Du bezahlst teuer Geld für die Anwältin; dafür, dass sie letztlich eine Dienstleistung für Dich übernimmt. Zudem ist es (sollte es sein) ein Vertrauensverhältnis, was zwischen Euch besteht. Ich würde noch einmal das Gespräch mit ihr suchen, dort abklopfen, was Du von ihr erwartest und was nicht wieder vorkommen darf (das mit der Mailadresse z. B.) und, wenn nichts folgt oder Du kein gutes Gefühl mehr hast, den Anwalt wechseln.
Sonderlich aktiv ist sie ja noch nicht geworden, was will sie da großartig berechnen? Vielleicht hilft bei überzogenen Forderungen auch ein dezenter Hinweis auf die Rechtsanwaltskammer...
Andererseits sind Deine Forderungen ja aktuell recht überschaubar: Kindes- und ggfs. Trennungsunterhalt. Letzterer wird fällig ab dem Zeitpunkt, ab dem er gefordert wird. Das hat Deine Anwältin ja gemacht und da nützt es Deinem Ex nichts, wenn er Einschreiben nicht öffnet

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Wenn es um Zugewinn und ggfs, nachehelichen Unterhalt geht, dann wäre ein etwas bissigerer Anwalt jedoch hilfreich, der Deine Interessen nachdrücklich vertritt. Noch besser wäre ein neutraler Anwalt, der eine Mediation anbietet, um diese Dinge zu regeln. Das ist allemal günstiger als spätere Rosenkriege vor Gericht. Dazu müsstet Ihr, Dein Ex und Du, jedoch beide bereit sein.