Zitat von Urmel_:So schwarzmalen würde ich jetzt aber nicht.
Vielleicht hat seine Frau ja durchaus den Wunsch, aus Liebe, aber es fehlt eben die nötige Anziehungskraft des Mannes. Kann ja vielschichtig sein. Also im Kontext zu einer langen und glücklichen Partnerschaft würde ich behaupten, dass man auch als Mann keinen Spaß hat, wenn die Frau nur Dienst nach Vorschrift macht. Auch Männer merken, wenn die Frau wenig Lust hat. Und auch Männer sind dann emotional sehr getroffen, wenn sie die Frau noch lieben.
Es ist auch absolut möglich, dass die Frau ganz unterbewusst Gründe hat, die ihr nicht klar sind, die dazu führen, dass sie wenig Lust auf den TE hat. Das Problem dabei ist aber, das der TE von der Frau keine klare Antwort bekommt, wenn er dannach im Gespräch suchen will, meist völlig absurde Rationalisierungen bekommt (wasin in die völlig falsche Richtung schickt) und on Top noch demonstriert, dass er trotz allem Wissen versucht, Emotionen rational zu besprechen.
Die Lösung der Probleme (wenn es eine Lösung gibt) liegen im TE verborgen. Also würde ich behaupten, dass der TE etwas ändern muss. Und selbst, wenn die Umstände nicht am TE liegen, so bleibt es dennoch seine Aufgabe als Mann, nach der verschwundenen Anziehungskraft zu suchen. Wenn er will.
Hast natürlich nicht Unrecht aus Deinem Blickwinkel gerade und ist auch nur menschlich. Das blende ich auch nicht aus.
Aber ich sehe mehr das Ganze und nicht die einzelne Facette.
Sie hat definitiv mehrere Baustellen die sie belasten, Kraft saugen und auch demotivieren.
Und das ist in meinen Augen nicht seine fehlende Aufmerksamkeit/Empathie/Attraktivität und Co.
Sondern sie hat sich aus einem "Perfektionsstreben" und der Selbstbewertung darüber schlicht selber überfordert.
Perfekte Mutti, perfekte Liebhaberin, perfekte Partnerin, perfekte Haushälterin, perfekte Geldverdienerin usw.
Das kann doch kein Mensch leisten !
Viele Menschen so nicht denken und so sich auch nicht motivieren da abartig und zu viel.
Manche haben das aber so im Kopf eben auch siehe Selbstbeweis/Selbstwert usw.
Daran leider auch regelmäßig scheitern bis hin zu Depressionen und Burnout da sie es als persönlichen Makel, Abwertung und Co empfinden nicht perfekt zu sein.
Am Ende die Kraft fehlt auch, Kind ausser Kontrolle, Partnerschaft (inkl. Bett) ausser Kontrolle, beruflich ausser Kontrolle, Selbstwertgefühl ausser Kontrolle.
Klar, die Hormone sind schuld. Das definitiv aber nicht glaube sondern eher ablenkt vom eigentlichen Thema.
Ist zu einfach in dem Fall das auf den Partner und die Frauenärztin abzuwälzen.
Und er tut auch nichts Gutes da es ihm nicht speziell um ihr Wohl geht sondern er hofft das sie möglichst bald ihn wieder mit Freude empfängt und er sich wohler fühlt.
Es ist einfach eine zu große eigene Erwartungshaltung und der Versuch "perfekt" zu sein.
Und das ist nicht gesund, werden auch kaum zugeben so zu denken, das ja auch wieder Schwäche wäre und Selbsterkenntnis und belastet auch wieder wenn man vermeintlich in den Augen der Anderen "verliert" dadurch.
Im schlimmsten Fall endet es mit Burnout, schlafend im Bett, ganz Unten wirtschaftlich und mit Scheidung.
Ich würde ihr als Partner den Schmerz und Druck nehmen, sagen das sie nichts muss, das ich sie liebe dafür wie sie vom Herzen her ist und nicht für das was sie "leistet".
Das sie sich darauf verlassen kann und das auch vorleben stabil und Co. Druck nehme wo es geht.
Fragen auch warum sie jetzt den Job da braucht, keine Geldsorgen haben, das Kind auch nur ne Phase hat usw. und wenn die Kraft fehlt, dann auch das Bett warten muss aber ist okay, ist ja keine Arbeit und Pflicht.