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Angst um meine Ehe

XyX

Hallo @ all,
ich bin ein verzweifelter Mann, der weder ein noch aus weiß.
Mein Geschichte ist lang und eine Tragödie jagt die andere.
Ich will euch mit meiner Geschichte nicht langweilen, da diese den anderen Geschichten im Kern sehr ähnlich ist.

Ich habe eine absolute Traumfrau getroffen. Wir haben uns verliebt, was weder gewollt noch in die jeweilige Lebenssituation passte. Nun gut, dann ist es nun mal so dachte ich und versuchte das Verliebtheitsgefühl auszukosten. Aber leider reichten mir die wenigen Treffen schon bald nicht mehr aus. Ich wollte die Frau für mich und zwar komplett! Es entstand ein komplettes Choas in mir selbst. Mein Wunsch ist vollkommen Absurd und wenig realistisch. Viele Faktoren sprechen gegen eine Beziehung mit der besagten Frau. Während der Orkan in mir wütete, habe ich meine aktuelle Partnerin und das gesamte Leben vernachlässigt. Ich will mein altes Leben zurück und bin bereit alles dafür nötige zu tun, aber ich kann meine Gedanken nicht auf das wesentliche konzentrieren. Es ist einfach, für mich nicht machbar die Frau zu vergessen. Ich habe keine Idee mehr, wie ich den inneren Zwiespalt beseitigen soll.
Bin inzwischen sehr verzweifelt und habe Angst um meine Partnerschaft. Hat es jemand geschafft aus so einer Situation rauszukommen? Wie lange hat dies gedauert?

Grüße

13.07.2014 14:08 • #1


Jaja


Sorry... Aber wie egoistisch bist du ?
Du hast Angst um deine Partnerschaft? Wo war diese Angst als du die Affäre begonnen hast?
Wenn du doch so viel wert auf deine Partnerschaft legst... Wieso beginnst du überhaupt eine Affäre?

Erst hintergehst du deine Frau und hast eine Affäre. Dann beendest du anscheinend die Affäre, weil sie dir zu intensiv wird und willst wieder zu deiner nichtsahnenden Frau und einen auf heile Welt machen?
Lass mich raten : es geht um die Kinder, die du nicht zurücklassen kannst?

Ich kann über solche Menschen wie dich nur den Kopf schütteln !
Was du deine geliebten und deiner Frau angetan hast ist dir völlig egal.

Du armer Kerl hast jetzt Angst um deine Partnerschaft...

Immer die gleiche Geschichte.

13.07.2014 14:39 • #2



Angst um meine Ehe

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Valentina


ich finde, verzweifelt sollte nur deine jetzige partnerin sein, die nichts von deinen gefühlen für eine andere weiß, oder doch? du betrügst sie!

befindest du dich in irgendeiner lebenskrise? liebst du deine jetzige partnerin noch? ich glaube nein, weil sonst könnten sich nicht so große gefühle zu einer anderen frau aufbauen, die alles bisher dagewesene vergessen lassen.

wenn es für dich nicht möglich ist diese frau zu vergessen, dann hab den mut deine beziehung zu beenden. stelle klare verhältnisse her und hör auf deine frau anzulügen.

mein rat: ehrlichkeit! alles andere ist feige!

stelle klare verhältnisse her! sofort!

13.07.2014 14:45 • #3


Gast 2010


Hallo XyX,
das ist eine schwierige Situation, und ich glaube nicht, dass sich das Leben ganz so simpel in Gut und Böse unterteilen lässt, wie meine Vorposter es darstellen.
Das Gefühl des Verliebtseins wird in unserem Gehirn durch Neurotransmitter, V.a. Dopamin, ausgelöst, und es erzeugt einen Glückszustand, der einem Dro. entspricht. Und wie bei vielen Dro. verursacht es eine Art Sucht und ein starkes Verlangen, den Rausch immer wieder hervorzurufen. Es ist nur die Frage, ob wir unser Leben von Hormonen oder von unserer Ratio bestimmen lassen wollen. Man kann sein Gehirn von diesen Dro. durchaus wieder entwöhnen, indem man Situationen (zB bestimmte Musik oder andere Stimuli und den Kontakt zu der auslösenden Person), die das Gefühl auslösen, vermeidet, und sich selbst Stopp sagt, sobald man merkt, dass man sich in den entsprechenden Rauschzustand versetzt.
Die Vorstellung, dass man ein Leben lang, auch geistig, nur eine Frau begehrt und niemals einer Person begegnet, die Verliebtheitsgefühle in einem auslöst, halte ich für sehr naiv...Und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende gehört in den Bereich der Märchen....
Wenn Du wieder in deine Ehe zurückwillst, dann solltest du daran arbeiten. Sogenannte Seitensprünge passieren wohl nach Studienlage bis zu 50% aller Menschen und sie werden erst dann ein Drama, wenn sie aufs Tapet kommen. Wir leben in der romantischen Vorstellung, das eine Ehe eine komplette Verschmelzung zweier Individuen ist, was sie in der Geschichte nie war und es außerhalb von Rosamunde Pilcher Romanen auch nie sein wird. Es ist eine Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsgemeinschaft zweier unabhängiger Menschen, die anfangs von einer Verliebtheit und später von einem Gemeinschaftsgefühl und Freundschaft getragen wird (die Dopamindrogen wirken maximal 2 Jahre, dann hört der Rausch auf). Was eine Ehe viel mehr gefährdet als ein Seitensprung sind mMn absolute Ehrlichkeit und zu romantische Erwartungen an das Zusammenleben.
Was ist denn zur Zeit in deiner ehelichen Beziehung nicht so gut, dass du dich in Verliebtheitsrauschzustände flüchtest?

