BunteKatze
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So einen großen Brocken fand ich das gar nicht. Ich bin ehrlich froh über Input. Hilft mir, mich zu sortieren.
Die Theorie mit dem Verlust bzw. den damit einhergehenden Schwierigkeiten hatte ich auch schon. Seit Stiefvater und er mochten sich nicht sonderlich, hatten sich aber in den letzten Jahren etwas zusammengerauft, nach seinem Tod kam dann auch noch ein bisschen raus, dass sein Stiefvater eigentlich ihm deutlich zugeneigter war, als er immer zugegeben hat. Der Verlust hat seine Mutter extrem getroffen, er hat sie viel gestützt und dann auch Kontovollmachten etc. bekommen. Das hat ihm, auch wenn er es nicht gesagt hat, schon zu schaffen gemacht. Parallel ist seine Stiefmutter schwer Demenz erkrankt, seinem Vater geht es damit nicht gut, aber auch der ist eher verschlossen und lässt sich nicht helfen. Auch hier dann wieder viel mit Vollmachten, Firmenanteilen etc. zu klären. Januar bis April hat er wie gesagt häufig von Hochzeit gesprochen, war sehr anhänglich und brauchte viel Nähe (manchmal mehr als ich bieten konnte). Ich war im Februar nochmal 2,5 Wochen in einer Klinik, hatte ihn vorher mehrfach gefragt, ob ich lieber zu Hause bleiben soll, zur Unterstützung. Wir haben uns in dieser Zeit sehr vermisst. In der Zeit fingen aber eben auch schon unsere Gespräche über Sex und Nähe an. Ich wollte immer beides, aber für ihn war es irgendwie nicht genug (nach der Arbeit einfach mal müde sein, führte oft dazu das er mich distanziert fand, dabei habe ich nie irgendwas abgelehnt, sondern manchmal nur wenig selbst danach verlangt).
Ab Mai dann eben die Gefühle für die andere Frau.
Ich glaube er war in diesem Jahr sehr unglücklich mit sich und seinem Leben, hat erst versucht das über meine Zuneigung zu kompensieren, und als das nicht funktionierte (wie auch, da muss er leider auch selbst was für tun), musste eben jemand anders her. Und leider war sie genau zur richtigen Zeit am Start.
Ich frag mich, ob ich etwas früher hätte erkennen müssen, oder noch mehr hätte tun können...
@Defne
Ich suche aktuell aber auch noch aktiv nach den Krümeln, glaube ich.
@kata_smiles
Ich versuche das mit dem abgrenzen weiter. Denke auch er sollte ja irgendwann einen Plan haben, wohin er will. Hier liegt wirklich auch noch alles von ihm rum. Einen anderen Katzensitter möchte ich nicht, dann könnte ich nicht so entspannt wegfahren. Er liebt (e?) die Kater und kümmert sich gut um sie.
Ich habe leider wirklich Angst, dass ich die Kater am Ende abgeben muss. Die kennen und lieben ihren gesicherten Freigang im Garten. Heute sind sie z.B. die ganze Zeit draußen, weil ich meinen freien Tag habe. Ich bin nicht sicher, ob ich ihnen das ersetzen kann.
@DieSeherin
Das letzte Telefonat wirkte so entspannt, dass ich nicht glaube das er aktuell leider. Er findets ohne mich ja jetzt "entspannter". Er sagt das schlimmste für ihn ist, dass er weiß das er mir unglaublich weh tut. Für ihn selbst scheint das gerade kein großen Thema zu sein. Und da fühlt man sich dann halt verarscht, nachdem er einem 16 Jahre lang erzählt hat, dass man die Liebe seines Lebens ist, wie toll und anziehend er mich findet, war für ein toller Mensch ich bin, wie gerne er mit mir Zeit verbringt und was für ein wundervolles Leben wir hier mit den Katern und dem Haus haben.
Was davon kann ich ihm denn jetzt in Nachgang noch glauben?
@sonntag_morgen
Das Apartment hat er sich glaube ich erst jetzt besorgt. Aber das mach keinen wirklichen Unterschied. Den Entschluss mich zu verlassen hat er So/Mo gefasst. Gesagt hat er mir Mittwoch (weil ich da frei habe). Montag und Dienstag hat so getan als wäre alles in Ordnung, war einkaufen und hat über das Abendessen am Donnerstag und das geplante Wochenende mit Freunden mit mir geredet. Das sitzt schon, so angelogen worden zu sein.
@Hullus
drüber nachgedacht hatte er öfter. Das wusste ich ja auch. Entschieden hat er sich mehrfach für mich. Und auf Nachfrage am Sonntag noch gesagt, dass alles gut ist und ich mir keine Sorgen machen soll. Also ja, vermutlich hatte er seinen Plan B schon länger, aber das hat er mich leider nicht so richtig fühlen lassen.