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Beziehungsunfähigkeit - ich möchte keine Nähe

Hanichan


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@DonaAmiga also wegen meiner Krankheit möchte ich keine Kinder und auch weil ich weiß das ich diese Verantwortung nicht tragen kann. Kinder zu adoptieren oder eben auch andere weg zu haben ist nur ein Wunschdenken. Aber ich hab für mich fest beschlossen keine eigene Kinder zu haben weil ich weiß das ich dazu nicht fähig bin auch wegen der Psychischen Erkrankung.

12.01.2022 18:52 • x 1 #16


DonaAmiga

DonaAmiga


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Zitat von Hanichan:
@DonaAmiga also wegen meiner Krankheit möchte ich keine Kinder und auch weil ich weiß das ich diese Verantwortung nicht tragen kann. Kinder zu ...

Dann hat sich das Thema
Zitat von Hanichan:
eine Möglichkeit wäre das es eine Leihmutter gibt und ich und er dann das Kind aber großziehen.

also ganz plötzlich und unerwartet erledigt, ja?

Und was hältst du davon, die @Forenleitung zu fragen, ob sie deine beiden Themen zusammenfügt?

12.01.2022 18:54 • x 1 #17



Beziehungsunfähigkeit - ich möchte keine Nähe

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Hanichan


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@DonaAmiga ja. Ja kann ich ausnahmsweise machen.

12.01.2022 19:02 • x 1 #18


Annika82


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Hanichen, du gibst dir in jedem deiner Beiträge bereits die Antworten. Du bist noch gar nicht bereit für eine echte partnerschaftliche Beziehung. Das ist auch nicht schlimm, denn manches muss erst einmal in einem reifen. Ich finde es im Übrigen sehr verantwortungsvoll, dass du für dich entschieden hast, dass du mit deinem Krankheitsbild keine eigenen leiblichen Kinder haben möchtest. Das zeigt, dass du sehr wohl die Gefühle und das Wohlergehen eines anderen abschätzen und wichtig nehmen kannst. Das ist viel.

Man muss auch nicht selbst Mutter werden, um für ein oder mehrere Kinder eine wichtige Rolle zu spielen. Ich z.B. habe seit der Geburt meiner Patentochter ein sehr gutes Verhältnis mit ihr und ich bin jetzt, wo sie ein Teenager ist oft ihre Vertrauensperson, wenn es zwischen ihr und ihren Eltern knatscht.

Wenn du noch keine Nähe aushältst, solltest du deinen Freund genauso gut im Blick haben wie dich und deine Wünsche. Das kann man trainieren. Für jeden ich muss/ benötige Gedanken, einen was braucht er Gedanken aufrufen und sich überlegen, wie beides zusammenpasst, damit jeder gleich gut behandelt wird.

13.01.2022 09:31 • x 2 #19


Scheol

Scheol


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Zitat von Hanichan:
Hallo zusammen Ich hab eine Frage oder folgende Situation über die es mir etwas schwer fällt darüber zu reden. Also ich bin weiblich und 28 Jahre ...

Hattest du mal ein traumatisches Erlebnis ?

Wurde da mal was geäußert oder daran gearbeitet ?

woher kommt die Verlustangst ?

13.01.2022 14:14 • x 1 #20


DieSeherin

DieSeherin


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Zitat von Scheol:
Hattest du mal ein traumatisches Erlebnis ?

Wurde da mal was geäußert oder daran gearbeitet ?

am besten liest du ihren anderen faden, da sind viele antworten drin

13.01.2022 14:19 • x 1 #21


Hanichan


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Zitat von Scheol:
Hattest du mal ein traumatisches Erlebnis ? Wurde da mal was geäußert oder daran gearbeitet ? woher kommt die Verlustangst ?

