Leider ist der TE in seinem bisher einzigem Post nicht auf die genauen Umstände eingegangen. Nämlich darauf, wie häufig er einspringen „muss“ und wie die Betreuung des Kindes ansonsten schwerpunktmäßig aussieht..
Zitat von Duc_996R: Meine Freundin arbeite in der Gastro, Vollzeit - dadurch muss sie aller 2 Wochenenden arbeiten, an diesem WE hat der kleine immer sein Papa-WE.
Zitat von Duc_996R: In der Vergangenheit war es schon öfters so das ich mal eingesprungen bin wenn der Kindsvater plötzlich keine Zeit, oder andersweitig verplant war
Wär für mich schon relevant, dass „öfters“ näher definiert wird.
Zitat von Heffalump: Aber der Konsens hier im Forum, er hat zu kuschen und Folge zu leisten, mich ziemlich irritiert.
Wo liest Du denn da nen Konsens?
Meiner Meinung nach ist es immer schlecht, wenn einer meint, „kuschen“ zu müssen und dadurch immer unzufriedener wird. In meiner Welt redet man in einer Beziehung auf Augenhöhe über Probleme; die Betreuung eines dazwischen hängenden 7jährigen Kindes ist schließlich kein kleines.
Zitat von Cagy: und der TE muss damit leben.
Nein, muss er nicht. Er sollte mit seiner Partnerin reden, mal so grundsätzlich. „Deine Mutter hat anfangs gesagt, sie springt auch ein und jetzt tut sie es nicht!“ und dann zu schmollen, ist nicht zielführend.
Zitat von Lunacredo: Ich weiß ich werde jetzt verbal gesteinigt.
Wäre ich ein Mann ,ich würde k e i n e Beziehung mit einer Frau mit jungen Kindern eingehen.
Nein, ich steinige Dich nicht. Ich bin eine Frau und würde auch keine Beziehung mit einem Vater von kleinen Kindern wollen. Dabei wäre das klassische „Jedes-zweite-Wochenende“-Modell noch das kleinste Problem.
Aber das ist graue Theorie. Gäbe es einen solchen Mann und ich wäre hin und weg, dann sähe es vielleicht anders aus. Klar wäre mir nur, dass ich diesen Mann nur im Gesamtpaket bekomme - das nur zu akzeptieren und hinzunehmen, reicht nicht. Da müsste ich dann auch schon dieses Gesamtpaket lieben und bereit sein, mich einzubringen.
Zitat von Balu85: Der Einstieg war ja fulminant..."was fällt dir ein/trenn dich lieber wenn du dem nicht gewachsen bist/das weiß man doch vorher (vielleicht ist auch seine Glaskugel gerade in der Werkstatt)"....
Nun ja. Das Kind war 2,5 Jahre alt, zusammengezogen sind sie erst 1,5 Jahre später. Das ist meiner Meinung nach schon ein Zeitraum, in dem man Erfahrungen und sich ein Bild machen kann, worauf man sich einlässt.
Nun ändern sich Umstände und Gegebenheiten manchmal, das nennt sich Leben. Wenn es nicht mehr so läuft, Erwartungen sich nicht erfüllen, dann muss man miteinander reden und wenn da nichts bei rüber kommt: Ja, dann bleibt doch nur eine Trennung? Wenn möglicherweise auch nur eine räumliche (was natürlich beide mitmachen müssen).
Bei allem Fokus auf das Kind - es gibt ja auch noch den Hund. Ihren Hund, der ebenfalls mit einziehen durfte. Jedes zweite Wochenende, wenn die Mutter arbeiten geht, mit dem Gassi zu gehen, ist dem TE mittlerweile auch zu viel. Was bleibt denn da anderes übrig, als die Beziehung grundsätzlich zu überdenken?
Seitenweise werden hier Vorschläge gemacht, was die Mutter alles ändern bzw. machen sollte: Neuer Job, Vater anzeigen, Jugendamt einschalten (bei den spärlichen Infos wissen wir nicht, ob sie evtl. Unterhaltsvorschuss bereits bekommt), Oma in die Verpflichtung nehmen, Babysitter, Hundesitter…
Aber SIE schreibt hier nicht. Gut, der TE auch nicht (mehr)
