Hallo!
Ich finde es immer wieder erstaunlich, daß so manche offenbar überhaupt nicht das Spielerische des Lebens sehen und verstehen können.
Alles nur todernst, verbittert, verbissen, roboterhaft aus Stein gemeißelt.
Was ich sehe, ist, das Luna ein gutes Herz hat, und darauf kommt es an.
Wer hat denn noch nie im Leben irgendwelchen Unsinn gemacht? Auf das Herz, das dahintersteckt, kommt es an, nicht auf den Unsinn. Und zumindest mir ist ein gutes Herz, das vielleicht einmal diesen oder jenen Unfug macht, diesen oder jenen "Fehler", bei weitem lieber als ein vertrocknetes, verfinstertes Herz, das immer nur schablonenhaft alles "richtig" macht.
Ich glaube, wenn jene, die gar so verurteilend und zurechtweisend auftreten, jenen Dreck, den sie selber am Stecken haben, mutigerweise hier kindtun würden, dann erschiene Luna gleich als Engel.
Und wenn beide verliebt in die Liebe sind: was ist denn daran nun wieder so schlimm? Besser verliebt in die Liebe als in eine Dummheit.
Ich frage mich ja, was wäre, wenn diese Geschichte den glücklichsten Ausgang nähme, den sie nur nehmen kann. Ob dann nicht allen Gewohnheitsdefätisten das verhungerte Bastille-Weltbild zusammenbrechen würde wie ein vermorschter Pfahlbau.
Aber in diesem Fall kann man sich ja noch immer in den Unglauben retten, weil ja unmöglich sein kann, was nicht sein darf. Es muß ja immer alles nur schlecht, mies, verlogen, vertrottelt, Illusion sein, sonst würde man es ja gar nicht aushalten, schon gar nicht, wenn man geradezu berauscht ist vom eigenen Mißglücken und sich in dieses hineinverbittert hat bis zur Selbstaufgabe.
Wie gesagt, Luna, ich wünsche Dir ehrlich, daß sich diese Liebe erfüllt! Und, wie ich meine, das wird sie auch! Und wenn nicht, dann liegt es ganz sicher nicht an Dir.
Liebe Grüße
PS: Danke, Frühlyng, das Kompliment gebe ich gerne zurück an Dich!

Und ich meine, so wie Du, daß man gegenüber Kritik natürlich offen sein soll, aber sich dadurch nicht alles vermiesen und womöglich gar noch die Liebe austreiben lassen soll.