Zitat von guest2014:Entschuldige wenn ich dir zu nahe getreten bin, es war / ist mein Eindruck nur vom lesen deiner Geschichte, es war mehr ein Input, in einem Forum gibt es nunmal verschiedene Meinungen u. Ansichten.
Wenn das wirklich der weg ist, der dich glücklich macht geh ihn weiter.
Du musst dich auch nicht rechtfertigen, jeder fühlt tatsächlich anderst.
Und ob diese Konstellation förderlich für die Entwicklung des Sohnes ist ?
Dennoch alles gute für dich
Ich WEISS nicht was für ihn gut oder nicht gut ist, Guest. Ich kann nur versuchen das Beste zu tun. Das geht ja allen so. Sein Vater macht doch eh, was er will. ohne Rücksicht. Die andere Kostellation für ihn wäre
Ich ziehe weg. Er bleibt mit seinem Vater und einer für ihn fremden Frau in seinem Zuhause (er redet nicht mit fremden Menschen. wäre also in seinem eigenen Zuhause komplett blockiert). Er verliert mich + seinen Hund und muss mit der fremden Frau - die keine Zeit für ihn hat, weil sie arbeitet- sein Leben (samt neuer Schule. vor der er noch Angst hat. weil fremde Menschen) auf die Reihe bekommen.
Du hast geschrieben, ich will nur nicht mein "gemütliches Nest" hergeben. Dieses "gemütliche Nest" hat mir viel abverlangt. Denn ich hatte einen guten Job, und in den letzten Jahren meiner Ehe schon viel Freiheiten. Es war eine Vereinbahrung D zuliebe (traumatisiert) dass ich Zuhause bleibe. D konnte damals noch nicht mal selbstständig Hausaufgaben machen, geschweige denn lernen. Und er konnte nicht zuhause alleine bleiben. Es war also alles nur nicht "gemütlich". Es war aufreibend und anstrengend. Arbeiten wäre leichter gewesen. Und ich hätte Kollegen gehabt! Aber ich hatte die Entscheidung damals aus Liebe getroffen. Jetzt ists natürlich leichter. Aber arbeiten wäre immer noch schöner! ^^ Nur JETZT haben wir alte Eltern und einen jungen extrem aktiven Hund!
Natürlich wäre das alles nicht MEIN Problem. Aber . Ich bin eben ein Mensch der die Verantwortlichkeit, die man ja mal bewusst angenommen hat, sehr ernst nimmt. Ist eben so
Ich kann also nur das für mich Beste daraus machen.
Ob mein Mann mich wirklich noch liebt oder nicht, spielt für mich keine Rolle mehr. Ich bin mittlerweile froh, dass ich mir keine Gedanken mehr machen muss, ob er sich wohl fühlt oder nicht. Ob er sich langweilt und wie es ihm beruflich/nervlich geht, was ich wo besser machen könnte. und und und. Das war letztes Jahr noch für mich ein grosses Thema- ich wollte so sehr, dass er sich wohl und gut fühlt, in unserer Beziehung. Dass er mit mir glücklich ist. Ich hab mir den A. dafür aufgerissen! Während er schon lange sein "Glück" nebendran genoss. DAS werde ich ihm gar nie verzeihen! Dass er mich mit seinem Gemaule - WIE schlecht es ihm gesundheitlich/nervlich/stressmässig geht, wie er sich langweilen muss, weil Sofasitzen am Abend für ihn das Ödeste der Welt wäre (wäre doch viel netter jetzt schnell bisschen Matratzensport zu machen, nur doof dass D noch da sitzt!) - dass er mich mit diesem Gemaule am Gängelband führte! All dieser Druck von letztes Jahr- den ich dumme Nuss auch noch angenommen habe! Während er schon zweigleisig fuhr
Jetzt kommt als mal noch kurz der Gedanken auf (Gewohnheiten sind lästige kleine Kletten) wenn er so grummelnd dasitzt. Und dann denke ich: puh- Nicht mein Problem! Zum Glück nicht mehr. Und wenn du dich zu Tode ödest. NICHT mein Problem
Ich weiss dass du mir nicht abnimmst, dass ich ihn nicht mehr liebe. Aber hauptsache ICH weiss und fühle das. Es ist nämlich ein sehrrrrr erleichterndes Gefühl
Trotzdem danke für deine Gedanken
