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Attraktivität in Partnerschaft

Usambara
@Parinto
Du merkst wahrscheinlich schon dass Du hier im Forum und wohl auch bei Deiner Freundin ein Minenfeld mit diesem Thema betreten hast.

Über Figurprobleme hier offen zu reden ist immer, na formulieren wir es mal positiv, sehr schwierig.

Das ging bisher nie gut aus.

x 5 #46


D
Zitat von Löwenzeh:
Euer Problem ist ja ihr Gewicht, nicht wahr?


gerade Frauen sind es die meist mit ihrem Körper nicht zufrieden sind.

beim Online Dating vor Jahren haben 8 von 10 Frauen ganz am Anfang gemeint sie müssten jetzt Sport machen, den sie Vernachlässig hatten, ohne das es für mich ein Thema war.

meine LG jammert über ihren Körper der doch vor Jahren Straff war, vom Studio aber nicht bereit war es zu Ändern, seit 2 Jahren geht sie wieder halbherzig ins Studio.
ich habe eine gewissen Vorstellung von Frauen beim Date, aber wenn ich mit ihr zusammen bin sind diese Vorstellungen für mich Nebensächlich bzw. nicht mehr Vorhanden, weil es mir um den Menschen geht mit dem ich gerne die Zeit verbringe, ohne Vorwürfe oder versteckte Hinweise auf den Körper.
worauf ich alledings Wert lege ist die passende Kleidung, die viel Kaschieren kann und nicht "Einschnüren" soll, was selbst mit schmaler Brieftasche möglich ist

x 1 #47


A


Attraktivität in Partnerschaft

x 3


Löwenzeh
Gut, mit ihrem Körper unzufriedene Frauen sind halt auch nicht der Hit.

Bei der gesellschaftlichen Fixierung auf den weiblichen Körper ist es aber auch kein hausgemachtes Thema.

Von mir:
Ich kann auch jammern, was mir an mir nicht gefällt. Nicht oft und viel, aber stößt einem halt je nach Tageslaune mal auf.

Würde mein Partner das nun als Einladung verstehen, mit mir über diese vermeintlichen Unzulänglichkeiten zu sprechen und mich zu animieren, es zu ändern, denn das liegt doch in meiner Macht...
Klingt gar nicht so schlimm?

Aber wenn der Dialog dann in etwa so aussieht:
"Ich fühle mich so fett"
"Na, geh ins Fitnessstudio? Hast doch heute nichts vor? Ich finde ja auch: ein wohlgeformter, trainierter Körper ist das Schönste. Wollen wir uns nicht noch die nächsten Jahrzehnte schön machen, Engelchen?"

Dann würde ich mich fett UND hässlich fühlen, abgelehnt, angetrieben und angepi.sst.
Oh ja, das würde man spüren.
Ohne dass ich das sofort adäquat in Worte fassen könnte.

Man spürt halt Ablehnung. Da kannst du soviele nette, richtige, schlaue Umschreibungen finden, wie du willst .

Du spürst ihre Ablehnung doch auch.
Wie die Stimmung kippt, sie dicht macht, schnippisch wird.
Und sie spürt, was deine Intention ist (ihr körperliches Aussehen, ach nein, Gesundheit)
Sie kauft dir das Gesundheitsargument auch nicht ab. Sie ist gesund.

x 1 #48


Blind-Meg
Zitat von Parinto:
dass ich den Aufwand betreiben wollen würde, wenn ich wüsste; dass meiner Partnerin das wichtig ist oder sie zumindest mehr darauf steht.

Das meinst du jetzt, aus dem bequemen Sessel heraus. Das würde aber so nicht funktionieren. Wären eure Rollen ungekehrt, wärst du genauso eingeschüchtert mit dem Thema, wie deine Freundin es ist, wenn man dich so spüren lassen würde, dass du nicht ok bist wie du es sie spüren lässt.

Zitat von Parinto:
Mir imponiert es eben, wenn Menschen sich wohlfühlen in ihren Körpern und das auch selbstbewusst zeigen

Was imponiert dir an deiner Freundin? Also an der realen Person, so wie sie ist?

x 2 #49


A
Zitat von Parinto:
Aber im Gegensatz zu Intelligenz lässt sich der eigene Körper, abseits von Krankheit und handfester genetischer Disposition in den allermeisten Fällen formen, Veränderung ist eben mit Aufwand möglich.

Nö, man kann auch trainieren intelligenter zu werden. Aber egal.


Zitat von Parinto:
Mich stört, dass ich mir denke, dass ich den Aufwand betreiben wollen würde, wenn ich wüsste; dass meiner Partnerin das wichtig ist oder sie zumindest mehr darauf steht.

Also: sie strengt sich deiner Meinung nach zu wenig an, dir zu gefallen.

Zitat von Parinto:
Vielleicht fehlt mir oder frustriert mich die mangelnde. Bereitschaft zur Veränderung bei ihr auch für sich selbst, obwohl sie bereits vor unserer Beziehung unzufrieden mit ihrem Körper gewesen ist.

