Zitat von VictoriaSiempre:Hast Du Dir selber auch schon einen Anwalt rangezogen (sorry, wenn ich es überlesen habe, hatte nur "ich hab mich erkundigt" mitbekommen)? Das wäre ein wichtiger Schritt, auch, um den Trennungszeitpunkt einzutüten. Denn ab da wird es schon ein wenig schwieriger, gemeinsames Vermögen auf den Kopf zu hauen. Ich fand es damals total wichtig und auch entspannend, auf der Sachebene sicherer zu sein - der ganzen emotionale Kram stresst schon genug!
Ja, ich war auch schon bei einer Anwältin, habe ihm aber noch nichts davon gesagt. Den Trennungstag habe ich ihr mitgeteilt.
Zitat von VictoriaSiempre:Such Dir sowohl moralische als auch tatkräftige Unterstützung, wo immer Du sie bekommen kannst.
Moralische Unterstützung habe ich glücklicherweise durch sehr liebe Freundinnen, meine Schwestern und meine Mama .
Zitat von Gracia:Habt ihr kein Gästezimmer, wo er schlafen kann?
Ja das ist richtig mit der getrennten Haushaltsführung, seine Wäsche nicht mehr waschen und so und theoretisch müsste er auch für sich selber kochen.
Nein, unser Haus ist eigentlich für 5 Personen recht klein.Da gibt es kein Gästezimmer. Ich habe aber nach einigen Nächten auf dem Sofa ins Ehebett gewechselt und habe,damit er sich nicht einfach daneben legt, unseren Jüngsten dort mit einquartiert.
Seitdem schläft er aber nicht etwa im Kinderzimmer, sondern auf dem Sofa.
Zitat von Gracia:Kannst du vielleicht eine Wohnung bekommen in der Nähe, sodass der Kleine bei Bedarf pendeln kann? Auf der weiterführenden Schule ist er ja schon angemeldet,
Wohnung in der Nähe wird eher schwierig, hier auf dem Dorf. Es gibt hier fast ausschliesslich Einfamilienhäuser.
Abgesehen davon glaube ich, dass es mir dabei nicht gut gehen würde. Ich möchte weder sehen,was er hier macht noch möchte ich es durch gut gemeinte Kommentare von anderen Dorfbewohnern hören.
Die Anmeldung für die weiterführende Schule ist erst nächste Woche, allerdings habe ich eigentlich keine andere Wahl, als die ursprünglich gedachte zu nehmen, da nur diese für unser Dorf hier zuständig ist. Außerdem soll er wenigstens mit seinen Klassenkameraden in Verbindung bleiben und seine beste Freundin als Schulkameradin behalten, wenn er schon sonst so viel Neues verarbeiten muss.