Zitat von Didi83:Das Problem ist wirklich dass der AM für mich auf einem Podest steht. Mein EM hat dagegen gerade keine Chance. Ich will das ändern aber das ist schwer. Ich will dass mein AM auch mich auf diesem Podest sieht, er genauso leidet. und das ist soooo dumm von mir. Aber ich schaffe es nicht diese Gedanken zu kontrollieren.
@
was du da beschreibst, ist doch vollkommen normal - so kurz nach der Affäre. Alles andere wäre unglaubwürdig.
Dass du den AM immer noch auf dem Podest siehst - das ist normal. Dein EM kann dem AM - deiner Meinung nach - nicht das Wasser reichen.
Dass du dich dagegen allmählich selbst auf dem Podest wähnst, auf dem dich dein EM anhimmeln soll...logo.
Deine Achterbahn-Fahrt der Gedanken - ist das ein Wunder? NEIN.
Lies in den Affären-Threads - da wirst du zu lesen bekommen, dass manche monatelang in der
Achterbahn rum sausen. Du wirst dir die Zeit nehmen müssen, die DU brauchst, um aus der Achterbahn auszusteigen. Und solange du nicht aussteigen kannst, ist die "Fahrt" noch nicht
vorbei.
Du bist auch kein "hoffnungsloser Fall"...
@Isely
@Löwin45
@Vegetari
die Erfolgsaussichten einer Beichte - es wird niemand bestreiten können, dass die Erfolgsaussichten
nicht quantifiziert werden können. Zudem - aus Sicht einer Betrogenen hat das andere Dimensionen. Die TE ist die Betrügerin...das sollte mit berücksichtigt werden.
Wie ihr EM als Betrogener auf eine Beichte reagiert - die TE hat bislang zu wenig von ihm geschrieben. Der TE wirkt "total festgefahren", was seine Position angeht - ob das tatsächlich
so ist, weiß nur die TE...oder ahnt sie evtl. auch das nur? Aus dem Beschriebenen abzuleiten,
dass beide aneinander vorbei gelebt haben....es scheint so gewesen zu sein.
Der EM - in seinem festgefahrenen Muster? Kann das so gesehen werden? Es deutet alles darauf
hin. Ein festgefahrenes Muster aufzubrechen - eine Beichte der TE würde das ermöglichen? Der
EM, in seinem Muster "eingefahren" - der sieht ein, dass die Affäre seiner EF eine "logische Folge"
seiner Lethargie, bzw. AUCH der Lethargie seiner EF war/ist?
Die Ehe insgesamt aufzumöbeln - warum mit der Tür ins Haus fallen (durch die Beichte), wenn
nicht zuvor alle anderen Mittel ausgeschöpft wurden? Der EM ist "im Tal der Ahnungslosen",
was die Affäre seiner EF angeht. Der wird da auch bleiben.
Dass die TE dem EM "Feuer unterm Stuhl" machen kann, OHNE gleich die eigene Affäre anzusprechen...wie schaut es denn damit aus? Ich konnte bisher nicht erkennen, dass die TE
dem EM zu verstehen gegeben hat, was ihr in der Ehe fehlt - sie hat NUR beschrieben, was
sie "noch bekommt". Weiß das auch ihr EM? Die TE hat die Defizite ihrer Ehe scheinbar nicht
kommuniziert...sondern hat "gehandelt", ist fremd gegangen, hat in der Affäre das bekommen,
was die Ehe ihr NICHT (mehr) gebracht hat.
Und eine "Beichte" - DIE "Ehrenrettung"? Das Forum zeigt auf, dass dem nicht immer so ist.
Es schreiben zu wenige Betrüger/innen, wie sich ihre Affären tatsächlich auf ihre weitergeführten Ehen mit dem EP ausgewirkt haben.
Betrogene äußern sich da sehr viel eher....und es sind eben NICHT alle Betrogenen bereit, sich
eine Fortführung ihrer Ehe mit dem EP vorzustellen/"anzutun".
Dass du @Löwin45 - von einer "superharten Arbeit" sprichst, fand ich GUT. Dass deutlich herauszustellen, halte ich für sehr wichtig. Auch @Isely und @Vegetari haben das jeweils
zum Ausdruck gebracht.... allerdings - es BRAUCHT das jeweilige Gegenüber, der sich
auf dieses einlassen kann/will.
Und noch einmal.... die TE ist die Betrügerin. Sie kennt ihren EM. Was sie nicht wissen kann - wie
sich ein Beichte ihrer Affäre auswirken kann/wird. Ist SIE so stark, um DAS auszuhalten...ist ER so
stark, um das auszuhalten - egal wie die jeweiligen Reaktionen sein werden?