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Mariaa89 Mitglied
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@MissLilly
Zitat von MissLilly:
Das welcher Fall genau nicht eintreten könnte? Dass die Affäre auffliegt oder das du auch sie dazu befragst?
Ich denke beides stand nie auf Ihrer liste
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#1606
Stella31 Mitglied
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Zitat von aequum:
Ist es pure Verlustangst oder empfinde ich noch wahre Liebe. Sprich, fühle ich mich noch zu ihm hingezogen und Nähe suchend wenn ich ihn sehe oder wenn er vor mir steht und mit mir spricht.
Das ist so ein Ding mit der wahren Liebe! Die wird häufig damit verwechselt,so wie du sagst entweder mit Verlustangst oder emotionaler Abhängigkeit. Das Problem ist, dass man in der Situation eher an die Liebe glaubt und oft erst mit Abstand sieht, dass sie verwechselt wurde.
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x 2#1607
A
Aufgeflogen Affäre Wie soll ich das schaffen
x 3
DieSeherin Mentorin
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Zitat von Stella31:
Das ist so ein Ding mit der wahren Liebe!
nun, liebe alleine ist ja auch meist nicht das, was in so einer situation auf dem spiel steht!
ich bin ja schon ein paar jahre älter als @Mariaa89 und war schon in der rolle der betrügenden.... und sowohl bei meinem geliebten, als auch bei mir ging es bei den "ursprungsbeziehungen" nie nur um die frage, ob da noch genug liebe ist.
und jetzt bin ich mit diesem geliebten auch schon eine ganze weile verheiratet und würde auch eine "bilanz" ziehen, weil ich weiß, dass es nicht nur die liebe ist, die uns trägt.
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x 2#1608
govinda7777 Mitglied
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Zitat von DieSeherin:
hmmm... ist es denn nicht egal, wie weit das ging? für mich gäbe es wohl kaum noch einen unterschied - intim miteinander werden, ist intim ...
Das ist nun mal für mich so. Wenn sie mich so lange Zeit betrogen hätte und/oder mehr gemacht hätte, hätte ich mich getrennt.
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#1609
Mariaa89 Mitglied
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@Stella31 Ich habe mir mal Gedanken zu dem hier oft erwähnten Thema Verlustangst gemacht und ob das für mich eine große Rolle spielt.
Ich bin bisher eigentlich zu dem Schluss gekommen, dass es natürlich auch Verlustangst ist.
Der Verlust meines Mannes, den ich noch liebe, also auch die Angst davor ihn in Zukunft nicht mehr an meiner Seite zu haben, der Verlust der gemeinsamen Zukunft die wir geplant haben.
Aber dann denke ich, dass Verlustangst doch auch nicht Trennbar ist von dem Versuch eines Neustarts, oder meint ihr nicht? Wenn ich auf diese Sachen, vor denen ich Angst habe sie zu verlieren, auch verzichten wollte oder könnte, warum sollte ich es dann versuchen wollen?
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x 2#1610
Hola15 Mitglied
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Zitat von Mariaa89:
@Stella31 Ich habe mir mal Gedanken zu dem hier oft erwähnten Thema Verlustangst gemacht und ob das für mich eine große Rolle spielt. Ich bin ...
Ich denke die Grenze kann man wahrnehmen, wenn man vorherige Standards über den Haufen wirft, sich verbiegt oder sich selbst unnötig quält … also insgesamt seine eigene Integrität verlässt.
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#1611
Mariaa89 Mitglied
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Zitat von Hola15:
wenn man vorherige Standards über den Haufen wirft,
Na ja, da wir uns Treue versprochen haben, war wohl von vorneherein klar, dass ich diesen Standard erstmal beiseite legen muss, für das was gewesen ist, sonst wäre ja jeder Versuch nutzlos gewesen...
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#1612
Hola15 Mitglied
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Zitat von Mariaa89:
Na ja, da wir uns Treue versprochen haben, war wohl von vorneherein klar, dass ich diesen Standard erstmal beiseite legen muss, für das was gewesen ...
Ich meinte eher die Haltung vorher. Wenn man bspw. sagt, einen (zukünftigen) Seitensprung könnte ich nicht akzeptieren, dann weiß man ja normalerweise in diesem Augenblick auch, was man zeitgleich verlieren würde.
Wenn dann nach dem GAU alles nicht mehr so schlimm ist und alles über den Haufen geworfen wird, was einem vorher wichtig war, würde ich eher schon auf Verlustangst tippen.
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x 1#1613
Stella31 Mitglied
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Ich hab das mal KI klären lassen und finde, dass man daran besser erkennt, was der Unterschied zwischen Liebe und Verlustangst ist:
Liebe basiert auf Vertrauen, Freiheit und dem Wunsch, dass der andere glücklich ist. Verlustangst hingegen ist von Angst, Kontrollverlust und emotionaler Abhängigkeit geprägt.