13.07.2014 15:19 • #4


bifi07

bifi07


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Wenn du die andere Frau nicht vergessen kannst, wäre es wirklich besser, wenn du deine Partnerschaft beendest, auch auf die Gefahr hin, dass du dann am Ende alleine da stehst. Sowas muss man sich vorher überlegen, wenn man wirklich noch an seiner Partnerin hängt und sich doch unsicher ist....bevor es ernst wird, meine ich. Ich denke, dass deine P. es bestimmt nicht verdient hat, so behandelt zu werden und auch wenn man für seine Gefühle nichts kann, sollte man immer ehrlich zu sich und den anderen sein...alles andere verursacht nur Chaos (wie du gemerkt hast) und unnötige Schmerzen...
Also, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende...

13.07.2014 15:20 • #5


Valentina


gast 2010 ehrlichkeit ist aber grundvoraussetzung für eine partnerschaft und es wird niemand "gezwungen" bis an sein lebensende an einer beziehung oder ehe festzuhalten, vielmehr vergeudet man seine zeit und die der betreffenden person, indem man lügt, betrügt und ausnutzt.

bitte hirn einschalten und einfach ehrlich bleiben, anders ist niemanden geholfen!

wenn man sein lebenlang nicht naiv sein möchte wie du schreibst, sollte Mann/Frau nach 2 jahren die partnerschaften wechseln, ansonsten nennt man es wohl ehe;)

13.07.2014 15:31 • #6


Jaja


Gast 2010...
Es sagt doch keiner, dass man sein Leben lang bei einen Partner bleiben muss/soll.
Aber wie Valentina schon sagt : es geht um EHRLICHKEIT.

Es kann sein, dass man seinen Partner nicht mehr liebt... Und es jemand gibt, der dieses Gefühl wie bei der Dro. bewirkt... Dann sollte man entweder den mut besitzen, diesem Gefühl nachzujagen oder man sollte rational bleiben und beim Partner.
Aber solche Spiele zu spielen "ich liebe meine Affäre... Meine Frau liebe ich nicht... Aber ich bliebe bei ihr" ... Das ist unfair gegenüber allen Beteiligten !

EHRLICHKEIT ! EHRLICHKEIT ! EHRLICHKEIT ! DAS ist der Punkt !

