Zitat von Durcheinander04: ch habe einen besten Freund, der aber weiter weg wohnt und wir telefonieren alle zwei Tage Abends.
Dann habe ich noch einen guten Bekannten der mir momentan viel zur Hand geht und mit dem ich auch rede.
Zwischendurch treffe ich mich mit einer Freundin aus der Nachbarschaft und wir gehen zusammen mit den Hunden.
Aber das fällt mir momentan wirklich schwer.
So schlecht sieht es mit Deinen sozialen Kontakten ja gar nicht aus! Du stehst besser da als viele andere, die frisch getrennt sind.
Es ist jetzt eine Zeit des Umbruchs und das macht Angst und schürt die Unsicherheit. Es ist so ähnlich, als würdest Du Neuland betreten und Du weißt nicht, was auf Dich zukommt.
Du hast das Gefühl, dass bisherige Strukturen zerbrochen sind und die Normalität von früher weg ist. Und jetzt regiert so was wie das Chaos, weil Du noch nicht weißt was auf Dich zukommt und wie Du damit zurecht kommen wirst.
Aber aus jedem Chaos entsteht auch wieder eine neue Normalität, aber das dauert seine Zeit und geht nicht innerhalb von zwei Wochen. So schnell ist der Mensch nicht, er braucht seine Zeit, sich in eine neue Situation, mit der er nicht gerechnet hat, hinein zu finden. Er muss mit dem Vergangenen abschließen, die Trauer bewältigen.
Das alles kostet viel Energie, das darf man nicht unterschätzen.
Aber Du wirst auch dazu lernen und vielleicht - eines fernen Tages - Dir sagen, es ist gut, wie es kam, denn ich habe ungeahnte Kräfte in mir entdeckt und ich habe es geschafft. Wie so viele vor Dir und nach Dir.
Nur die Zeit des Umbruchs ist schwer zu ertragen, aber das ist nun mal so. Stirbt der Hund, fehlt der Hund. Geht der Partner, bricht das bisherige Weltbild und die gewohnte Zweisamkeit auseinander, stirbt ein Partner, hinterlässt er eine große Lücke.
Der Mensch ist darauf programmiert, dass er mit neuen Situationen irgendwann klar kommt.
Du wirst sehen, es wird alles gut werden.