Zitat von ImBlindflug: Danke danke danke für diesen Faden hier.
Und die Frage "will ich das pflegen?"
Das freut mich sehr! Schön, dass der Gedanke auch anderen hilft! Großartig ist das! Das war echt mein Durchbruch.
😅 Seit ich auf den Gedanken kam, geht es soo viel einfacher, was ich NICHT pflegen will - und was ich pflege. Wenn wir zu viel Dinge haben, werden wir so von einem Wulst an Gegenständen erschlagen, dass wir auch nicht mehr richtig zur Pflege geliebter und nützlicher Dinge kommen. Und das ändert sich gerade. Macht richtig Spaß, sich da selbst und die Veränderungen zu beobachten.
Was ich auch gerade erfreut bemerke ist: Ich kam gerade von der Arbeit nach Hause, und kann total entspannen. Meine 15 Minuten und die Challenge hab ich erfolgreich heute schon erledigt, natürlich gibt’s noch mehrere Baustellen, aber morgen ist auch noch ein Tag. Und vielleicht freut mich später noch mal 15 Minuten, muss ich aber nicht. Der Ruf der Dinge nach Aufmerksamkeit wird leiser.
So entspannt einfach ohne „Schuldgefühl“ den Abend zu genießen, hatte ich schon lange nicht. Und es fiel mir nicht mal richtig auf, dass mich das Ewig-Unerledigte“ stresste. Tat es aber. Ich habe aber mein Soll heute bereits erfüllt. Einfach, weil ich mir überhaupt ein Soll setze, das auch machbar ist, wirkt schon entspannend.
Also werde ich nun einfach ein Bad nehmen und die Entspannung fördern. Während das Wasser einläuft, werde ich aber noch schnell ein paar Shampoos kübeln. In der Bahn fiel mir ein, dass man diese nicht länger als 2-3 Jahre verwenden sollte, weil sich Keime bilden können. Und da ich zu Corona größtenteils auf Haarseife umgestiegen bin, können da noch ein paar weg. Was mir das Bad zu pflegen wieder erleichtert. Und dann lese ich entspannt wieder mal ein Buch und genieße es, endlich mal wieder auch gar nichts anderes „tun zu sollen.“