihm passte dies, das und jenes nicht?
Wende dich an meine Anwältin.
Und mehr Antworten gab's einfach nicht. Nur diese zwei kurzen Sätze.
War völlig ausreichend. Hat meine Nerven sehr geschont und generell Dampf aus der Kommunikation genommen.

Zu dem was dein Ex zu dir gesagt hat, sag ich lieber nix ....
Auf diese Art und Weise, nachtreten ist einfach nur erbärmlich.
Unter aller Kanone.
Versuch dir das nicht zu Herzen zu nehmen. Tut mir leid, dass du sowas hören musstest.

x 6 #14


L
Du bist aber auch gemein
Verzichte doch am besten auf das Haus damit der Frieden erhalten bleibt und er doch gleich mit der , Neuen,, dort wohnen kann.

I r o n i e

Ich gebe Dir einen guten Rat
Verzichte auf nichts und stelle jegliche Kommunikation darüber ein und sage immer :
Mein Anwalt wird Dir alles mitteilen was ansteht

x 4 #15


A


x 4