Während Liebe den Partner loslassen kann, führt Verlustangst durch ständige Zweifel und Klammern oft zur Einengung der Beziehung.Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Gefühlen zeigt sich in folgenden Bereichen:
1. Das Fundament Liebe: Basiert auf dem Gefühl, aus sich heraus vollständig zu sein. Sie entsteht aus dem Wunsch, die eigene Fülle mit jemandem zu teilen.
Verlustangst: Entsteht oft aus einem Gefühl des Mangels oder der eigenen Unsicherheit. Man glaubt, nur durch den Partner vollständig oder liebenswert zu sein.
2. Vertrauen vs. Kontrolle Liebe: Schenkt Vertrauen und lässt dem Partner seinen Freiraum. Man gönnt dem anderen ein erfülltes Leben (auch außerhalb der Beziehung).
Verlustangst: Führt zu Misstrauen und dem Bedürfnis nach ständiger Kontrolle (z.B. Nachrichten kontrollieren, Eifersucht, ständige Bestätigung einfordern).
3. Umgang mit Nähe und Distanz
Liebe: Kommt gut mit räumlicher oder emotionaler Distanz aus, ohne dass Panik entsteht.
Verlustangst: Löst beim Gedanken an Trennung oder Distanz großen emotionalen Schmerz oder Panik aus. Das ständige Verlangen nach Nähe führt oft zu klammerndem Verhalten.
4. Das Beziehungsziel Liebe: Ist bedingungslos. Das größte Ziel ist das Wohl des Partners, selbst wenn das eigene Glück dadurch herausgefordert wird.
Verlustangst: Ist oft egozentrischer, da das eigene Überleben (emotional gesehen) im Vordergrund steht. Sie dreht sich um die Frage: „Was mache ich nur, wenn er/sie geht?“
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x 2#1614
Mariaa89 Mitglied
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@Stella31 mhhh, sehr informativ. Da finde ich etwas von mir tatsächlich auf beiden Seiten wieder, allerdings kann ich die Twile der Verlustangst erst in mir erkennen, seit ich es weiß. Vielleicht war ich mir vorher zu sicher!
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#1615
Stella31 Mitglied
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Zitat von Mariaa89:
allerdings kann ich die Twile der Verlustangst erst in mir erkennen, seit ich es weiß. Vielleicht war ich mir vorher zu sicher!
Klar, kann ich mir sehr gut vorstellen. Du hattest offensichtlich davor gar keine anderen, negativen Erfahrungen gemacht. Viele haben bereits aus der Kindheit heraus große Verlustängste, die dann in Partnerschaften getriggert werden. Zu Recht oder zu Unrecht! Dann gilt es, draufzuschauen und das zu bearbeiten. Bei dir ist es ja klar, woher das kommt. Das Exemplar sitzt quasi neben dir tagtäglich. Er hat dir die Grundlage an Vertrauen entzogen und dich über Jahre belogen und betrogen. Da dann keine Verlustangst zu entwickeln, wäre ja auch schon wieder ungewöhnlich bis unmöglich.
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x 1#1616
alleswirdbesser Mentorin
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Ich finde, dass die Verlustangst erst aktiviert wird, sobald etwas passiert, was einen verunsichert. Klar, wenn man permanent dem Partner nicht traut, kontrolliert und klammert, liegt das Problem eher bei einem selbst. Aber wenn das plötzlich veränderte Verhalten des Partners für Unsicherheit sorgt, man spürt etwas, kann es aber nicht einordnen, entdeckt Ungereimtheiten und wird vertröstet, dann ist die Verlustangst nicht die Folge der eigenen Problematiken, sondern liegt daran, was der Partner so tut - in dem Fall betrügen und belügen, mehrere Jahre lang. Aber die Liebe ist deshalb nicht weg, deshalb findet man sich in beidem wieder.
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x 7#1617
Hola15 Mitglied
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Mariaa, das habe ich gestern gehört und musste an euch denken.
Vllt kannst du da ja was mitnehmen. Es gibt auch eine Folge für den betrogenen Part.
Ich fand insbesondere die Stelle um die Minute 15/16 elementar. Denn ich glaube das könnte auch bei euch der Knackpunkt sein, da ihr ja im Prinzip eine gute Beziehung geführt habt und es wenig bringt, wenn er zwar erkennt, was ihm vermeintlich fehlte, aber du nicht zuständig bist, das zu erfüllen.
„Nichts außerhalb von dir kann dich wahrhaft glücklich machen…. Denn du hörst auf die Sehnsucht an jemand anderen zu delegieren und beginnst sie wieder in dir selbst zu suchen. „