Zitat von Vitaminstoß:
Ich habe in deine Threads reingelesen und du kommst mir total klar vor. Und irgendwie auch in Krisenzeiten recht stabil. Ich hatte nicht den Eindruck, dass du dich selbst dabei völlig verloren hättest.
Was macht dich eigentlich sicher, dass es vorbei ist? Ihr hattet ja immer wieder auch Pausen.
Und eine Frage noch: Du schreibst, du würdest es so nie wieder machen. Was möchtest du in Zukunft anders machen?
Ich frage aus Eigeninteresse, wie du vielleicht ahnst. Habe zu einer Verbindung wie dieser zwar Nein gesagt, dieser Mensch bleibt aber in meinem wichtigen Umfeld in dem Wissen, dass wir uns wiedersehen. Und ich muss da ganz klar sein bzw. klar bleiben, für mich. Denn früher oder später werden wir uns über den Weg laufen. Es ist außerdem einfach ein Thema, das mich auch betrifft.
Liebe Nanuk, ich mag lieber hier antworten.
das stimmt, ich habe mich nie verloren. und da bin ich sehr froh drüber.
Ich habe vor 3,4 Jahren (so ungefähr) eine Therapie begonnen, die mir echt einiges an Selbstliebe zurückgegeben hat.
Ich war dennnoch etwas vernebelt in der Beziehung. Mit vernebelt meine ich folgendes:
ich war schon sehr gewiss, dass wir ja nach und nach immer intimer und inniger miteinander werden. Ich hatte für mich darauf geachtet, dass es immer eine Weiterentwicklung gibt. Ich hatte immer so 2 Stimmen im Kopf. abwechselnd und auch oft nicht zu hören.
Letztendich sagten die Stimmen das, was man hier so oft im Forum liest:
einerseits Verständnis und die Gewissheit, dass da viele Gefühle sind, da wir ja in einer Beziehung sind.
andererseits die Stimme, dass er sich nie ganz auf mich einlassen wird, wenn er seine Vergangenheit nicht alleine verarbeitet.
und das verneblete mich. dieser Gegensatz im Kopf.
Und jetzt nach der Trennung ist natürlich diie Stimme laut, die sagt: "siehste, war doch klar, das hättest du wisssen müssen".
Die Gewisssheit, dass es vorbei ist, habe ich, weil es ja nun keine Pause mehr ist, sondern er Schluss gemacht hat. Nach einer Diskussion, aber impulsiv. Wobei ich glaube, dass diese Idee in ihm schlummerte.
Und nun könnten wir nur wieder zusammen kommen, wenn er sich eindeutig zu mir bekennen würde, ohne wennn und aber.
Aber da er ja immer "ich kann nicht mehr geben, ich kann manchmal meine Gefühle zu dir spüren, manchmal nicht"- Verhalten hatte, weiss ich nicht, warum sich das nun ändern sollte.
Wir hatten ja nach einem halbe Jahr schon eine kurze Pause, aber da waren wir ja noch nicht richtig zusammen. und als ich diesen Thread erstellte, hatten wir ja eine Pause, die er aber nach 4 tagen beendete. Die war aber auch eher keine Beziehungspause, sondern einfach eine Pause voneinander.
Und nun haben wir seit 11 Tagen nichts voneinander gehört, was noch nie vorkam.
und ich kann mich nicht melden. er hatte nach dem Schluss machen geschrieben, dass wir uns vielleicht diese Woche in ruhe sprechen könnten. Ich habe darauf nicht geantwortet. und werde es auch nicht. er hat meine Nummer, es verbittet mir mein Stolz, dass ch mich nochmal melde um mir anzuhören, dass er Schuld ist, weil er es nicht besser kann .
ich würde zukünftig mehr auf mich achten. ich möchte eine Beziehung, in der der Mann bereit und offen ist. Würde ich Anzeichen merken, dass er es nicht ist, würde ich mich nicht darauf einlassen.
ich bin sehr gespannt was du erzählst, wenn du dem Mann, von dem du oben schreibst, begegnest.
ich schreibe oft recht klar, aber emotional ist es besonders am Wochenende wirbelig. ich habe die letzte Woche bescheiden geschlafen und war dementsprechend gereizt. ich hatte zum Glück viel zu tun bei der Arbeit und kann mich echt richtig gut ablenken, aber am Wochenende eher nicht. dann breche ich ein bisschen zusammen.
