Zitat von Nalf: Denn sich wie ein Familienvater oder Alleinverdiener im Haushalt "umsorgen" zu lassen, während man weder die Fixkosten wie zuvor als Single trägt (so dass die Frau sich mehr ums Kind kümmern kann) , noch der Frau für ihre Arbeit den Rücken frei zu halten, ist halt zu kurz gedacht.
Er möchte die Frau als Vollzeitmutter und Hausfrau, aber auch als Mitfinanzier (fast) auf Augenhöhe, aber auch als Partnerin ohne Kind oder Kinderwunsch. Die eierlegende Wollmilchsau.
👆 genial, jetzt ist der te 38, vor 4 Jahren zogen die 2 zu ihm, jetzt ist seine Wohnung sauber, jetzt teilt er seine Fixkosten, jetzt wird für ihn gekocht und Hausarbeit geleistet.
Vorher hat es ausgesehen wie S.. bei ihm!
Spiegele ich das Ganze mal auf mich..... wenn bei mir ein Typ mit 7 jährigen Kind einziehen würde, wäre mein Haushalt dann ordentlicher ?
👉 NEIN
Würde er die Fixkosten des Hauses übernehmen?
👉 NEIN
Steuern für Ackerland und Versicherungen über seine Konten
👉 NEIN
Muss er mir einen Kinderwunsch erfüllen
👉 NEIN
Muss er mir die Winterschlappen aufziehen
👉 NEIN
................
SIcher könnte er gelegentlich kochen, oder einkaufen fahren, damit hat es sich aber schon.
Frage wo genau hält er mir den Rücken frei? Abgesehen davon, dass ich weder Ketten anlege, Rapport erwarte noch Arbeiten im oder am Haus zu erledigen anordne, noch ihn meine Wäsche machen lasse.
Also, mein Partner ist nicht mein Arbeitstier und hat dieselben Freiräume wie ich.
Freiwilligkeit ist für mich ausschlaggebend und nicht jemanden in eine Rolle zu drängen.
Ich beginne eine Beziehung nicht mit Forderungen, ganz im Gegenteil, ich lasse nicht Fuß gehen sondern leine ab, weil ich weiß, dass er bleibt, ohne dass ich ihn kurz halte.
Ist das nicht mehr der Fall, lass ich ihn laufen. So sieht für mich Beziehung aus.
Für mich ein Unding dem Beziehungsmensch mit Forderungen zu kommen.
Eigene Probleme löst man selbst.