Zitat von Wurstmopped: Das zu beurteilen obliegt ihr allein.
Das ist falsch. Denn eine Vergewaltigung ist durchaus definiert und Opfer oft gar nicht in der Lage, das für sich richtig einzuordnen. Auch weil es möglicherweise ein Schutzmechanismus ist, sich eine Vergewaltigung als einvernehmlich einzureden.
Eine bewusstlose oder schlafende Person kann per se nicht einwilligen. Da gibt es keine zwei Meinungen.
Zitat von Wurstmopped: ob der Mann heute noch exzessiv zockt wissen wir nicht
Doch, das wissen wir. Sie hat es nämlich geschrieben. Er zockt mehr als früher, mindestens 10 Stunden/Tag. Da er aber gleichzeitig auch netter geworden ist, ordnet sie das als ok ein.
Zitat von Detelina: Ich denke es wird ihr gut tun und dann kann sie ohne diese Last weiter in die Zukunft blicken.
Sollte man also einen Menschen, den man liebt, in Verzweiflung bringen, weil es einem "gut tut"? Und wenn es mich nun entlasten würde, meinen Mann zu schlagen, würde das dann auch gelten?
1. Ist es extrem unwahrscheinlich, dass es ihr gut tun würde. Es kommt ja auch nicht bei ihr an, wie wir die Gesamtsituation hier wahrnehmen. Es ist nämlich nicht einfach entlastend, es anderen mitzuteilen, wenn man sich selbst nicht verzeiht.
2. Tut es einem in aller Regel nicht gut, einem geliebten Menschen weh zu tun.
3. Es wäre nicht nur der Schmerz darüber, dass sie ihn zumindest partiell betrogen und jahrelang etwas vorgemacht hat. Sondern auch der Gewissenskonflikt, in den sie ihn stürzt. Die meisten Männer (sorry Nine) trennen sich nämlich nicht von ihrer schwangeren Ehefrau. Ihm genau dann zuzumuten, seine Gefühle zurückzustellen oder sie während der Schwangerschaft zu verlassen, wäre einfach doppelt gemein.