Jalnex18
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Er kommt nach Hause nach einer Woche Montage. Dort fühlt man sich nicht zwangsweise wohl, miese Hotels/Absteigen, Hobbies sind auch nicht drin, dann der Verkehr und je nach Arbeitgeber noch die Spesen und Zeiten erfassen. Alles sehr stressig und nicht wirklich erholsam.
Dann kommt er nach Hause und das was er dann bekommt ist, Kritik und Sachen die er zu erledigen hat, Nörgellei etc. Das dann Streit vorprogrammiert ist, ist irgendwie klar. Was gibst du ihm im Umkehrschluss?
Viele der obigen Themen wie Rechnungen und Termine wegen des Eigenheim liegen NUR in deiner Verantwortung, denn es gehört dir. Du möchtest diese aber auf ihn abwälzen. Wärst du für sein Auto verantwortlich, wenn du es mit nutzt? Wohl eher nicht. Geld scheint er dir zu geben, obwohl er auch nur einen Teil davon konsumiert. Er dürfte nur einen gewissen Anteil an Strom-, Heiz- und Wasserkosten produzieren.
Hausarbeit ist auch so eine Sache, denn er ist doch gar nicht Zuhause? Er produziert keinen Schmutz oder Abfall. Am Wochenende vielleicht, aber wie viel Prozent macht das aus? 10%?
Ich persönlich finde du siehst eure Beziehung zu sehr aus der emotionalen Sicht und nicht auf der rationalen Sicht. Dies führt zu Schieflage und erzeugt bei dir ein Gefühl, dass er dich nicht unterstützt.
Aber ist dem wirklich so? Kann ich nicht sagen, doch die obigen Punkte gehen meiner Meinung nicht auf sein Konto. Du wünschst dir diese, weil du mehr Anerkennung und Unterstützung wünschst, dies führt zum Streit, weil er doch schon seinen Beitrag (rational) beiträgt.
Ergo ihr redet auf unterschiedlichen Ebenen und das wird so nicht klappen, wie Hund und Katze durch eine andere Art der Gestik auch anecken.