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Beziehung mit Suizidgefährdeten möglich?

fe16

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@Bewusstsein

Dein erster Satz
Ja , man merkt es den Menschen nicht an

Allerdings sehe ich es wie @Vicky76 , ich wäre in ständiger Sorge und sorge ist keine Liebe

07.01.2019 22:49 • #16


fe16

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Zitat von Alex11:

Weil gerade solche Themen in Foren wie diesem hier einen Platz finden, thematisiert werden zu können. Andernorts werden einem sofort Unterstellungen um die Ohren gehauen und an Vorurteilen nicht gespart. Zu dem wird man direkt als solch ein Mensch reduziert, ohne jegliche Informationen zu haben.


Hier entsteht aber auch der Gedanke daraus das man verlassen wurde und sich nicht mehr geliebt fühlt
Es ist ein heißes Eisen

07.01.2019 22:51 • #17


Alex11

Zitat von fe16:
@Bewusstsein

Dein erster Satz
Ja , man merkt es den Menschen nicht an

Allerdings sehe ich es wie @Vicky76 , ich wäre in ständiger Sorge und sorge ist keine Liebe


Ich finde, dass das eine Sache der Interpretation ist. Klar ist es nicht gut, wenn man sich permanent um den Partner sorgen muss. Aber es ist meines Erachtens nach auch ein Zeichen dafür, dass man es im Leben nicht verkraften könnte, wenn dem geliebten Menschen etwas zustößt. Das beginnt ja schon dort, dass man hofft, dass der Partner heil und sicher den Weg nach Hause findet, beispielsweise.

07.01.2019 22:53 • #18


Bewusstsein

Bewusstsein

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Zitat von fe16:
@Bewusstsein

Dein erster Satz
Ja , man merkt es den Menschen nicht an

Allerdings sehe ich es wie @Vicky76 , ich wäre in ständiger Sorge und sorge ist keine Liebe


Sorge oder Mitgefühl? Ist das nicht auch ein Teil von Liebe? Tut man das nicht auch so in einer Beziehung?

Denkst du, es wäre nicht möglich?

07.01.2019 22:55 • #19


Alex11

Zitat von fe16:

Hier entsteht aber auch der Gedanke daraus das man verlassen wurde und sich nicht mehr geliebt fühlt
Es ist ein heißes Eisen


Hier wird aber mit Vorurteilen und Unterstellungen guten Gewissens gegeizt, weil die meisten hier denke ich mal genug Einfühlungsvermögen besitzen.

07.01.2019 22:56 • #20


Vicky76

Vicky76

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Zitat von Alex11:

Ich finde, dass das eine Sache der Interpretation ist. Klar ist es nicht gut, wenn man sich permanent um den Partner sorgen muss. Aber es ist meines Erachtens nach auch ein Zeichen dafür, dass man es im Leben nicht verkraften könnte, wenn dem geliebten Menschen etwas zustößt. Das beginnt ja schon dort, dass man hofft, dass der Partner heil und sicher den Weg nach Hause findet, beispielsweise.

Naja.......es ist schon ein Unterschied, wenn ein schlimmer Unfall passiert, oder ob ich damit rechnen muss, daß mein Geliebter , an täglich an den Gleisen steht.
Ich kann mir aber vorstellen, jemanden zu lieben, der schon mal Selbstmordgedanken hatte und erfolgreich eine Therapie abgeschlossen hat.

07.01.2019 22:57 • x 1 #21


VictoriaSiempre

VictoriaSiempre

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Vermutlich kann "man" mit einem Suizidgefährdeten eine Beziehung führen. Der aber nicht mit einem.

Mich würde der Hintergrund Deiner Frage interessieren.

07.01.2019 22:57 • x 1 #22


fe16

fe16

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Zitat von Bewusstsein:

Sorge oder Mitgefühl? Ist das nicht auch ein Teil von Liebe? Tut man das nicht auch so in einer Beziehung?

Denkst du, es wäre nicht möglich?