Ja hatte ich also einmal hab ich eine S. Belästigung gehabt aber ich war immer zu dem Thema S. abgeneigt und es hat mich angewiedert, das einzige was ich zulasse Umarmun, Kuss, Kuscheln aber bei kuscheln auch nicht zu viel und das wars. Solange ich nicht mit dem Thema S. und Schwangerschaft konfrontiert bin ist alles ok bei ich will mich dem nicht auseinander setzen weil es für mich abgeschlosse Themen sind was ich auch in der Therapie so gesagt hab, da würde das so hingedeutet das ich wahrscheinlich geschlechtslos bin auch weil ich eine Soziophobe,Vermeidende,Schizoide Persönlichkeitsstörung habe. Verlustängste sind bei mir seit der Kindheit weil ich ohne Eltern aufgewachsen bin heißt ohne Vater und meine Mama sah ich nur einmal im Monat. Dann war ich schon mit 6 Jahren mit den Tod konfrontiert, heißt ich erlebte es mit als meine Großeltern starben und seit der Kindheit entwickelte sich bei mir die Todesangst und Verlustangst. Dann erlebte ich mich das meine Mama oft Fehlgeburt hatte wo es meistens Risikoschwangerschaft waren und lebensgefährlich. Und seit dem ich Therapie anfing zu machen wegen berufliche Überlastungen und sich dann aber die ganzen psychische Erkrankung herausgestellt haben beschloss ich keine Kinder zu wollen und nicht schwanger zu sein obwohl ich Kinder liebe aber dann adoptiere ich lieber eins oder suche dann nach einer anderen Möglichkeit um nicht mit dem Situation Schwangerschaft und S. konfrontiert zu werden. Aber für Kinder bin ich nicht bereit und das sind zwei Entscheidungen mit denen ich zufrieden bin. Hoffe es ist etwas verständlich verfasst

13.01.2022 21:11 • x 1 #22


Scheol

Scheol


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Zitat von Hanichan:
Ja hatte ich also einmal hab ich eine S. Belästigung gehabt aber ich war immer zu dem Thema S. abgeneigt und es hat mich angewiedert, das ...

Da ist dann vermutlich eher das Ereigniss in der Kindheit zu finden.

ein Trauma kann Probleme im zwischenmenschlichen Agieren und Beziehungen hervorrufen.

sehr viel S. oder gar keine S.…….

nur ist das nichts für ein forum weil es einfach zu komplex ist.

als erstes würde ich eine Traumatherapie anstreben.
eventuell eine Reha nahe Dresden , Klinik Waldschlößchen war damals sehr weit vorn vom fachlichen.

und wenn das alles erledigt ist , erst dann würde ich was überlegen Betreff Frauenarzt.

13.01.2022 21:56 • x 2 #23


Hanichan


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Zitat von Scheol:
Da ist dann vermutlich eher das Ereigniss in der Kindheit zu finden. ein Trauma kann Probleme im zwischenmenschlichen Agieren und Beziehungen ...

Ja ich weiß danke hast auch Recht. Eigentlich war nur das der Grund wegen der Sache mit der geschlechtslos und dem keinen Interesse an S. und ob dann eine Beziehung Sinn macht oder nicht wenn der Partner nicht geschlechtslos ist. Da ich es merke sehr starke Gefühle hat und sich echt viele Mühe gibt nur ich will nicht mit dem S. und der Intimität konfrontiert werden und da meine Ruhe haben denn das einzige was ich generell in einer Beziehung geben kann ist Körpernähe ohne Intimität und das ist für mich was ich hundertprozentig weiß womit ich mich wohfuhle denn S. ist für mich unwichtig.

13.01.2022 22:03 • #24


Scheol

Scheol


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Zitat von Hanichan:
Ja ich weiß danke hast auch Recht. Eigentlich war nur das der Grund wegen der Sache mit der geschlechtslos und dem keinen Interesse an S. und ob ...

Ich denke da unterschätzt er das Thema Intimität .

und weil eine Partnerin keine Intimität möchte , selbst auf diese zu verzichten , ……..

viele Ehen gehen wegen nicht Intimität auseinander , weil der eine Bedürfnisse hat.

wenn man dann noch kuscheln , küssen , alltägliches flirten in der Beziehung , Dialog usw. wegnimmt , ist das ein enormer Anteil der nicht gelebt wird.

13.01.2022 22:22 • x 2 #25


Hanichan


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Zitat von Scheol:
Ich denke da unterschätzt er das Thema Intimität . und weil eine Partnerin keine Intimität möchte , selbst auf diese zu verzichten , …….. ...

