Zitat von c_minor: Nein - diese Menschen leben in ihrer eigenen Matrix, die in hohem Maße - nach innen wie nach außen - immun gegen jede Art von Erkenntnis is
Und genau deshalb kann ich auch ziemlich gut versichern, dass er keine narzisstischer Persönlichkeitsstörung hat. Denn außerhalb von Krisensituationen hat er es in der Vergangenheit schon oft geschafft mit mir über seine Problematik zu reden - diese Momente sind zwar rar aber gut. Weiters ist seine Berufsgestaltung absolut nicht narzisstisch geprägt. Er ist zwar studierter Jurist, hat aber einen Beruf gewählt bei dem man weder Studium noch Abitur bräuchte und hat keine Ambitionen sich beruflich über andere zu stellen - er hätte zwar immer gerne mehr Geld und glaubt glaube ich immer damit könne er sich Glück erkaufen, aber beruflich ist er sich seiner Stellung bewusst und wirkt okay damit.
Weiters zeigt er innerhalb seiner eigenen Kernfamilie diese Züge gar nicht, kann gut über sich selber und seine Fehler lachen.
Richtig Schwierig wird es wenn er auf meine Familie und meine Freunde trifft, dann hascht er dermaßen nach Anerkennung, dass er fast zum Schauspieler wird.
Er weiß, dass er grosse Probleme damit hat Freundschaften aufrecht zu erhalten und das macht ihm auch zu schaffen.
Er hat keine Probleme damit, dass ich beruflich erfolgreicher bin sondern hat mich auch sehr darin unterstützt als ich mich beruflich weiterbilden wollte und mir dabei wirklich dennRücken freigehalten.
Der Anfang unserer Beziehung war auch nicht geprägt vom klassischen Lovebombing.
Das soll das alles auch gar nicht entschuldigen, dass was mit ihm in Krisensituationen passiert ist Horror - aber ich möchte wirklich davon Abstand nehmen ihn in einen“Diagnose“ zu stecken.
Ich weiß selber, dass es wie es ist nicht weitergehen kann. Aber ich möchte auch davon Abstand nehmen ihn jetzt schon als Gefahr für mein Kind zu betrachten. Ja die Situation wie sie jetzt ist ist eine Gefahr für das Kind und da bin ich mir sicher, dass auch er das unter gar keinen Umständen nicht will