SalamiSaurus86
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Wir waren über 11 Jahre ein Paar. Lebten seit 2011 zusammen und sind durch viele Tiefen und ein paar Höhen gegangen.
Mitte September kam sie plötzlich ins Schlafzimmer und sagte es geht nicht mehr. Sie will nicht mehr. Es wären keine Gefühle mehr da und wir hätten uns auseinander gelebt. Ich fiel aus allen Wolken und wollte es nicht wahr haben. Ich war nicht in der Lage es zu akzeptieren. Zudem ich 3 Tage danach für 10 Tage meiner Arbeit nachgehen musste und 24h am Tag Gelegenheit hatte darüber nachzudenken was passiert ist.
Ich habe versucht sie umzustimmen. Ihr meine Liebe geschworen. Die ja wahrhaftig ist. Habe ihr Blumen geschickt und Briefe geschrieben. Vergeblich.
Die Gründe für die Trennung waren dass ihre Gefühle verloren gingen. Wir uns im Alltag verloren hätten und ich viel genörgelt hätte. Erziehung war auch ein Streitpunkt und dass wir zu wenig Zeit zu zweit hätten. Und meine Ironie im Alltag ihr gegenüber.
Zugegebermaßen stimmen viele Punkte. Z.b. die Ironie. Meine Partnerin ließ mich immer im Unklaren ob ihrer Lebensplanung. Sie wollte Lehramt studieren. Sie ist seit 13 Jahren immatrikuliert. Und nie ging es voran. Immer wenn man fragte fühlte sie sich gleich angegriffen. Also suchte ich mir dummerweise diesen Kanal. Aber ich fühlte mich auch so hilflos.
Ich zog für sie über ein Jahr mit in den Osten. Ich war dort todunglücklich. Niemanden kannte ich und war oft alleine und mit Studium und Erziehung oft überfordert. Damals hatten wir nur unseren Sohn.
Sie überwarf sich mit dem dortigen Chef und wir gingen zurück. Letztlich war es aber meine schuld weil ich nicht genug hinter ihr Stand?!
Wir gingen zurück in die Heimat und sie wollte ein zweites Kind. Und ich dann auch. Ich war so glücklich zurück mit ihr.
Sie entschied sie möchte unsere Tochter bis 3 Jahre alleine zuhause betreuen. Ich stimmte zu.
Und unser Alltag war nur noch Kinder und Arbeit. Vor allem ihrer bestand nur noch aus Kindern. Und für uns blieb wenig Zeit.
Ich habe gespürt dass das nicht läuft. Zusammen verreisen mit den kleinen Zwergen war mir noch zu stressig. Aber ich hatte ihr eine Reise geschenkt. Mit ihrer besten Freundin eine Woche Rom. Ich blieb mit den Kindern damit sie rauskommt.
Zwischendrin hörte ich von ihrem Studium gar nichts mehr. Nur wie sie immer mehr Schichten als Aushilfe in einem Restaurant annahm. Und ich nich fragte Warum? Klar will sie unabhängig sein. Aber ich zahlte doch alles?
Ich blieb ratlos zurück. Und immer wenn ich merkte es ging ihr nicht gut fragte ich nach. Als Antwort bekam ich ein lapidares ist schon ok oder nicht so wichtig.
Ich wäre so gerne der Mann gewesen an dem Sie sich anlehnen kann und Trost sucht.
Ich hätte mich nie trotz unserer ungewollten 1. Schwangerschaft oder der schlimmen Zeit in Thüringen von ihr getrennt. Auch als sie körperlich nach beiden Schwangerschaften nicht mehr das war, was sie einmal war, war es mir egal. Ich habe sie geliebt.
Ihr vertraut. Sie wusste von meiner Schwäche, einer suchterkrankung, und ich suchte mir professionelle Hilfe und hatte Angst sie Co-abhängig zu machen. Und ich rückversicherte mich bei Therapeuten und meiner Gruppe wie offen ich damit umgehen sollte.
Ihre Mutter bot Hilfe an damit wir mehr Zweisamkeit erleben können. Aber sie sprang schon so oft wegen der Arbeit ein und ich wollte sie nicht noch mehr belasten. Ein Fehler.
Sie hätte sich einen Ring an ihrem Finger gewünscht und den wollte ich ihr geben. Dieses Jahr wollte ich mit ihr nach Malta und einen Antrag machen. Ich suchte schon mit meinem Sohn nach Ringen.
Ich wollte immer ein guter Vater sein, da sich meiner als uch 8 Jahre war, aus dem Leben nahm.
Ich hatte immer so viele Zweifel ob ich das gutmache und da machte mich fast verrückt. Meine eigene kleine Familie habe ich mir so sehr gewünscht.
Ich hatte alles Geld gespart um uns die Wohnsituation ermöglichen zu können die wir uns wünschten, und habe dabei ihre materiellen Bedürfnisse aus den Augen verloren.
Und viel schlimmer wiegt, dass ich ein sehr gefühlvoller und loyaler Mensch bin. Der fest hinter seiner Frau stand. Für den in guten wie in schlechten Zeiten keine Phrase ist.
Aber wie hätte ich das sein sollen wenn die Gefühlswelt meiner Frau mir verschlossen blieb? Wir hätten soviel mehr im Alltag reden sollen. Und sie hätte erkannt was ich wirklich bin.
Nur zwei Monate nach der trennung stand schon ein 10 Jahre älterer Mann vor der Tür. Kinderlos. Finanziell gut gestellt.Und sie ließ sich einladen, über sylvester eine Woche Lanzarote. Ich wieder mit den Kindern.
Letztes Wochenende Wellness mit ihm. Ich bin so verletzt so schnell ersetzt zu werden und sagte ihr das auch.
Ich habe auch lange und breit über meine Fehler nachgedacht und erkannt. Ich habe ihr das alles erklärt aber sie ist eher abweisend und kalt.
Ich kenne auch ihre, über die ich 11 Jahre aus Liebe hinwegsehen konnte.
Letztlich vergeht kein Tag ohne selbstvorwürfe und Hass auf mich. Ich wünsche sie mir und unsere Familie so sehr zurück.
Wie soll ich mich verhalten? Was ist zu tun?
Ich schlafe meistens außer Haus. Außer uch betreue die Kinder. Meine neue Wohnung beziehe ich Mitte Februar. Ich liebe diese Frau einfach so sehr.