Zitat von Plentysweet: korrelieren diese Eigenschaften nicht grundsätzlich EHER mit Menschen mit höherer Bildung?
Zitat von Plentysweet:Denn die Fähigkeit, sich in der ganzen Bandbreite auf einen Menschen einstellen und mit ihm zusammen schwingen zu können erfordert nunmal auch ein gewisse innere und geistige Beweglichkeit und ein ausreichendes Erfahrungs-und Reflektionsspektrum.
Ich kann Dir in Teilbereichen zustimmen - dennoch:
Für mich ist Empathie eine Schlüsselkompetenz. Es braucht große bereitwillige Bereitschaft zuzuhören und die Fähigkeit, in die Welten anderer Menschen einzutauchen. Sich in die Gefühle und Gedanken anderer Menschen hinein zu fühlen werden mit Begriffen wie Einfühlungsvermögen, Empfindsamkeit, Mitgefühl oder Teilnahme umschrieben.
Ist es eine Frage von Bildung oder doch eher eine der emotionalen Kompetenz? Sie erleichtert die Kommunikation, spendet Trost, hilft beim Lösen von Problemen und ist stets wohlwollend. Somit ist Empathie Teil emotionaler Intelligenz und nicht zwingend eine Frage der Bildung. Sie umfasst Selbstkenntnis, Selbstkontrolle und das Wissen darum, wie man Grenzen setzt und diese kommuniziert.
Damit kehre ich wieder zurück zu dem Punkt, dass bei Schwierigkeiten weniger die Bildung oder das Bildungsgefälle entscheidend sein wird, sondern sich die Probleme eher der Kommunikation, dem Vertrauensverhältnis und dem Selbstwertgefühl zuordnen lassen.