Zitat von Jara:. Mir ist der Job auch extrem wichtig und das möchte ich mit meinem Partner teilen können/dürfen. Ob ich nen Burnout kriege, darauf kann ich selber achten, ich bin ja kein kleines Mädchen mehr.
Naja, seine Partnerin hat keine Lust mehr auf 6, wirkt gestresst, begründet die fehlende Lust mit Streß - natürlich horcht ein Partner dann auf, wenn sie immer wieder berufliche Probleme mit nach Hause bringt und fragt sich, ob sie ein Problem damit hat, abzuschalten, und ob sie die Probleme zu ernst nimmt.
Man verbringt ja den meisten Teil des wachen Tages eh schon auf Arbeit. Vollzeitjob, mit Fahrzeit, evtl hier und da mal ein paar Überstunden weil was wichtiges fertig werden muss. Und ich gehe davon aus, dass auch der TE arbeiten geht. Wenn er jetzt auch anfangen möchte, seine Probleme ausgiebig zu diskutieren - was dann? Dann gibt es ja nur noch Job, Job, Job als Thema.
Du redest sehr viel in der Ich-Form,ich denke immernoch, Dich triggert das Thema irgendwie.
btw ich war selbst viele Jahre in leitender Funktion, jetzt in verwaltender. Natürlich möchte auch ich die Meinung meines Partners bei einzelnen Themen wissen. Manchmal erzähle ich nur die eine oder andere Story, bei der ich mir mit der flachen Hand an die Stirn schlagen wollte. Man möchte als Paar ja im Gespräch bleiben, über den Tag des anderen erfahren und seine Meinung hören. Aber ich bin auch der Überzeugung, dass wenn das zu viel wird, das Ganze ins Ungesunde kippt.
Es gibt nicht nur Job, und im Job wirst Du im Normalfall auch innerhalb von 2 Wochen ersetzt, wenn Du Morgen tot umfällst. Deswegen sollte man gut auf sein Privatleben aufpassen. Und wenns in der Freizeit zu oft um den Job geht ist es gut, wenn der Partner sagt Stopp - hier gerät was aus dem Gleichgewicht. Weil mans selbst nicht gleich merkt - das hat nichts damit zu tun, dass man grundsätzlich nicht auf sich aufpassen kann.