Also das stimmt. Naja ich hab ihm eben gesagt das ich ihm in Beziehung kuscheln usw geben kann aber ohne Intimität wenn das er nötig hat dann muss man da ein Kompromiss finden und wenn das nicht funktioniert dann trennen wir uns ist dann auch OK und das sieht er auch so er will auch alles Versucht haben bevor man sich trennt j h hab ihm auch erlaubt das wir eine offene Beziehung haben damit wenn er Intimität braucht also wenn er großes verlangen nach S. hat es mit einer anderen Frau haben darf und da vertraue ich ihm schon. Wir haben gesagt wenn das alles uns zu viel wird trennen wir uns

13.01.2022 22:50 • #26


VictoriaSiempre

VictoriaSiempre


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Hallo @Forenleitung , könnt Ihr die Threads zusammen legen?

ich-habe-kein-interesse-an-intimitaet-beziehung-sinnvoll-t66540.html

Liebe Hanichan,

Zitat von Hanichan:
also wegen meiner Krankheit möchte ich keine Kinder und auch weil ich weiß das ich diese Verantwortung nicht tragen kann. Kinder zu adoptieren oder eben auch andere weg zu haben ist nur ein Wunschdenken. Aber ich hab für mich fest beschlossen keine eigene Kinder zu haben weil ich weiß das ich dazu nicht fähig bin auch wegen der Psychischen Erkrankung.

Du schreibst sehr widersprüchlich. Verantwortung wirst Du für ein Kind immer übernehmen müssen, auch wenn es von Dir adoptiert, über eine Leihmutterschaft ausgetragen oder Dir in Pflege gegeben wird. Das hat erst einmal nichts damit zu tun, dass Du S. ablehnst und Angst vor einer Schwangerschaft hast.

Ein Kind muss nicht nur mit Nahrung und Kleidung versorgt werden, sondern braucht auch Kuscheleinheiten, liebende und sorgende Eltern und im Idealfall ein stabiles Umfeld.

Für mich liest es sich so, als ob ein Kind für Dich eher als Bindemittel gesehen wird, das die schwierige Beziehung zu Deinem potentiellen Freund am Laufen halten könnte. Sowas ist keinem Kind, egal ob eigenes oder angenommenes, zu wünschen und in meinen Augen hochgradig egoistisch.

Wie stellst Du Dir denn ein Leben in einer Partnerschaft vor, in der nicht mehr (aber auch nicht weniger!) als in einer guten, engen Freundschaft passiert? An welcher Stelle wünscht Du Dir Exklusivität und wie sollte das für Dich aussehen?

13.01.2022 23:15 • x 6 #27


Hanichan


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Zitat von VictoriaSiempre:
Hallo @Forenleitung , könnt Ihr die Threads zusammen legen? Liebe Hanichan, Du schreibst sehr widersprüchlich. Verantwortung wirst Du für ein ...

Ja also das ist nur meine Wünsch. Aber wie gesagt durch die Therapien weiß ich daß ich das keinem Kind zumuten kann weil eben ich das nicht kann. So egoistisch bin ich nicht.

13.01.2022 23:28 • x 1 #28


Miracle9


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Hallo,
es ist positiv, dass Du Dich mit dem Thema eigenes Kind beschäftigt hast.
Es ist definitiv eine riesige Verantwortung.
Die Belastung kann enorm sein. Insbes. bei mehreren Kindern.
Eine psychisch kranke Mutter kann bei Kindern zu Entwicklungsstörungen führen und stellt auch für sie eine enorme psychische Belastung dar.

Es ist wirklich gut, wenn Du Dich realistisch einschätzen kannst.
Es gibt so viele Möglichkeiten mit mütterlichem Einsatz ohne die volle Verantwortung als Mutter.
Man kann Tante werden oder kommt mit Kids von Freunden in Kontakt.

Zudem gibt es Tiere. Es ist schon sehr ähnlich, sich um ein Haustier zu kümmern.

Dein fehlendes Interesse an S. ist keine Geschlechtslosigkeit.
Du könntest - aus welchen Gründen auch immer - geschlechtslos sein. Bei Wikipedia gibt es da einen Artikel drüber. Es gibt verschiedene Formen. Bei einer leichteren Form kann man sich romantisch verlieben.

Es gibt auch eine Webseite, ein Forum von Asexuellen.
Aven.de oder so ähnlich.
Und viele weitere Webseiten.

Liebe und S. sind 2 verschiedene Dinge.
Ich bin mir nicht sicher, ob man in einer Partnerschaft, die unter der Bedingung von S. steht, von Liebe sprechen kann.
Die Libido, der S. - ist gewaltig. Aber er ist letztlich egoistisch. Wenn beide sich gleich angezogen fühlen, ist es eine Win-Win-Situation. Aber soll das Liebe sein?