Ich hab zu viel erlebt um mich da fest zu legen

Jemand der den gedanken äußert , oder es gemacht hat , kann ja heilen zu sich selbst finden ohne einen Partner
Dann geht es
Aber liess dich hier durch wie viele schreiben ich war unten und lernte was neues kennen ,
Strahlten Bedürftigkeit aus bekamen Hilfe aber keine liebe
Sorge und Mitleid sind ein kleiner Teil der Liebe
Nicht ein grosser

07.01.2019 22:58 • x 1 #23


Alex11

Zitat von Vicky76:
Naja.......es ist schon ein Unterschied, wenn ein schlimmer Unfall passiert, oder ob ich damit rechnen muss, daß mein Geliebter , an täglich an den Gleisen steht.
Ich kann mir aber vorstellen, jemanden zu lieben, der schon mal Selbstmordgedanken hatte und erfolgreich eine Therapie abgeschlossen hat.


Sind Sorgen nicht gleich Sorgen? So oder so, es geht letztlich um das Wohl des Partners.

07.01.2019 22:58 • #24


Bewusstsein

Bewusstsein

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Zitat von VictoriaSiempre:
Vermutlich kann "man" mit einem Suizidgefährdeten eine Beziehung führen. Der aber nicht mit einem.

Mich würde der Hintergrund Deiner Frage interessieren.


Hallo , VictoriaSiempre, kenne auch noch deinen Namen von früher.

Aber ich denke er wollte sich mit diesem Thema nur über sowas in diesem Forum auszutauschen. :wink:

07.01.2019 23:00 • #25


fe16

fe16

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Zitat von Alex11:

Hier wird aber mit Vorurteilen und Unterstellungen guten Gewissens gegeizt, weil die meisten hier denke ich mal genug Einfühlungsvermögen besitzen.


Weisst du ich denke das Thema ist real nicht so zu diskutieren weil es ein tabu Thema ist
Hier hilft die Anonymität

Und das geschriebene kann immer anders ausgelegt werden als ich oder jemand anderes es meint

07.01.2019 23:01 • x 1 #26


VictoriaSiempre

VictoriaSiempre

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"Das Wohl des Partners" ist aber keine Einbahnstraße. Auch ist ein Partner kein Therapeut.

07.01.2019 23:02 • #27


Fallingdown

So wie wir durch die -ja meist ungewollte-Trennung von geliebten Menschen lernen mussten, dass Reisende nicht aufzuhalten sind, so sehr gilt das für Beziehungen mit suizidal gefährdeten Menschen. Die eigenen Grenzen zu kennen, sich abzugrenzen ist da enorm wichtig. Macht das eine Beziehung unmöglich? Nein. Nur echt schwierig.
Mit welcher Leichtigkeit hier suizidal tendenziösen Menschen die generelle Liebes- und Beziehungsfähigkeit abgesprochen wird`*kopfschüttel

07.01.2019 23:03 • #28


Sarina80

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Gut, dann reden wir mal fundiert über das Thema. Wie bereits erwähnt gibt es klinisch zunächst zwei Gruppen: Eine Gruppe, die Hilfesignale sendet und suizidale Gedanken auch äußert, durchaus auch Versuche unternimmt, aber in der Ausführung stets mit dem Wunsch zur Rettung agiert, dass der Person geholfen und sie wahrgenommen wird. Dann gibt es die zweite Gruppe: Sie äußern keinerlei suizidale Gedanken, wollen nicht gerettet werden und wählen oft radikale Methoden des Selbstmordes, um nicht zu überleben, auch das Erhängen bei Frauen (normal unüblich für Frauen) wird durchgeführt. Männer greifen bevorzugt zu Waffen. Bleiben wir bei Gruppe 1, die Ursachen können von depressiven Verstimmungen, die episodisch beschrieben werden bis ernsthaften Traumata alles sein. Wie kann man also Menschen in dieser Bandbreite über einen Kamm scheren?
Definiere also genauer, um welchen Fall es sich handelt.

07.01.2019 23:04 • #29


Bewusstsein

Bewusstsein

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Zitat von fe16:

Weisst du ich denke das Thema ist real nicht so zu diskutieren weil es ein tabu Thema ist
Hier hilft die Anonymität

Und das geschriebene kann immer anders ausgelegt werden als ich oder jemand anderes es meint


Suizid sollte aber schon lange kein Tabu Thema mehr sein, siehe mein Thema von meinem letzten Nick amen hier * Alex 166 1992 * oder so war es. * ( Du hast Selbstmord Gedanken? Tu es nicht).. Erinnerst dich? Hast auch was dazugeschrieben.

Suizid sollte kein Tabu Thema sein. Wer darüber reden will, sollte darüber reden. Oder darüber schreiben können :wink:

07.01.2019 23:05 • #30




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