Also du kannst deinen Stiefel durchziehen, verletzende Aussagen machen, aber ihre mangelnde Bereitschaft sich zu verändern ist das Problem?

Ich sage dir mal ganz direkt was: Man liebt meiner Überzeugung nach einen Menschen nicht, wenn "Liebe" an Bedingungen gekoppelt ist.

x 5 #50


A
Zitat von Akelei76:
Ich sage dir mal ganz direkt was: Man liebt meiner Überzeugung nach einen Menschen nicht, wenn "Liebe" an Bedingungen gekoppelt ist.

Was mich zu der Frage bringt @Parinto: Warum lebst du in einer Beziehung die du nicht genießt, die dich offenbar nicht so erfüllt, wie du es möchtest?
Machst du gerne Abstriche?

Und komm mir nicht mit "ich liebe sie". Wäre das so, würdest du die Zeit genießen und nicht im Mangel feststecken.

x 3 #51


A
Ich finde deine Aussagen, lieber TE, absolut legitim. Natürlich kann man mal jammern, aber wenn man dauernd jammert, und dann aus dem selben Grund auch noch beleidigt ist, aber gar nichts ändert, dann würde ich das schon auch als Charakterschwäche werten.

Das ist wie wenn jemand gern trinkt, jammert, dass er zuviel trinkt, den Partner angreift, weil dem auch nicht gefällt, dass er zuviel trinkt - aber genauso weitertrinkt. Wäre schon ganz was anderes, wenn derjenige einfach dazu stehen würde, ich trink halt gern was - und gut drauf dabei ist. Dann kann das Gegenüber immer noch entscheiden, ob ihm das gefällt oder nicht - wird aber wenigstens nicht dauernd angejammert und angegiftelt.

Und innere Werte haben alle, Dicke nicht mehr wie Dünne, Sportliche nicht mehr wie Unsportliche, das ist kein Argument.

x 2 #52


DieSeherin
also, ich finde, dass in @Parinto s beiträgen viel liebe für seine freundin zu spüren ist - allerdings bist du viel zu sehr bei deiner sicht der dinge und scheinst dich nicht so wirklich in das reinfühlen zu können, was wohl in ihr vor sich geht?

x 1 #53


ElGatoRojo
Zitat von Akelei76:
Also: sie strengt sich deiner Meinung nach zu wenig an, dir zu gefallen.

Das ist doch der Kern der Sache. Jetzt kannst du daraus deine Folgerungen ziehen. Die erste wäre zu prüfen, wie sehr dich es stört, graduell. Und bei welchen Gelegenheiten.

x 1 #54


Y
Zitat von Parinto:
aber ich bin 37 Jahre alt,

Hallo Pareto, guten Tag dir.
Du bist in einem sehr aktiven, dynamischen Alter.
Das mag nicht jeder Mann leben aber du magst es so, wie ich deine Aussagen lese, sei ehrlich zu dir selbst ihr passt überhaupt nicht mehr zusammen.
Du möchtest eine andere Frau, einen anderen Typ.
Du möchtest auch ein aktives Leben mit ihr leben.
Ein Leben in dem es auch um Training, Bewegung, Dynamik, aktiven Lifestyle geht, so hab ich das verstanden?

Das ist doch völlig in Ordnung. Viele Menschen möchten das so leben.

Es gibt Paare, da lebt einer diesen Lifestyle, und der andere nicht, aber ich glaube, das ist selten.

Es ist einfach wunderbar, wenn man zusammen aktiv sein kann, aber das müssen beide so empfinden!
Du bist jung, und du sehnst dich nach einem anderen Leben.
Ich würde dir raten, dich zu trennen.
Das, was du brauchst, kann sie dir nicht geben.
Und sie möchte deinen Lifestyle nicht.

Ihr seid dabei, euch auseinander zu entwickeln.

Das ist völlig in Ordnung so, denn das Leben ist Entwicklung und Veränderung.

Und es geht nicht darum, dass irgendjemand falsch ist, sondern es passt einfach mental nicht mehr.

Du hast dich in eine Richtung entwickelt, die sie nicht mitgehen kann und auch nicht möchte.
Dadurch habt ihr jetzt enormen Druck.
Es ist heute möglich, sich auch im sportlichen Bereich, um zu gucken, um einen passenden Partner zu finden.
Wenn der enorme Anpassungsdruck, den man hat, wenn zwei nicht Passende versuchen, sich permanent aneinander anzupassen, gelöst ist, dann kannst du erleben, wie es ist, eine passende Partnerin zu haben und das Leben zu leben, was du möchtest.

Und auch sie hat die Chance, wieder einen passenden, für sie passenden Partner zu finden.
Wenn etwas so viel Mühe geworden ist, sollte man sich freilassen, damit jeder die Chance hat, glücklich zu werden.
Zitat von Parinto:
es ruhig auch noch viele Jahre geben, in denen man sich ruhig auch guten Gewissens an körperlicher Schönheit erfreuen darf. Die vergeht doch früh genug. Und dann ist’s auch in Ordnung, dann darf sie auch vergehen.


