Vorein paar Tagen gab es wieder Post von meiner Anwältin, ein Schreiben der Gegenseite zur Kenntnisnahme,
allerdings aauch mit einigen Forderungen.
Es hat mich tatsächlich wieder mal ordentlich Nerven und eine fast schlaflose Nacht gekostet., denn es wird wieder mal gefordert, dass ich Vollzeit arbeite und zwar .spätestens nach der Scheidung.
(Was um Himmels Willen nehmen die sich raus? Wenn ich keine Forderungen stelle, geht es sie doch gar nichts an, wieviel ich dann arbeite.

)
Es wird behauptet der Ex würde sich für die Betreuung vom Junior zur Verfügung stellen, sollte meine Arbeitszeit tageweise mit der Betreuung kollidieren.
( Ich vergaß, er ist ja der große Kümmerer.

)
Am allermeisten hat mich aber getroffen, dass die Probleme vom Junior laut der letzen Nachricht zwar bekannt sind, aber trotzdem nicht berücksichtigt werden.
Es wird nämlich gefragt, warum das Kind nicht in der Mensa ißt, was nichts anderes bedeutet, als dass der Kleine ja von Mo-Do länger in der Schule bleiben könnte, damit ich mehr arbeiten kann.
Allerdings wird dabei nicht bedacht, dass er nachmittags gar keinen Unterricht hat und somit AGs besuchen müsste.
Selbst wenn das möglich wäre, muss man doch berücksichtigen, dass dort dann keine Hausaufgaben gemacht werden und diese dann noch ab 16 Uhr anliegen würden.
Das finde ich für Kinder ohne Schwierigkeiten schon zu viel, für meinen Sohn wäre das aktuell nicht leistbar und die eventuellen Folgen wären nicht einschätzbar.
Der Ex kennt die Schwierigkeiten, hat den Antrag auf Schulassistenz mit unterschrieben ist aber offensichtlich nicht bereit es dannn auch zu berücksichtigen und würde stattdessen lieber das Kind überfordern
So etwas kann ich einfach nicht nachvollziehen!
Aber dieses Mal habe ich es erst sacken lassen, mich zwar aufgeregt, aber trotzdem überlegt was möglich ist.
Wie gesagt, es hat mir sehr zugesetzt, dieses Schreiben, aber schlussendlich habe ich dazu keine Stellungnahme geschickt, sondern lediglich mitgeteilt, das ich das Schreiben zur Kenntnis genommen habe und um Mitteilung gebeten, falls ich irgendetwas tun soll.
Ich bin ein kleines bisschen stolz auf mich.