Etwas mehr Gefühl ist schon im Spiel, wenn einer versucht, auf S. zu verzichten.
Und dasselbe gilt, wenn (meist Frauen) den S. Teil ohne Lust, Begierde über sich ergehen lassen.

Zumindest Letzteres dürfte langfristig zu einer psychischen Erkrankung führen.

Bei ersterem bin ich mir nicht so sicher. Männer können natürlich ohne S. leben. Sie fliegen in den Weltraum und haben keinen S.. Jetzt sogar mit Frauen.
Es entsteht sicherlich S. Frust, vllt. Aggression...

Wir leben allerdings alle nur ein Mal und es wäre für die meisten Menschen - insbes. Männer - schon ein riesiges Opfer, lebenslang auf S. zu verzichten.

Es spricht schon sehr für Deinen Freund, wenn er Dir Zeit geben will. Andererseits hat er Hoffnung. Und die zu enttäuschen dürfte die Freundschaft/Partnerschaft auf eine Probe stellen.
Ich befürchte, nur sehr wenig Männer sind dazu bereit.
Ich befürchte jedoch auch, dass es unendlich viele Partnerschaften ohne Liebe bzw. mit sehr wenig wirklicher Liebe gibt...
Im Grunde ist sie vielen Männern derart wichtig, dass sie sich zuerst S. kennenlernen wollen und erst dann darüber nachdenken wollen, ob eine Zukunft in Betracht kommt.

In ca. 80% der Partnerschaften kommt es wegen verschiedener S. Wünsche zur Trennung. Und in 80% sind es Frauen, die weniger S. wollen. Es hat nichts mit weniger Liebe zutun.
Nie käme jemand auf die Idee, zu denken, jemand mit starker Libido würde intensiver lieben...
Die weibliche Libido ist in der Regel viel schwächer ausgeprägt. Oft nur während des romantischen Verliebtseins so stark wie beim Mann.

Viele Männer geben zu, S. ohne jedes positive Gefühl haben zu können. Es ist ein Trieb, ein extrem starker Drang. Der auch erst mal beherrscht werden muss - in jungen Jahren.

Liebende Männer nehmen meist Rücksicht und helfen sich selbst.

Es ist ein wirklich sehr komplexes Thema...
Ich erinnere mich an einen Thread: Ein Mann gesellte sich dazu und schrieb zum Thema Partnerschaft:
Er sei extrem verliebt. Sie sei seine Traumfrau, sehr gutaussehend. Sie habe nur wenig Interesse an S.: Es sei ihm egal...
Gerne wüßte ich, ob sie noch zusammen sind.

Oh - ich erinnere mich noch an eine TV Sendung zum Thema Asexualität.
Ein junges - sehr gut aussehendes Paar - sprach offen über das Thema.
Sie sei geschlechtslos, er würde sie trotzdem lieben - sie sind ein Paar. Ohne S..

Ja - es gibt sie: LIEBE

14.01.2022 16:03 • x 1 #29


ElGatoRojo

ElGatoRojo


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Zitat von Miracle9:
Zudem gibt es Tiere. Es ist schon sehr ähnlich, sich um ein Haustier zu kümmern.

Besser jedenfalls als eine Beziehung zu einem Mann anzufangn, der auf körperlicher Nähe langfristig nicht verzichten möchte
Zitat von Miracle9:
Wenn beide sich gleich angezogen fühlen, ist es eine Win-Win-Situation. Aber soll das Liebe sein?

Natürlich soll das nicht nur Liebe sein - es ist sie meist. Diese Trennung von S. und Liebe dient nur dazu, S. als Druckmittel zu etablieren, als Belohnung. Die Handelsware unsicherer Frauen. Eine Frau, die von Liebe redet, aber körperliche Nähe vermeidet, sendet Signale der Abweisung. Dafür mag es Gründe geben in der Vergangenheit und an diesen psychischen Baustellen kann man arbeiten. Man muss das aber auch klar bezeichnen dürfen.
Zitat von Miracle9:
Etwas mehr Gefühl ist schon im Spiel, wenn einer versucht, auf S. zu verzichten.

Was für ein Beziehungsbild soll hier vermittelt werden? Als wäre S. das Niedere und Liebe etwas besseres. Als müssten Frauen S. nur erleiden.
Zitat von Miracle9:
Liebende Männer nehmen meist Rücksicht und helfen sich selbst.

Toll. Das ist keine Rücksichtnahme, sondern Hilflosigkeit.

14.01.2022 16:58 • x 2 #30



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