13.07.2014 15:44 • #7


Gast 2010


Ehen sind ja mal per primam auf eine lebenslange Bindung ausgelegt. Also im Durchschnitt so 40-60 Jahre und sie bestehen aus Höhen und Tiefen. Verliebtheit kann einen überfallen wie eine schwere Grippe und es ist tatsächlich ein Zustand vorübergehender Geistesgestörtheit, in dem Moral, Ratio und tiefere Gefühle zu einem langjährigen Partner von unserem Unterbewusstsein einfach abgeschaltet werden, und wir gar keine klaren Gedanken mehr fassen können. Wir sind nicht wir selbst. Oft wird so eine Fremdverliebtheit in unserem Unterbewusstsein durch nicht verarbeitete Konflikte ausgelöst, und der Weg sollte eher der sein, dass man an diesen arbeitet, statt die Flucht in eine neue Beziehung anzutreten. Wie gesagt, in anonymen Umfragen haben wohl ca. 50% der Leute zugegeben, in ihren Ehen durch solche Krisen gegangen zu sein, und oft war ein paar Jahre später alles vergessen und die Ehe wieder glücklich. Wenn man im Vergleich dazu die psychischen Schäden ansieht, die durch Trennung und Scheidung entstehen, ist das glaube ich für alle Beteiligten der bessere Weg.
XyX spürt ja, dass er sich verrannt hat und möchte zurück. Ich denke, er braucht erst mal ein bisschen Ruhe um durchzuatmen und die Gefühlsstürme zu verdauen, durch die er gerade gegangen ist. Ihn jetzt durch ein Fegefeuer von Schuldgefühlen zu treiben, bringt ihn glaube ich nicht weiter. Wenn er wieder klar denken kann und nach reiflicher Überlegung einsieht, dass er seiner Frau und sich den Trennungsweg zumuten muss, kann er das ja immer noch tun. Aber gleich alles hinzuwerfen richtet wahrscheinlich mehr Schaden als Nutzen an.
Apropos Ehrlichkeit: versuche es doch selber mal: geh morgen zum Arbeiten, sag Deinem Chef, dass er viel zu fett ist, seine Frau eine dumme Pute und die letzte Grippe eigentlich gar nicht so schlimm war, dass du tatsächlich arbeitsunfähig warst. Dann ruf deinen Vermieter an und gib zu, dass der Wasserrohrbruch dadurch verursacht wurde, dass du Sachen in die Toilette geworfen hast, die da wirklich nicht reingehören. Und zu guter Letzt sag noch der Steuerbehörde, dass du seit Jahren am Wochenende immer deinen Verwandten schwarz beim Hausbau hilfst. Dann warst du echt ehrlich, bist aber am Schluss, wenn du Pech hast, arbeits- und wohnungslos und pleite.
Was ich damit sagen will ist, Menschen machen Fehler und manchmal ist es für alle Beteiligten besser, sie anders wieder gut zu machen als durch bedingungslose ehrlichkeit!

13.07.2014 16:52 • #8


gast234


und wie das sich anhört!
eine tragödie jagt die andere!

du hast doch beide arme, beine, bist nicht an krebs erkrankt, haust nicht unter der brücke?
wo soll ich dann bei dir die tragödie suchen?!

13.07.2014 16:53 • x 1 #9


Jaja


Gast2010 ...

Schön und gut, dass er wieder seine ehe will (und deine Frau noch nicht mal von ihrem Glück Weiß, dass sie einen Betrüger als Ehemann hat)... Und was ist mit der dritten im Bunde? Die nutzt man dann eben um der ehe neuen pep zu geben? Und wird dann nach Jahren wieder glücklich.... Während die dritte durch die Hölle geht.
Bekommt es die Ehefrau mit... So geht auch diese durch die Hölle... Und auch wenn die ehe glücklich scheint... Ein Betrug liegt ewig als schatten auf dieser.

Ein Mann, der wie xyx sich auf sowas einlässt... Verletzt alle. Nur nicht sich selbst. Und dann stellen sie sich als Opfer da...
Die leiden...

13.07.2014 17:17 • #10


fragend


irgend etwas erzählst du nicht ganz!
hast dich verliebt, wolltest die frau ganz und aus mysteriösen gründen konntest dann doch nicht?
warum, wenn ich fragen darf?
war die liebe dann doch nicht so groß, dass man alle hindernisse mit links überwindet?
hast du die frau ausgenutzt und wie du sagst, na gut, dann ein bißchen auskosten!
was mit ihr danach wird ist ja schließlich egal, auskosten ist die devise! oder war die frau vielleicht selbst liiert?
und warum musst du nun um die ehe kämpfen? war doch deine entscheidung in der ehe zu bleiben.
oder die frau hat es rausgefunden und macht dir jetzt die hölle heiß? oder was ist das für ein kampf?
ein wenig mehr musst du schon erzählen, man versteht hier so einiges nicht.

13.07.2014 17:57 • #11


Hinrich


Also manche benehmen sich wirklich wie unreife Teenager. Wenn ich mir überlege, in wen ich mich in meinem Leben schon so alles verknallt habe und in vielen Fällen eine Abfuhr eingehandelt habe, wenn ich es der Person gestanden habe... Das geht vorbei und man überlebt trotzdem! Man sollte Strohfeuer nicht überbewerten.
Aber es passt in unsere "Haben! Haben! Haben!"-Welt, in der alles ersetzbar geworden ist, wenn es scheinbar "alt" geworden ist. Es braucht heute nur einen Mouseclick und man hat etwas neues und vermeintlich besseres. Das alte wird entsorgt.
Die Menschheit verlernt es, Prioritäten setzen zu können. Und es wundert mich nicht, dass immer weniger Kinder geboren werden und immer mehr Beziehungen zerbrechen. Was zurückbleibt sind lauter Beziehungskrüppel. Auf der einen Seite die, die den Glauben an dauerhafte Beziehungen langsam verlieren und auf der anderen Seite die, die junkiegleich dem schnellen Glück hinterherrennen und die Gefühle anderer konsumieren. Konflikte und Verantwortung? Nein, danke!

