Zitat von Vitaminstoß:Aber glaubst du, dass er jetzt bereit wäre für eine neue, große Liebe? Ich kann es mir, so wie du seinen Zustand beschreibst, gar nicht vorstellen.
er kann sich nicht mal selber ausstehen. auf jeden Fall nicht dauerhaft. Lieben dann wohl gar nicht. wie gesagt, mir war gar nicht bewusst, dass er diese Trauerphasen noch so hat. vermutlich durch die familiäre Situatio mit dem sterbenskranken Famillienmitglied ist es wieder sehr ausgebrochen.
Zitat von Vitaminstoß:Tut mir Leid zu lesen, dass es dir gestern schlecht ging. Ich glaube, dass die Trauer in Wellen kommt, aber sie wird kleiner, das weißt du. Halte also durch.
mein Liebeskummer, den ich wegen dem letzten Partner hatte, hatte mich in so eine tiefe Lebenskrise gestürzt, dass dieser Kummer beinahe ein Witz dagegen ist. dennoch empfinde ich momentan vieles als sinnlos und habe auch wenig Pläne für die Zukunft. Ich habe gestern eine neue Stelle zugesagt, die in leitender Position ist, das wird mir gut tun, aber ansonsten sehe ich wenig. aber wahrscheinnlich ist das auch normal.
Zitat von Vitaminstoß:Wie es mir geht? Gesundheitlich hab ich mich gut auskuriert, hab auch viel geschlafen, deshalb glaube ich, dass ich morgen wieder in die Arbeit gehen kann. Dir wünsche ich gute Besserung.
das freut mich. ich bleibe morgen definitv zuhause, evtl Freitag auch noch.
da beisst sich ja ein bissschen die Katze in den *beep*. zuhause sein ist ja eher unproduktiv, aber ich kann mich auch nicht so erschöpft durch den Arbeitstag bringen.
Zitat von Vitaminstoß:Ich glaube, was den Abschluss angeht, bin ich wieder an der Stelle, dass er weiter weg ist und mir langsam fremd wird. Das finde ich natürlich gut, kann sich natürlich phasenweise wieder ändern. Das Wichtigste ist, dass ich es geschafft habe, das zu tun, was mir gut tut. Zu wissen, dass ich gut für mich sorgen kann, hebt das Selbstvertrauen in der Hinsicht. Und das war am Anfang echt schwierig durchzuziehen, aber jetzt ist es zB leicht. Jetzt gerade.
da bewundere ich dich sehr.
es war sicherlich nicht einfach so vernüftig und rational zu handeln. wenn ich an mein Anfangszeit mit ihm denke, dann kann ich sehr verstehen, wie schwer es sein musste.
Vielleicht bin ich auch so down, weil ich eben nicht so gut auf mich aufpassen konnte. wenn ich zB wütend bin, dann auf ihn und mich, wenn ich meine Grenzen nicht gewahrt habe oder nun gefühlt nicht in der Göße wahrgenommen wurde, die mir gebührt.
das klingt jetzt vielleicht etwas abgedroschen.
aber ich habe so viel gegeben und es fühlte sich so selbstverständlich genommen an. auch jetzt die Trennung. so kalt und ohne Kontakt.
klar, es ist eigentlich das Beste, dass wir keinen Kontakt haben, aber es macht was mit mir.
Zitat von Vitaminstoß:Und das wird bei dir auch so sein. Denn du hast auch eine Grenze gezogen also du gemerkt hast, dass es so für dich nicht weiter geht.
aber die Grenzen habe ich ja nicht aktiv gezogen. und ich kann mir das verzeihen, aber es macht in mir so ein Gefühl davon, dass ich hättte anders handeln können und damit auch andere ergebnisse erzielt hätte.
heute und gestern bin ich nämlich wieder in so einer Art Verleugnungsphase. ich habe mir gestern den Thread von der einen großen Pause durchgelsen und da hatten wir uns ja nach 4 Wochen wieder angenähert. und es ist so was komisches wieder in mir enstanden, dass darauf hofft/zielt/setzt, dass er sich bestimmt noch melden wird und das alles wieder zurück möchte.
Ich weiss, dass solch eine Hoffnung die Bewältigung bremst, aber ich weiss auch nicht genau, wie ich es abstellen kann. kongnitiv ist das nicht möglich, das versuche ich ja.
Zitat von Vitaminstoß:Bei mir geht es nur deshalb so viel schneller, weil es nur die Kennenlernphase war quasi. Bei mir kommt eine Schwierigkeit dazu, dass ich das, was aufgekommen ist, er wollte ja, von sich aus, also dass wir uns in Richtung Beziehung entwickeln, sabotiert habe. Das ist so meine Herausforderung dabei, mir das zu verzeihen.
woher hst du eigentlich die Sicherheit genommen, dass es keine feste Beziehung wird?
LG