Zitat von So-isses: Er hat sich auf sie samt Kind eingelassen, an ca 27 Tagen im Monat
Er betreut das Kind aber ja nun vorrangig nicht an diesen 27 Tagen. Darüber hinaus finde ich die Formulierung „auf sie samt Kind eingelassen“ echt mies - das Kind als notwendiges Übel, das man halt großzügig bereit ist, in Kauf zu nehmen?
Zitat von So-isses: Da hat er auch das Recht, diese 4 Tage im Monat frei zu haben.
Es könnten doch auch andere 4 Tage im Monat sein. An den Wochenenden, wo die Mutter frei hat und die Betreuung übernimmt z. B.

Darüber müsste er mit seiner Freundin natürlich reden. Vielleicht - wenn hier schon so wild spekuliert wird - ist er da aber ähnlich maulfaul wie hier

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Zitat von So-isses: Aber eure Aussagen hier zeigen mir, warum Männer nicht gerne allein Erziehende daten.
Ich kann Männer wie Frauen verstehen, die nicht gerne Alleinerziehende daten möchten. Je nach Alter des Kindes/der Kinder bedeutet das immer Einschränkung. Kinder bedeuten Einschränkungen - etliche Jahre lang, wenn auch in unterschiedlicher Form.
Daten ist das eine. Mit einem/einer AE zusammen zu ziehen nochmal was ganz anderes. Dazu kann man auch „Nein“ sagen. Oder man jammert noch 4 Jahre später darüber, dass man wegen eines Wasserrohrbruchs damals völlig überrollt wurde.
Zitat von So-isses: Weil die meistens wohl einen kostenlosen Betreuer fürs Kind suchen, keinen Partner.
Wenn ich einen kostenlosen Betreuer für mein Kind suchen würde, dann müsste es einer sein, der regelmäßig um 4.30 Uhr aufsteht und meinen Nachwuchs um 6 in die Krippe/Kita bringt. Jedes zweite Wochenende, an dem ich dann auch noch arbeiten müsste, wäre mir definitiv zu wenig

Erschreckend ist (und das ist kein Vorwurf! Ich kann es nachvollziehen), dass der TE länger mit dem Kind zusammenlebt als es der leibliche Vater jemals gemacht hat - und trotzdem so wenig Bindung zu ihm hat. Es ist und bleibt ihr Kind (was ja auch faktisch richtig ist). Ich find das sehr traurig. Vor allem für das Kind. Wundert mich, dass es „schwierig“ wird? Nein.
Wenn der TE nicht mehr glücklich ist in der Beziehung, dann muss er etwas ändern. Besonders liebevoll schreibt er in seinen wenigen Infos nicht von seiner Partnerin. Soll er sich halt trennen, das sollte man machen, wenn man unzufrieden ist, sich über zu viele Zalandopakete ärgert und seine Wochenendfreizeiten vermisst.
Die Frau arbeitet und sorgt für sich und ihr Kind. Sie steht um 4.30 Uhr auf und bringt ihr Kind um 6 Uhr zur Betreuung. Alle zwei Wochenenden muss sie arbeiten, wenn sie ihren Job und ihr Einkommen behalten möchte. Ihre Mutter aka Oma steht nicht wie erhofft zur Verfügung, der Kindsvater übernimmt keine Verantwortung. ICH würde da auch auf Unterstützung durch meinen Lebensgefährten bauen, das alles vermutlich aber klarer kommunizieren.
Ich finde es abenteuerlich, was man ihr - die hier nicht schreibt! - alles andichtet, vorwirft und empfiehlt. „Dann such Dir halt nen anderen Job mit besseren Arbeitszeiten“ finde ich absolut arrogant gegenüber Mitmenschen, die nicht hochqualifiziert ne großartige Wahl haben. Dann kann man auch gleich empfehlen „geh doch ins Bürgergeld!“, um sich anschließend über schmarotzende alleinerziehende Mütter zu echauffieren.