Ich habe an anderer Stelle schon einmal geschrieben, dass mir im Vergleich zu früher, die Zustände heute trotzdem besser gefallen, da es keine direkten Abhängigkeiten auf Gedeih und Verderb mehr gibt. Aber trotzdem: ich finde es sehr bedenklich, wie wir heute miteinander umgehen und das unser Konsumverhalten in alles Lebensbereiche schwappt und großen Schaden anrichtet. Viele haben bereits verlernt, was Liebe eigentlich ist und rennen den Schmetterlingen hinterher. Aber das böse Erwachen wird irgendwann kommen.

Klar, wenn eine Ehe oder Partnerschaft wirklich nur noch eine Belastung ist und Verletzungen stattfinden, muss man die Reißleine ziehen. Aber man liest ja hier viel von Beziehungen, die eigentlich hätten funktionieren können, aber ein Partner flüchtet, weil er entweder Altlasten (meist mit der Ursache "Trennung") mit in die Beziehung gebracht hat oder weil er eben immer wieder das Neue, Aufregende sucht. Und selbst bei Pilcher wird dieses Konzept doch verkauft, wenn irgendeine Tante in England auf einen MacIrgendwas trifft und dafür ihre Beziehung wegwirft. Immer die gleiche Story.

Ist es wirklich das, was wir wollen? Ist es diese Welt der Unverbindlichkeiten, in die wir unsere Kinder setzen wollen? Muss "Glück" die "Zufriedenheit" ersetzen?

13.07.2014 18:00 • x 2 #12


Gast 2010


Ach Jaja,

soll ich dir mal eine Geschichte aus meinem eigenen Leben erzählen?
Mein jüngster Bruder hat als einziger in der Familie braune Augen und eine leichte Erbkrankheit, die sonst bei keinem vorkommt. Fand ich schon immer ein bisschen seltsam, zumindest seit dem Biologie-Seminar an der Uni
Meine Eltern lieben sich, das merkt man jeden Tag, sie reisen als Rentner durch die Weltgeschichte, haben immer was zu lachen und der Gesprächsstoff ist ihnen auch nicht ausgegangen. Vielleicht ist das Ganze ja nur eine Laune der Natur, vielleicht hatte meine Mutter aber auch, als sie mit mehreren kleinen Kindern zu Hause saß und mein Vater sehr viel Streß bei der Arbeit hatte, eine kleine Krise. Wie gesagt, mein Vater liebt meine Mutter eindeutig, ist aber ein sehr konservativer Mensch, der wenig über seine Gefühle spricht, und ich glaube nicht, dass er ihr einen Seitensprung verziehen hätte. Nehmen wir jetzt mal hypothetisch an, sie hatte tatsächlich einen und hätte ihn ihm gebeichtet. Die Konsequenz wäre gewesen, dass sie sich scheiden lassen hätten, was mein Vater garantiert nie verwunden hätte. Meine Mutter wäre allein mit uns gewesen, was ich mir gar nicht vorstellen kann. Das Geld hätte bei doppelter Haushaltsführung wahrscheinlich nie gereicht, um uns alle durchs Studium zu bringen und ob sie die Kraft gehabt hätte, meinen anderen Bruder durch seine schwierige Pupertät zu bringen, wenn sie selber so mit sich beschäftigt gewesen wäre, das wage ich zu bezweifeln. Unser aller Leben hätte einen schweren Schaden davon getragen und wir ständen nicht so mit beiden Beinen auf der Erde, wie wir das tun (ok, ich hatte meine Stürme, aber das hat jetzt eher gar nix mit meinen Eltern zu tun, wage ich zu behaupten und ohne sie hätte ich das Ganze auch nicht überstanden).
Ich will meiner Mutter wie gesagt nichts unterstellen, aber nehmen wir mal an, sie hatte vor 34 Jahren tatsächlich einen Ausrutscher, hat sie es doch geschafft, sich selber wieder zu fangen, es zu verarbeiten und die Familie zu retten und wie gesagt, meine Eltern sind glücklich! Und ich würde behaupten, sie wären nicht die einzigen in ihrer Generation, die so eine Biographie haben.
Die Frau von XyX hätte wahrscheinlich Jahre zu kämpfen, wenn die Ehe auseinander ginge, XyX selbst müsste für seine vorübergehende Verwirrung lange büßen und die andere Frau? Sie wußte, nehme ich an, dass XyX verheiratet ist!
Glaube mir, jeder, ich, du und XyX hat seine dunklen Seiten, keiner von uns ist (zumindest in Gedanken) 60 Jahre absolut treu und immer redlich und gut. Wenn wir das von uns und unseren Mitmenschen verlangen, dann müssen wir glaube ich zwangsläufig scheitern und machen uns im Endeffekt alle sehr unglücklich!

