Guten Morgen @ all,
@Löwe86
Zitat von Löwe86: Ich hoffe es von Herzen. Ich weiß nicht ob ich es nochmal schaffe, so ein leid auszuhalten.
Ich glaube, lieber Löwe, dass es wichtig ist, dass wir es verarbeiten und nach unseren eigenen Anteilen schauen müssen, um eine zukünftigenVeränderung zu erreichen.
Das ist, meiner Meinung nach, der einzige Weg, um ein solches Leid nicht mehr zu erleben.
Es wird nicht einfach, wir müssen offen sein, Veränderungen anzunehmen.
Zitat von Löwe86: Vielleicht haben wir ein zu großes Herz
Ich möchte auf dieses Herz nicht verzichten, eine Eigenschaft, die besonders ist. Ich möchte lernen, dieses große Herz zum Teil auch für mich einzusetzen. Ich glaube, das habe ich vernachlässigt.
@Tina4884
Zitat von Tina4884: Top sag ich dir kannst stolz sein
Danke dir!
Meine Tochter sagt mir das auch. Ich kann es nicht so fühlen, ich habe diesen Schritt aus Verzweiflung und dem Rest Selbstliebe geschafft, damit ich nicht ganz untergehe. Denn dieser innerer Schmerz schien langsam für mich gefährlich zu werden. Es ging um mein Überleben, mein Dasein.
Ach, ich weiß nicht, loszulassen ist schwierig. Es geht wahrscheinlich nicht um das Loslassen von ihm, sondern um das loslassen von meinen Gedankengängen, meinen Glaubenssätzen und meinem Muster. Es ist ein Kampf, ein innerer.
Ich habe das alles zugelassen, manchmal genährt und meine Grenzen nicht beachtet. Ich habe seinen Schmerz mitgetragen.
Ich bin überzeugt, dass er selber auch sehr einsam war und weggeschaut hat, ständig mit wichtigmacht Kampf gewesen ist. Das entlastet ihn jedoch nicht von all den Verletzungen, die ich empfunden habe. Das gehört zu ihm. Wenn er keine Freude daran empfindet, an sich zu arbeiten und sich selbst zu hinterfragen, dann gibt es auch kein Vorankommen.
Einer liebt immer mehr, doch wenn die Waagschalen sehr unterschiedlich stehen, hilft nur Abstand.
@Axa
Zitat von Axa: du suchts dir Menschen, die vielleicht dich mögen /lieben, sind aber nicht in der Lage, sich auf eine Beziehung zu dir einzulassen.
So scheint es zu sein, es begann erst, seitlich 40 bin. Vorher hatte ich sehr liebevolle Beziehungen ohne dieses Drama. Ich frage mich nur, wenn ich jemanden mag, aber keine Beziehung leben möchte/kann, warum tue ich ihm dann weh? Ich schätze die Menschen, die ich mag.
Zitat von Axa: Versuch, es zu verstehen, warum du es dir (unbewusst) antust
Ja, daran arbeite ich und habe es in meinem Baukasten. Ich habe diese Dinge auch schon mit meiner Therapeutin herausgearbeitet, jedoch es zu verändern ist gar nicht einfach. Ich müsste mich befreien von dem Gedanken, dass jemand meinen Mangel auffüllt.
Und doch denke ich, dass es eine solche Konstellation gibt, bei der dieser Mangel nicht zu einem Problem wird, sondern man sich gegenseitig ergänzen kann.
Bei einer Beziehung sind es eben 2 Menschen. Und beide haben dafür Verantwortung.
Zitat von Axa: Gleichzeitig kann ich mir gut vorstellen, wie es weh tut. Ich bin mit meinen Gedanken und meinem Herz bei dir und Drücke dir die Daumen, es schnell zu überwinden.
Ja es tut weh. Sehr weh. Jeden Tag im Moment noch bei mir.
Danke, für dein Daumendrücken und dein Feedback!
snowdrops