Zitat von Nanuk:Das ist ein ganz wichtiger Punkt, dass man erkennt, dass man Energievampiren, Narzissten oder was auch immer nur aus dem Weg gehen kann. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Diesen eigenen "Egoismus" zu erkennen, ist Gold wert. Nicht nur im Umgang mit denen sondern auch sonst.
ich hatte nach der plötzlichen Veränderung meines EX überhaupt keine Möglichkeit mich mal konstruktiv auszutauschen.
Die vielen Bücher, die Newsletter und auch das Lesen im Narz Thread hier im Forum, gaben mir nicht die Erkenntnis, die ich brauchte.
Für mich war es eine ganz individuelle Situation, die ich nicht einschätzen konnte.
Über pathologische PS habe ich zwar viel erfahren, aber war das auch mein Problem? Ich wusste es damals nicht genau.
Eine Diagnose wollte und konnte ich nicht stellen, aber ich musste wissen, was passiert da gerade mit mir. Durch das Recherchieren kam ich schnell auf Narzissmus, wollte ihm jedoch nichts andichten.
Bei meiner Therapie sollte ich nur an mir selbst arbeiten, über ihn sollte nicht gesprochen werden, das wäre Vergangenheit. All das brachte mir keine Besserung meiner psychischen Gesundheit.
Wenn ich mit ihm zusammen war, ging es mir immer schlechter.
Ich stecke noch mitten drin und in den letzten Tagen habe ich zum ersten Mal hier einen sehr konstruktiven Austausch mit Betroffenen erlebt, die das auch selbst mitgemacht haben.
Durch Menschen wie @Nanuk , @Memyself , @ysabell und viele andere., die diese Phase bereits überstanden haben und sachlich und kompetent darüber berichten, konnte ich meine Gedanken besser sortieren. Konnte Vergleiche anstellen und habe mich wieder erkannt..
Seit der Trennung bin ich so irritiert darüber, dass meine eigenen Gefühle dazu, so schwankend sind. Mal Gleichgültigkeit, dann plötzliche Wut, Trauer, Aggressionen, Hass, auch körperliche Symptome (Herzprobleme) treten wieder auf.
Dabei dachte ich, es wird langsam besser....aber das stimmt nicht. Es braucht noch Zeit.
Wenn man die Beiträge vergleicht, dann gleichen sich die Aussagen über die Entwicklung in so einer toxischen Beziehung, wie ein Ei dem anderen. Und gerade das macht dann diese Verbundenheit durch ähnliche Erlebnisse und Erfahrungen, aus.
Man fühlt sich nicht so alleine