Zitat von Parinto:
Und an meiner Präferenz in Richtung einer konkreten Norm kann ich leider nichts oder zumindest nicht einfach so etwas ändern


Zitat von Parinto:
Aber im Gegensatz zu Intelligenz lässt sich der eigene Körper, abseits von Krankheit und handfester genetischer Disposition in den allermeisten Fällen formen,


Zitat von Parinto:
Mich stört, dass ich mir denke, dass ich den Aufwand betreiben wollen würde, wenn ich wüsste; dass meiner Partnerin das wichtig ist oder sie zumindest mehr darauf steht.


Zitat von Parinto:
Und andersherum sehe ich das bei ihr nicht.


Zitat von Parinto:
Vielleicht fehlt mir oder frustriert mich die mangelnde. Bereitschaft zur Veränderung bei ihr auch für sich selbst, obwohl sie bereits vor unserer Beziehung unzufrieden mit ihrem Körper gewesen ist. Angebote dahingehend, gemeinsam Sport zu machen und Ernährung konsequent gemeinsam umzustellen fruchten nur wenig und häufiger wird sie eher wütend, wenn ich ihr etwas anbiete und wertet es ab.

x 3 #55


mokka_23
Attraktivitätsempfinden, also das Gefühl, das wir empfinden, wenn wir eine attraktive Person betrachten, steigert unser Wohlbefinden. Ist die Person unser*e Partner*in steigert es dazu noch unser Selbstwertgefühl, weil wir mit dieser Quelle des Wohlbefindens assoziiert werden. Wenn jemand, wie du liebe(r) TE von seiner Partnerin erwartet, attraktiv zu sein, dann ist das eine Form der Selbstregulation. Du weisst, dass du dich dabei besser fühlst und gierst nach eben diesem Gefühl und das hat, liebe(r) TE nichts mit Liebe zu tun, sondern stellt eine Form der emotionalen Ausbeutung dar, wenn dieses Bedürfnis nach ästhetischer und s exueller Stimulation der Beziehung mit dem realen Mensch übergeordnet wird. Mich erinnerst du an Leonardo di Caprio und seine ewig 25-jährigen Freundinnen.

x 1 #56


Löwenzeh
Ich denke, Kinder sind langsam Thema? In dem Alter werden normalerweise beide Seiten langsam unruhig.

TE hat Angst, dass es schlimmer wird an der Bodyfront. Und bleibt.

Freundin hat andere und ähnliche Sorgen bzgl Kinderthema

Und es kriselt, was nie ganz passte.

#57


A
Zitat von mokka_23:
Attraktivitätsempfinden, also das Gefühl, das wir empfinden, wenn wir eine attraktive Person betrachten, steigert unser Wohlbefinden. Ist die ...

Jetzt tu mal nicht so übertreiben. Sächsuelle Anziehung ist wichtig in einer Partnerschaft, alles andere ist Freundschaft. Freunde liebt man auch, fühlt sich aber selten zu ihnen hingezogen - da zählen rein die inneren Werte oder halt Hobbys. Zu welchem Typ man sich aber sächsuell hingezogen fühlt sucht man sich halt nicht aus.

Zudem ist es auf lange Sicht wichtig, dass man genauso wie beim Nähe-Distanz-Bedürfnis ein gewisses gemeinsames Grundlevel an Lebens-Bewegung und Dynamik hat. Und gemeinsame Werte. Ein Wert des TE ist, für das Gegenüber und sich selbst auch attraktiv zu bleiben und sich da zu bemühen, Disziplin mitzubringen etc - diese Werte teilt die Freundin offenbar nicht.

Und da wirds schwierig. Jetzt ist sie 31, wenn sie undiszipliniert bleibt, hat sie in 10 Jahren 15 kg mehr - da kann man halt dann nicht bampfend vom Sofa aus vom Partner dann fordern, streng du dich doch gefälligst an, dass du mich noch schön findest.

#58


Y
Der TE ist 37 und sportlich.
Ich vermute, er hat reichlich Testosteron, und eine Freundin, die scheinbar eher inaktiv ist. Sex gibt’s auch nicht.
Viel und reichlich und schöner Sex, ist aber nun mal eine Verbindung für ein Paar.
Dass er sich sein Leben so weiter nicht vorstellt, kann ich nachvollziehen.

#59


VictoriaSiempre
Zitat von Yassa:
Der TE ist 37 und sportlich.

Das wissen wir nicht. Also ob es „der TE“ ist, denn im Profil steht „weiblich“ Unwissender Smiley

Da das hier im Thread auch schon thematisiert wurde, hätte der/oder die TE das durchaus richtigstellen oder darauf eingehen können, wenn Interesse an den Beiträgen der anderen User bestehen würde. Wobei es natürlich grundsätzlich egal ist, welches Geschlecht vorhanden ist - bestimmte Annahmen (wie z. B. zu viel Testosteron und Rollenstereotype) fielen dann aber vielleicht weg.

#60


A


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