13.07.2014 18:12 • #13


Jaja


Hinrich... Ich kann dir nur voll und ganz zustimmen.

Gast2010.

Ich verstehe was du meinst.
Aber glaubst du nicht, dass es für den betrogen Partner auch sehr schwer ist wieder vertrauen zu haben... Wieder sich auf den Menschen einlassen zu können?
Dass es alles belastet, wenn man betrogen und hintergangen wurde. Klar kann es sein, dass eine Trennung mehr spuren hinterlässt... Aber ein zusammenbleiben kann ebenso einen zerstören. Dies ist würde ich sagen ganz individuell.

Die "Verwirrung" von xyx scheint ja nicht vorübergehender Natur zu sein... Er hängt ja jetzt noch an seiner Gespielin.
Sagt er ja selbst.
Es sind wahrscheinlich die Gründe, die man hier zu genüge ließt (Kind, Haus... Finanzielle Abhängigkeit...) die dafür sorgen, dass er doch bei der Frau bleibt.

Dies sind für mich alles Dinge, die man vorher schon weiß. Bevor man sich auf eine Affäre einlässt.
Weil man sich mal kurz etwas einsam fühlt... Der Stress mit Kind oder Arbeit zu viel wird ... Sucht man sich mal etwas Abwechslung aber lebt danach weiter als wäre nie etwas gewesen? Tut mir leid aber das verstehe ich nicht.
Wenn mir etwas in meiner Partnerschaft fehlt... Hole ich es mir doch nicht einfach wo anders.
Und wenn man mit den Konsequenzen, nämlich verlassen zu werden, wenn es rauskommt, nicht Leben kann... Und davor solche Angst hat, dann hat man einen solchen Schritt nicht zu gehen.

Aber ich glaub sowieso, dass xyx weder die Geliebte noch seine Frau liebt.
Würde er seine Frau geliebt... Hätte es nie die Geliebte gegeben.
Würde er deine Geliebte lieben... Würde er sich für sie entscheiden.

Er liebt nur sich selbst.

13.07.2014 18:47 • #14


XyX


Es war abzusehen hier zur Zielscheibe zu werden, für all die Frauen die von den Affären enttäuscht wurde oder die in der Beziehung betrogen wurden.
Ich bin nicht stolz auf meine Taten. Und könnte ich an der Zeituhr drehen, ich würde es sofort machen.
Mag gut sein, das ich feige,

Eins möchte ich aber sagen: Ich Liebe meine Frau (auch wenns aktuell nicht die brennenden Gefühle sind, aber wer hat diese nach 8 Jahre Beziehung noch?). Und ich habe mich nicht für sie entschieden, aus irgendwelchen finanzellen Gründen oder wegen Kinder (wir haben keinegemeinsamen Kinder, Sie hat eins in die Ehe mitgebracht), Haus o.ä
Sondern weil ich ein glücklicher Mann war, bis zum Tag X. Und dieser möchte ich wieder und zwar ohne dabei jemanden unnötig Leid anzutun.

Mag womöglich so wirken, als sei ich feige und unerehrlich. Warum sollte ich meiner Partnerin von meinen Gefühlen erzählen? Sie bewusst verletzten und alles bis dahin erarbeitet zu zerstören!
Ich erhoffe mir, die Gefühle für die andere Frau loszuwerden. Und wie ich bereits sagte, es war nie geplant das sich solche erst entwickeln. Als Affäre würde ich es nicht bezeichnen, da S. nur sekundär war. Es ist durchaus so, dass ich im jetzigen Zeitpunkt zwei Frauen liebe. Die Liebe zu der anderen Frau mich aber lähmt und blockiert, was sich negativ auf das Leben Zuhause auswirkt und teilweise auch meiner Frau nicht verborgen bleibt. Ich will und muss aus diesem Zustand raus.

Was die andere Frau betrifft, so ist es besser für Sie, wenn ich von Ihr loslasse. Eine gemeinsame Zukunft kann es nicht geben, da ich Ihr nicht das bieten könnte, was sie verdient und auch braucht. Aber auch andere Faktoren sprechen gegen uns, da wir in verschiedenen Sphären leben.

Grüße

14.07.2014 08:58 • #15



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