Himmelblau_
Gast
Zitat:also ich sage nicht dass er mich liebt. Aber er hat gefphle für mich.. woher ich das weiss. Es gab ne Zeit da hat er es schon offenbart nicht sowas wie ich liebe dich aber anders verbal. Warum denke ich das noch? Er lässt mich nicht los. Ich habe versucht den Kontakt einzustellen es ist schwer. Klar habe ich meine Rolle dabei auch. Warum redet er nicht? Er steht im allgemeinen nicht zu sich selbst. In vielen Dingen. Klar eine Problematik die sich auf mehreren Ebenen im Leben widerspiegelt.
Sowas ist natürlich sehr schwierig. Du kannst ja auch keinen zum reden zwingen. Wenn er nicht zu sich stehen kann bzw. das noch nie tat, sitzt halt das Problem auch vielleicht viel tiefer, als du überhaupt wissen kannst.
Wenn du ihm helfen willst und es hier nicht ums zusammenkommen geht, bleibe ich immer noch dabei, dass reden das beste wäre. Er müsste es halt zulassen und ich denke, das ist der Knackpunkt. Du kannst dich ihm nicht aufdrängen, ihn mit Fragen löchern und ihm das Gefühl geben, du würdest ihn ausquetschen wollen. Gerade Männer fühlen sich da ja schnell komplett bedrängt. Er müsste halt einfach selbst wirklich reden und sich dir öffnen wollen. Und ich glaube um mich mal wieder in seine Situation zu versetzen dann würde es ihm am meisten helfen, wenn du ihm einfach erstmal zuhörst und Verständnis zeigst. Ihn nicht als Schlappschw., Loser, Versager oder sonst was ist. Denk immer daran, dass das sicherlich tiefergehende emotionale Ursachen bei ihm hat. Schildere ihm sachte deine Sicht der Dingedass du denkst, er rennt ins Unglück. Wie gesagt, es ist schwierig. Denn im Moment hat er ja offensichtlich gar nicht auf dem Plan, mit dir an seinem Problem zu arbeiten. Aber da grundsätzlich gefragt hast, wie du ihm helfen kannst: zuhören, Verständnis haben, ihn nicht verurteilen.
Zitat:Anderer aspekt: wenn ich etwas ausspreche gebe ich zu dass das Leben was ich führe eine art lüge ist
Das gesagte wird wahr man fühlt es evtl noch mehr und müsste in irgendeiner Richtung Konsequenzen ziehen ( meine Meinung)
Ja, klingt logisch. Und wenn man wirklich in dieser Situation ist, wie er, will man vielleicht wirklich verdrängen. Ich meine, ganz ehrlich, wer von uns hat nicht diese eine Sache, die ihn emotional beschäftigt und die er verdrängt. Manche machen es halt intensiver oder sogar exzessiver. Gerade an dem Punkt könntest du ihm wohl nur mit Verständnis helfen. Ihm sagen, dass du verstehst, warum er so oder so in seinem Leben nun entschieden hat (sprich: du sagtest, wegen der Familiensache). Dass es ihn auch zu keinem Versager im Leben macht, wenn er so oder so entscheidet, weil er sich eben diese Familie wünscht. Aber dass er eben, wenn er merkt, dass er letzten Endes nicht glücklich ist (und so schilderst du es ja hier) einfach Konsequenzen ziehen muss um nicht kaputt zu gehen. Dass wird er dann nämlich trotz Familie auf Dauer. Und an dem Punkt müsstest du ihm eben versichern, dass du immer für ihn da bist, wenn er solche Angst vorm alleine sein hat.
Aber wie gesagt, das sind jetzt alles Optionen und Theorien. Ihr seid ja gar nicht an dem Punkt, an dem ihr zusammen an seinem Problem arbeitet oder er überhaupt will, dass du ihn unterstützt (wie schon gesagt wurde. Helfen geht nicht. Aber unterstützen sicher).