Zitat von Balu85: Die Erfahrungen vor dem Zusammenzug können aber ganz andere gewesen sein. Ich denke wir alle wissen das Menschen und Lebensumstände sich ändern können.
Nichts anderes habe ich doch geschrieben?
Zitat von VictoriaSiempre: Nun ändern sich Umstände und Gegebenheiten manchmal, das nennt sich Leben. Wenn es nicht mehr so läuft, Erwartungen sich nicht erfüllen, dann muss man miteinander reden und wenn da nichts bei rüber kommt: Ja, dann bleibt doch nur eine Trennung?
Wenn er nicht (mehr) zufrieden ist und Gespräche mit ihr nicht weiterbringen - was ist denn da Dein Lösungsvorschlag? Das Kind (noch nicht mal) jedes zweite Wochenende nicht mehr zu betreuen und der Mutter zu überlassen, wie sie das regelt? Wär für mich tatsächlich das Beziehungsaus, denn in meiner Welt zieht man an einem Strang, vor allem, was Kinder im gemeinsamen Haushalt betrifft. Ja, das gilt auch für die Partnerin. Die hier nicht schreibt.
Die Informationen aus dem einzigen Post des TE sind mir echt zu dürftig, um beurteilen zu können, was da tatsächlich bereits alles an Gesprächen gelaufen ist und wie häufig er „einspringen“ muss. Der leibliche Vater und die „Bonus-Großeltern“ betreuen ja auch, wenn auch zu wenig für den Geschmack des TE.
Fakt ist, der TE ist unzufrieden und fühlt sich ausgenutzt. Dann muss er etwas ändern, was anderes bleibt da nicht. Seine Partnerin kann er nicht ändern, nur sich selber.
Zitat von Balu85: Also zu behaupten er hätte schon vorher wissen müssen was ihn erwartet würde dann genau so für alle AE Mütter gelten die mit einem kleinen Kind sitzen gelassen worden...
Niemand weiß, was ihn erwartet, wenn ein Kind (ob das eigene oder ein zugehöriges) das bisherige Leben neu durchmischt. Da gilt Learning by Doing. Wünschenswert wäre, dass Eltern sich bewusst der Verantwortung stellen und bereit sind, sich für eine gewisse Zeit zurück zu nehmen. Klappt leider häufig genug nicht. Ich sehe es schon so, dass man auch Verantwortung und die Bereitschaft übernehmen sollte, wenn man einen Partner mit Kind wählt; auf alle Fälle dann, wenn es im gemeinsamen Haushalt lebt.
Immerhin hat der TE recht einfach die Möglichkeit, die Beziehung zu beenden, weil er weder der Mutter noch dem Kind gegenüber verpflichtet ist. Will er das? Meine Frage nach einer „klaren Linie“ wurde nicht beantwortet
