Zitat von GreenTara: und da den unerfahrenen TE in die Verantwortung zu schubsen
Wenn es nach Erfahrung geht, hat er länger UND intensiver als der Kindsvater mit dem Kind zusammen gelebt. Ist zwischen den beiden also der erfahrenere.
Zitat von Fenjal: Fehler der Mutter: anstatt den Erzeuger auf seine Pflichten hinzuweisen mutet sie dem Te immer mehr zu, schmälert seine Freizeit und sieht das als selbstverständlich.
Mal aus der Kindsicht gedacht? Bei wem wird am ehesten auf die Bedürfnisse des Kindes eingegangen? Beim Kindesvater, der vom 2-Wochen-Rhythmus schon überfordert ist. Beim TE, der das Kind zu 80% vor einen Bildschirm setzt und dennoch die Hausarbeit liegen lässt? Oder bei den Eltern des TE, die noch als einzige sich etwas um den Knirps zu kümmern scheinen?
Oder geht'a hier nur um das Wohlbefinden von 6 Erwachsenen, die mit einem einzigen Kind überfordert sind?
Zitat von Fenjal: Denn nur, was man gerne und überzeugt tut, hat auf lange Sicht Bestand.
Oh, dann bist Du also überzeugte Befürworterin des bedingungslosen Grundeinkommens? Denn das wäre konsequent. Nicht des Geldes wegen Arbeiten, nicht des 6es wegen eine Beziehung/Affäre führen, sondern Grundbedürfnisse gestillt haben und nur noch aus Überzeugung an die Schaufel und ins Bett.
Zitat von Fenjal: Mein Vater war sehr liebevoll
Bei mir waren beide Eltern liebevoll. Papa ging nur arbeiten. Verdiente sehr gut. Mama bliebt notgedrungen zu Hause und machte alles. Zur Not auch den Partner finanziell aus dem Loch holen.
Ich hab großen Respekt vor der Lebensleistung meiner Mutter und vermisse sie sehr.
Und wie ist das so bei Dir?
Zitat von Balu85: .also zwischen den Zeilen klingt es fast so als wäre es die Aufgabe des Mannes (egal ob leiblicher Vater oder nicht) für das Nest (Sicherheit, Geborgenheit,Stabilität) zu sorgen. Und entscheidend ist das die Mutter
Zitat von Fenjal: Du erwartest, dass ein kinderloser Mann ( Frsu) das Wohl von Kindern als Prio hat, wenn nicht einmal Elternteile darauf achten?
Zitat von Fenjal: Dein Fehler ist es zu glauben, dass man Erwachsenen klarmachen muss, dass Kinder ein Nest und aufmerksame Eltern brauchen.
Wer das nicht weiß, sondern erst klargemacht bekommen muss, sollte keine Kinder bekommen.
Oder mit keinen zusammen ziehen.
Ich erwarte, dass jeder Erwachsene sich am Nestbau beteiligt. Und zwar zunächst mal für sich selbst. Dann für einen potentiellen Partner und auch für Kinder, Verwandte, Freunde.
"Junggessellenbuden" mit anderthalb Sitzgelegenheiten weisen auf seelische Verwahrlosung bei Mann und Frau.
Und wenn ich mit Frau und Kind zusammen ziehe und ihr den Haushalt überlasse und mir die Fixkosten teile, erwarte ich schon, dass sich mit den Mitbewohnern und deren Bedürfnissen auseinander gesetzt wird.
Seine Freundin hat es ihm ja geschrieben. Immer nur zu erwarten und selbst für niemanden verlässlich zu sein, sich alles freihalten zu wollen, ist halt eine egozentrische Sichtweise. Beziehung ist ein Geben und Nehmen. Auch bei Beziehungen zu Kindern. Wer latente Ablehnung und 80% Bildschirmparkplatz gibt, bekommt ganz sicher kein harmonisches Zuhause, in dem alles wie am Schnürchen läuft.
Aber selbst die Ansage, dass er nicht mehr als bisher zur Partnerschaft beitragen möchte, ist scheinbar zu viel verlangt vom Hausherrn. Das soll sie selbst merken und gehen.
Wenn das zu viel verlangt ist und Männer jetzt nicht mal mehr ein Nest bieten können oder wollen, keine Gespräche suchen und führen können oder wollen, dann wundert mich an der male loneliness epidemic gar nichts mehr.
Der Mann ist 38, hat weder eigene Kinder noch findet er sich in 4 Jahren mit Kindern in seinem Haushalt zurecht und ihm wird Unerfahrenheit zu gute gehalten. Ab welchem Alter darf ich Männer als ausgewachsene Männer ernst nehmen?
Was denkt ihr denn, ist die Rolle des TE aktuell?
@Balu85 Bei Allwetterreifen ganz problembewusst. Bei einem Mann, der ein ADS-Kind vorm Bildschirm parkt, die Frau per Gastro die Miete mitbezahlen lässt, um sich dann über ihre Abwesenheit zu beschweren, und nur im beknacktesten Moment mit der Sprache rausrückt, ist aber jede Anregung, mal proaktiv zu werden, "als Übeltäter ausgemacht". Wo ist da Dein Problembewusstsein als aktiver Vater? Möchtest Du, dass das der Standard ist, den Deine Tochter beim Next Deiner Ex erlebt?