Zitat von alleswirdbesser: für mich liest sich das ganz deutlich:
Für mich auch. Nach der Lösung: Frau, finde eine Betreuung für Dein Kind, die nicht ich bin.
Und sie hat ihn schon mehrfach aufgefordert, nicht nur an sich zu denken und sich mehr einzubringen.
Sie hat ihm nicht den Rücken an dem WE freigehalten, damit er Freizeit hat.
Und er hat am letzten von 3 Tagen ihr nicht mehr den Rücken frei gehalten, damit sie arbeiten kann.
Ich finde das auch eindeutig.
Zitat von alleswirdbesser: Aber das setzt voraus, dass der andere überhaupt nichts tut, gar nichts.
Nein, überhaupt nichts machen muss da gar nicht vorliegen. Es reicht völlig, wenn jemand sich nur als Option und den anderen in der Hauptverantwortung sieht. Dann kannst Du nie auf jemanden zählen, nichts wirklich abgeben, sondern bekommst nur sehr sicher Arbeit dazu und nur dann welche abgenommen, wenn alles schick ist. Also ist "alles schick" auch noch Dein Problem.
Es ist November und die Frau hat noch Sommerreifen drauf. Irgendwie halt dennoch ihr Problem, auch wenn das eigentlich neben Fenster putzen etwas ist, was der TE als seinen Beitrag ansieht. Er sieht "von O bis O" nicht so eng und sie hat "ich rufe sie gleich an" genauso ernst gemeint.
Die schieben sich die Verantwortlichkeiten zu und das Kind wird dazwischen zerrieben. Aber auch da wieder nur eine Hauptverantwortliche.
Ich denke, sie wird es als AE leichter haben als jetzt. Zu wissen, dass alles nur auf den eigenen Schultern ist, aber auch keiner dazwischen funkt und noch einen Sack oben drauf legt, kann sehr befreiend sein.
Nur müsste der TE dazu eben mal mit der Wahrheit, dass es das war, heraus rücken.
Was er hätte vorschlagen können? Zusammen setzen und fest stellen, dass das Betreuungskonzept keinem der 6 gerecht wird. Dann gemeinsam nach einer Lösung suchen. Z.B. einen Babysitter, der aus den Haushaltskisten bezahlt wird und zu dem der TE das Kind bringt, wenn seine Freundin arbeitet. Sie holt das Kind dann dort ab. Das wäre eine gemeinsame Lösung jenseits von "mach mal!".