Zitat von Finkenart: Aber, wer glaubt, wenn er mit 60 oder älter, bis dato kaum gearbeitet hat, dazu privat nicht vorgesorgt hat, auf ein horrendes Auskommen Anspruch hat, der darf ruhig einmal darüber nachdenken, wie sich Altersvorsorge eigentlich gestaltet.
Ich lese hier nirgendwo, dass die TE ein "horrendes Auskommen" für sich beansprucht. Aber wenn man nicht mal genug Geld hat, um mit dem Bus in die Nachbarstadt zu fahren oder einen Kaffee trinken zu gehen, ist das ein sehr unschöner Zustand, der einen runterziehen kann und massiv ausbremst. Das hat wenig mit "einfach immer rumklagen" zu tun, sondern mit den bisherigen Lebensumständen der TE. Und es hilft ihr kein Stück darauf jetzt rumzureiten nach dem Motto "Tja, hättest du mal..." Es geht um das Jetzt und Hier und wie sie ihr Leben
jetzt lebenswerter gestalten kann.
Zitat von Looserin: Allerdings mit Therapien hab ich schlechte Erfahrungen gemacht. In meiner letzten Therapie sollte ich ganz viele Männer treffen. Dann werde ich merken, dass die mich mögen, hieß es.
Zugegeben ein etwas seltsamer Ansatz für eine Therapie, aber kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Manchmal muss man etwas suchen, um einen Therapeuten/-in zu finden, mit dem es passt. Mittlerweile kann man ja auch Online-Therapiesitzungen machen, so dass du dafür nicht mal irgendwohin fahren müsstest. Einen Versuch wäre es wert, meinst du nicht?
Weißt du, ich verstehe dich. Ich weiß, wie schwer es ist, wenn man sich in einer Lebenssituation wiederfindet, die man so nie wollte und man keinen gangbaren Weg sieht, da wieder rauszukommen. Aber ich weiß auch, dass man sich da oft selber im Weg steht und sich selber alles mies denkt nach dem Motto "Klappt ja eh nicht". Aber denk dran: Nur wer aufgibt, hat schon verloren. Und manchmal tun sich auch Wege auf, die man selber gar nicht gesehen hat. Nur Mut!