Zitat von Arnika: Eben. Ich hab kein Problem mit Ordnung, im Gegenteil, ich hab nur zuviele Dinge angeschafft, die man aufgrund der Fülle nicht mehr sinnvoll ordnen kann. Unterbringen ja, sinnvoll ordnen nicht mehr. Aber wenn ich die Zeit hatte, mir das Zeug anzuschaffen und zu pflegen, dann hab ich erst recht die Zeit, es wieder loszuwerden. Einfache Logik.
Ja, danke dafür. Wenn wir hier so schreiben, dann beschleicht mich ganz hinten im Gehirn immer der Gedanke ich wäre ein Messie und hebe jeden Müll auf. Aber in Wahrheit ist es genau so, wie Du schreibst. Man hat sich mal im Konsumwahn einfach viel zu viel angeschafft, was nicht nötig gewesen wäre und was sich nun munter verteilt in der Wohnung findet, weil es an Platz gefehlt hat, das gebündelt an einem Ort zusammen zu verwahren. Danach: vergessen und weiter gekauft.
Deshalb finde ich die Challenge hier so gut, jeden Tag was weg und alles was dabei auffällt an Kategorien nach und nach zusammensammeln und mit einem Blick auf die Menge entweder konsequent aufbrauchen oder aussortieren.
Zitat von thegirlnextdoor: Ein Locher nervt mich, weil er hakt und klemmt - nur wenn ich den wegwerfe, muss ich ihn ersetzen. Eine Erleichterung wäre es trotzdem, das hakende Mistding los zu sein.
Hier gibst Du Dir Deine Antwort schon selbst, denn was nervt weil es nicht richtig funktioniert kann weg. Wenn es sich wie in Deinem Fall um etwas handelt, das Du brauchst, darf dafür gerne etwas funktionales und hübsches als Ersatz einziehen. Und ich garantiere Dir, dass Du dann jedesmal wenn Du den neuen Locher in die Hand nimmst, Dich freust dass er anstandslos funktioniert und Dich die erste Zeit fragst, warum Du den nicht schon früher ausgetauscht hast.
Ich habe heute mal wieder Papier geschreddert. Juchu, bald ist der Ordner leer.
Und dann habe ich mir überlegt, die beiden erwähnten Bücher anzuschaffen. Habe auch schon zwei Bücher im Auge, die dafür das Haus verlassen können. Chacka!