Sein Sohn ist (zwar schon) 17 Jahre alt, aber er hat eine Stoffwechselstörung (durch Geburt=Frühchen) , ähnlich wie das Asperger Syndrom (er kann zB nicht mit ihm fremden Menschen reden, kann sich nicht zu lange konzentrieren etc) und durch die lange Krankheit seiner Mama (5 Jahre Krebskrank = keine richtige Kindheit) ist er ein bisschen "verzögert". Schulisch haben wir ihn nun mit viel Geduld durch die Mittelschule gebracht (er hat grad heute seine Bescheinigung der erfolgreich abgeschlossenen Mittlere Reife bekommen) und er kann sogar nun ab Sept. auf die FOS , er war aber schon immer körperlich und pers. Reife ca 2 Jahre zurück- er ist def. wie ein 14-15j und braucht unbedingt die Stabilität seines Zuhauses. Grad weil "draussen" ihm alles schwerfällt (Freunde, Fremde etc).
Viele sagen mir ja als, dass ich mich doch einfach zurückziehen soll, die Familie einfach verlassen- es wäre ja nicht MEIN Sohn. Diese Aussage find ich aber immer ziemlich kritisch, bzw sehr sehr einfach gestrickt. Er ist mir ans Herz gewachsen- grad WEIL er so "anders" ist! Und er hängt extrem an mir/uns. Von Beginn an. Bei solchen schwierigeren Konstellationen (Tod eines Elternteils, "Autismus" etc) finde ich, dass wir auch Verantwortung mitübernehmen. Wenn wir diese Beziehung eingehen. Kinder können nichts dafür, was Eltern verbocken- sie sind die unschuldigsten.
Ich finde deinen Mann, @fengaraki , genauso egoistisch und verantwortungslos wie meinen. Aber leider können wir sie ja nicht zur Vernunft "prügeln". Also ist es wohl unser Part.
Liebes stehaufmädchen- Ich werd versuchen, die Familie solange zusammen zu halten, wie ich eben es ertrage.
Wenn ich es nicht mehr ertrage, dann ist eh ein neues Kapitel dran. Oder vielleicht bekomm ich mit den Grosseltern zusammen auch noch eine andere Lösung hin. Wir arbeiten dran
Mein Ziel ist halt min. noch 1-2 Jahre, bis der Bub das ersten Jahre der FOS geschafft hat und dann ja auch alt genug ist, richtig selbstständig zu werden. Man braucht Ziele
