Zitat von Wurstmopped:Lieber TE... über Dein Verhalten möchte ich hier nicht urteilen, Deine Nachwehen sind nicht ungewöhnlich. Du hast halt die Büchse der Pandora geöffnet und Deine AF hat dir mal so richtig gezeigt was "geht". Im Zusammenspiel mit dem Hormoncocktail eine Erfahrung, die immer noch Nachwirkungen zeigt. Deine EF ist dazu so nicht in der Lage, wird sie dazu jemals in der Lage sein? Die Frage kannst nur Du beantworten?! Du warst Dir schon bewusst, dass diese Affäre nicht ewig andauern wird, dass Du festgestellt hast, dass deine AF immer noch online war, ...
Endlich mal, im Vergleich zu den vielen letzten Antworten, eine produktive Antwort - danke. (Dank auch an alle anderen, die gern kritisch sein dürfen, natürlich, aber auf reine Provokation oder Projektion habe ich keine Lust!).
Dass eine rosarote Brille nicht ewig andauert, ist mir rational schon klar, andererseits was ist die Ratio schon im Vgl. zur Emotion?
Ich denke schon, dass sich das Verhältnis mit meiner Frau bessern kann, hat es ein Stück weit auch schon. Ihr Leben hat sie allerdings immer noch nicht im Griff (Arbeiten, soziale Kontakte, Selbstwert (war auch schon VOR der Affäre so!)), und ich fürchte, wird sie auch nie haben. Das turnt mich ab. Hat sich über viele Jahre immer mehr gezeigt, falls jemand fragen sollte, warum ich denn dann überhaupt geheiratet habe.
Das mit dem online sein der AF bei der SB: Ich hatte geschrieben, das kann mehrere Gründe gehabt haben: Selbst offline gestellt (so wie ich), selbst gekündigt (so wie ich), oder aber halt doch weiter gesucht - werde ich nie erfahren.
Insofern würde ich nicht sagen "keine Zukunft" mit der AF - was nach der rosa Brille kommt, weiß natürlich niemand.
Sprich: Man(n) geht ein Risiko ein, aber so - weiß ich - ist das Leben halt.
Für das Gewohnte entschieden, das trifft es! Nur wie Ihr seht, knabbert das immer noch an mir. Bin jetzt an einem Punkt, wo ich rausfinden möchte, woher kommt solch eine Entscheidung eigentlich? Wer/was hat mich so geprägt? Warum bin ich trotz meiner 'Entscheidung' immer noch nicht mit mir im Reinen? Warum möchte ich eigentlich niemandem weh tun (obwohl ich es getan habe, auch das weiß ich), und stattdessen lebe ich nicht so, wie ich eigentlich möchte. Warum hab ich den Palaver mit meiner Frau so lange mitgemacht? Manche hier nehmen dann schnell Begriffe wie 'Keine E*er in der Hose' o.ä. in den Mund, wissen aber nichts über mich/meine Prägungen/meinen Lebensweg.