DonaAmiga
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Viel mehr als der Eingriff selbst hat mich das ganze Drumherum vorher belastet, der Gang durch die Instanzen wegen der Kostenerstattung oder auch die Tatsache, dass man als erwachsene Frau vor so was zur "Pflichtberatung" gezwungen ist und zwischen Diagnose, Pflichtberatung und Eingriff Fristen zu beachten hat. Wenn du dann nämlich Pech hast und die Termine ungünstig liegen, ist es womöglich für den Eingriff zu spät.
Überall musst du quasi "die Hosen 'runterlassen", dich seelisch n@ckig machen, jeder quatscht dir irgendwie 'rein - "Wollnse's sich nicht doch noch mal überlegen?"
Nein, verdammt!
Und es ärgert mich auch nach so langer Zeit noch, dass Frauen, die sich verantwortungsbewusst gegen ein Kind entscheiden, so was zugemutet wird - aber Frauen, die es aufs Kinderkriegen einfach ankommen lassen, dafür gelobt, ja hofiert und gebauchstreichelt werden, statt hier mal die Frage zu stellen: "Wollnse's sich nicht doch noch mal überlegen?"
Wie gesagt, bei unserer TE hier sind die Rahmenbedingungen und die medizinische Vorgeschichte anders. Sie wünscht sich ein Kind. Gut so.
Aber muss es in so einer Situation wie ihrer jetzigen sein? Um jeden Preis?
